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Fr, 09:39 Uhr
30.09.2011

Giftmatten unterm Handgelenk

Manche Mousepads sind schlichtweg Sondermüll. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung von ÖKO-TEST. Das Frankfurter Verbrauchermagazin hat 18 Produkte genau durchchecken lassen und dabei eine Vielzahl von Schadstoffen entdeckt. Besonders schockierend: In einem Mousepad von Hama wurde Quecksilber entdeckt...


Als das Labor unter anderem untersucht hat, wie sich das Produkt im Kontakt mit Schweiß verhält, haben sich 4,1 Milligramm dieses Schwermetalls pro Kilogramm gelöst. Quecksilber kann schon in kleinen Dosen das Nervensystem schädigen, in großen Mengen ist es tödlich. Hama hat als Reaktion auf den Test mittlerweile den Vertrieb des Mousepads gestoppt.

Auch die anderen Produkte strotzen nur so vor Schadstoffen. So enthalten fast alle Produkte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, die teilweise krebserzeugend sind und über die Haut in den Körper gelangen. Und das ist nicht alles: Je nachdem, aus welchem Material die Unterlagen hergestellt werden, haben sie ihre jeweiligen Probleme. So besteht eine Unterlage aus PVC/PVCD/chlorierten Kunststoffen zu gut einem Drittel aus dem Weichmacher Diisodecylphthtalat, der bereits in Kinderspielzeug und Babyartikel gesetzlich reglementierten ist. Ein anderes Produkt aus Naturkautschuk ist zwar frei von Weichmachern, steckt aber voller krebserregender Nitrosamine. Die Leder-Mousepads im Test weisen wiederum einen hohen Chromgehalt aus.

ÖKO-TEST rät Verbrauchern deshalb, mit optischen Mäusen zu arbeiten und auf ein Mousepad komplett zu verzichten.

Das ÖKO-TEST-Magazin Oktober 2011 gibt es seit heute im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
Autor: nnz

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