Fr, 12:04 Uhr
30.09.2011
Finneck gehört in unsere Mitte
Bei der Finneck-Stiftung, die auch Werkstätten im Kyffhäuserkreis betreibt wurde der Grundstein für Neubau des Wohnheimes Haus Noah in Buttstädt gelegt. Hier die Einzelheiten...
Buttstädt. Quasi auf dem künftigen Balkon und in der guten Stube im Erdgeschoss wurde am 28. September 2011 der Grundstein für den Neubau des Wohnheimes Haus Noah in Buttstädt gelegt. Viele Gäste, unter ihnen die späteren Bewohnerinnen und Bewohner, Bürgermeister Norbert Kresse, Nachbarn, Partner sowie Mitarbeiter der Stiftung Finneck, waren vom Gehweg aus Augenzeugen der feierlichen Zeremonie, die vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchgemeinde des Ortes eröffnet wurde.
Nach kurzen Begrüßungsworten des Stiftungsvorstandes, Joachim Stopp, erinnerte die Architektin Renée Möser an die Zeit vor einem Jahr, als ihr Team den Auftrag des Bauherrn, der Stiftung Finneck, erhielt, die Wünsche und mit dem zur Verfügung stehenden finanziellen Rahmen von 1,6 Millionen Euro für ein neuen Wohnheim in Buttstädt in Einklang zu bringen. Es galt, ein Haus zu konzipieren, das sich in seiner Architektur harmonisch ins Stadtbild von Buttstädt einfügt. 24 erwachsene Menschen mit Behinderung, die derzeit im angemieteten ehemaligen TEAG-Gebäude in der Oberwendenstraße wohnen, werden hier in der zweiten Jahreshälfte 2012 ein neues Zuhause finden. Die Zimmer der künftig drei Wohngruppen werden um einen gemeinschaftlichen Kern angeordnet sein..
Nachdem im Mai diesen Jahres mit dem Abriss der alten Gebäude Baufreiheit geschaffen und im August die Bodenplatte fertig gestellt war, schreitet der Neubau nun voran. So konnte die Grundsteinlegung bereits im deutlich erkennbaren Erdgeschoss vollzogen werden. Dafür wurde die Hülse mit Zeitdokumenten, der Stiftungssatzung, dem Beschluss zum Bau des Wohnheimes, der Grundsteinlegungsurkunde und aktuellen Münzen gefüllt und in den Grundstein eingelassen. Mit Hammerschlägen und guten Wünschen besiegelten künftige Bewohner, der Vorstand der Stiftung und die Architektin den feierlichen Moment.
Pastorin Christa-Maria Schaller segnete den Bau mit dem Psalm Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Sie betonte, dass Finneck und damit Menschen mit Behinderung nicht an den Rand der Stadt, sondern in unsere Mitte gehören.
Autor: khhButtstädt. Quasi auf dem künftigen Balkon und in der guten Stube im Erdgeschoss wurde am 28. September 2011 der Grundstein für den Neubau des Wohnheimes Haus Noah in Buttstädt gelegt. Viele Gäste, unter ihnen die späteren Bewohnerinnen und Bewohner, Bürgermeister Norbert Kresse, Nachbarn, Partner sowie Mitarbeiter der Stiftung Finneck, waren vom Gehweg aus Augenzeugen der feierlichen Zeremonie, die vom Posaunenchor der Evangelischen Kirchgemeinde des Ortes eröffnet wurde.
Nach kurzen Begrüßungsworten des Stiftungsvorstandes, Joachim Stopp, erinnerte die Architektin Renée Möser an die Zeit vor einem Jahr, als ihr Team den Auftrag des Bauherrn, der Stiftung Finneck, erhielt, die Wünsche und mit dem zur Verfügung stehenden finanziellen Rahmen von 1,6 Millionen Euro für ein neuen Wohnheim in Buttstädt in Einklang zu bringen. Es galt, ein Haus zu konzipieren, das sich in seiner Architektur harmonisch ins Stadtbild von Buttstädt einfügt. 24 erwachsene Menschen mit Behinderung, die derzeit im angemieteten ehemaligen TEAG-Gebäude in der Oberwendenstraße wohnen, werden hier in der zweiten Jahreshälfte 2012 ein neues Zuhause finden. Die Zimmer der künftig drei Wohngruppen werden um einen gemeinschaftlichen Kern angeordnet sein..
Nachdem im Mai diesen Jahres mit dem Abriss der alten Gebäude Baufreiheit geschaffen und im August die Bodenplatte fertig gestellt war, schreitet der Neubau nun voran. So konnte die Grundsteinlegung bereits im deutlich erkennbaren Erdgeschoss vollzogen werden. Dafür wurde die Hülse mit Zeitdokumenten, der Stiftungssatzung, dem Beschluss zum Bau des Wohnheimes, der Grundsteinlegungsurkunde und aktuellen Münzen gefüllt und in den Grundstein eingelassen. Mit Hammerschlägen und guten Wünschen besiegelten künftige Bewohner, der Vorstand der Stiftung und die Architektin den feierlichen Moment.
Pastorin Christa-Maria Schaller segnete den Bau mit dem Psalm Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen. Sie betonte, dass Finneck und damit Menschen mit Behinderung nicht an den Rand der Stadt, sondern in unsere Mitte gehören.


