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Fr, 14:55 Uhr
30.09.2011

Aus Bürgerfragestunde (2)

Breiten Raum in der Bürgerfragestunde nahm die Diskussion um das Haus der Jugend (HdJ) Jecha ein. Drei Jugendliche traten sehr engagiert für den Erhalt des Hauses ein....

Sie halten nicht viel von der möglichen Übernahme des HdJ durch einen Freien Träger. Dazu muss man wissen, dass HdJ untersteht noch direkt der Stadt Sondershausen. Man befürchtete, so die Jugendlichen, schlechtere Öffnungszeiten bis hin zu Einschränkungen im Angebot, wenn das HdJ durch den Stadtjugendring übernommen wird. Man ging teilweise soweit, die Vertreter der Stadt würden sich nicht ausreichend um das HdJ kümmern. Besonders in die Schusslinie geriet die 1. Beigeordnete Cornelia Kraffzick (SPD), der man vorwarf, als Jechaerin das Haus erst einmal besucht zu haben.

Für einen Außenstehenden zeigte die Diskussion im Stadtrat, dass hier an vielen Stellen wohl noch Informationsdefizite herrschten. Stadtrat Andreas Gothe (SPD), der ja Geschäftsführer des Stadtjugendringes ist, griff einige Themen gleich auf. Bei einer Übernahme würde das HdJ auch an Montagen geöffnet werden, was bisher nicht der Fall ist. Auch eine mögliche Schließung des Tonstudios schloss er aus. Wir als Stadtjugendring haben mit Fördergeldern den Bau des Tonstudios erst ermöglicht, obwohl wir nicht mal der Betreiber sind, so Gothe.

Sowohl Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) als auch Kraffzick wollen das HdJ nicht schließen. Die Übergabe des HdJ in Freie Trägerschaft bringe nun einmal den Vorteil mit, dass so ein Freier Träger aus vielen Landes- oder Bundesprogramm Gelder bekommen kann, die eine Stadt nie bekommen werde. Aus diesem Grunde sei auch das HdJ ausgeschrieben worden, um dass sich Freie Träger bewerben dürfen. Obwohl der Stadtjugendring in seinem Konzepten die „Nase“ vorn haben dürfte, entschieden ist noch nichts, so Bürgermeister Kreyer.

Man war sich einig, dass es schnellstens ein gemeinsames Treffen der Jugendlichen mit Bürgermeister, 1. Beigeordneter, Jugendpflegern und bei Interesse auch mit Stadträte im Haus der Jugend kommen soll, damit bestehende Unklarheiten beseitigt werden.
Autor: khh

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