eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 13:42 Uhr
30.09.2011

Machnig in Artern

Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) informierte zur Wirtschaftspolitik. Von der Veranstaltung in Artern erreichte kn folgender Bericht...

Der Thüringer Minister für Wirtschaft, Arbeit und Technologie Matthias Machnig war im Rahmen der Mitgliederwerbeaktion der Kyffhäuser-SPD zu Gast in Artern und informierte neben dem aktuellen Stand zur Industriegroßfläche Artern/Unstrut auch zur Wirtschafts- und Beschäftigungspolitik in Thüringen. Neben dem Minister (li.) nahmen auch die SPD-Landtagsabgeordnete Dorothea Marx und der stellvertretende Kreisvorsitzende Dr. Andreas Räuber (nicht im Bild) im Podium Platz.

Machnig in Artern (Foto: SPD Kyffhäuserkreis) Machnig in Artern (Foto: SPD Kyffhäuserkreis)

Die Zahlen, welche der Minister an den Anfang seines Kurzreferates stellte sind beeindruckend. So liegt der Freistaat beim Wirtschaftswachstum auf dem 1. Platz der neuen Bundesländer. Mit einem Wachstum von 4.1% im ersten Halbjahr 2011 liegt Thüringen zudem unter den TOP 5 aller deutschen Bundesländer. Auch die Investitionssumme in diesem Jahr ist absolute Spitze, so werden bis Ende 2011 insgesamt 1,3 Milliarden Euro von den Firmen im Freistaat investiert.
Ebenfalls die Arbeitslosenquote zeigt mit 8,1% im September einen deutlichen Aufwärtstrend. Doch diese Zahl soll nur ein Zwischenergebnis zu noch mehr Beschäftigung sein.

Dabei spielt der demographische Wandel dem Minister durchaus in die Karten, denn das Arbeitskräfte und vor allem Fachkräfte schon jetzt fehlen, ist kein Geheimnis. Dabei ist es wichtig, so Matthias Machnig, dass in Thüringen ein gerechter und auskömmlicher Lohn gezahlt wird, um Arbeitskräfte im Freistaat zu halten. Eine höhere Tarifbindung sei zwar wünschenswert, aber nichts ist besser als ein flächendeckender, deutschlandweiter Mindestlohn, so der Minister weiter. Einen Skandal nannte er die Zahlen zum Lohngefüge im Freistaat.

So sind von den Beschäftigungsverhältnissen 34% welche, in denen die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer weniger als 8,50 € Stundenlohn bekommen. Bei den 20-29-jährigen liegt diese Zahl noch höher, nämlich bei erschreckenden 52 %. Hier sieht der Minister, welcher 2009 ins Amt kam, die "Billiglohnland Thüringen"-Politik der Althaus-Regierung als den Hauptgrund dieser Schieflage.

Um den Arbeitskräftemangel aber langfristig bekämpfen zu können, bis 2020 werden der Wirtschaft des Freistaates 200.000 Arbeiter fehlen, ist ein Mindestlohn von 8,50 € eine der wichtigsten Voraussetzungen.

Zur Industriegroßfläche Artern/Unstrut sind die wichtigsten Bedingungen von Seiten des Wirtschaftsministeriums auf den Weg gebracht. Nun muss die Anbindung an die Autobahn schnellstmöglich erfolgen. Hier ist der Verkehrsminister in der Pflicht. Nach Aussagen aus dem Ministerium sollen ab 2014 die Mittel dafür bereit gestellt werden. Was die Fläche an sich betrifft, ist das Planfeststellungsverfahren eingeleitet und somit könnte ab 2013 mit der Erschließung der Fläche begonnen werden.
Wahlkreisbüro Dorothea Marx
Autor: khh

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)