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Mo, 00:30 Uhr
03.10.2011

Erster Schritt zur Finanzierung

In der letzten Sitzung des Sondershäuser Stadtrates wurde über die Finanzierung der Theater Nordhausen/ Lohorchester Sondershausen GmbH entschieden

Hier war es allerdings mit der Einigkeit im Stadtrat vorbei. Es ging um die Zuwendungen für den Zeitraum 2013 bis 2016. Der Beschlussentwurf sah vor, dass jährlich 960.000 Euro Zuwendung gewährt werden, einschließlich der jährlichen Durchführung der Thüringer Schlossfestspiele Sondershausen und der Zahlung von Tariflohn an die Musiker. Bei einer Gegenstimme und fünf Stimmenthaltungen wurde der Beschlussentwurf angenommen.

Mit dieser Abstimmung ist eine von vier Hürden genommen. Um die Theater GmbH erhalten zu können, wäre eine Million Euro Erhöhung bei der Gesamtfinanzierung notwendig gewesen. Das Land Thüringen wollte aber nur um 500.000 Euro aufstocken. In harten Verhandlungen, so Kreyer, wurde erreicht, dass das Land auf 750.000 Euro erhöht, wenn die restlichen vier Gesellschafter den Anteil von 250.000 Euro zuschießen.

Damit muss die Stadt Sondershausen nun zusätzlich 50.000 Euro aufbringen. Mit 50.000 Euro einen Zuschuss von 750.000 Euro zubekommen, damit das Theater/Lohorchester gehalten werden kann, sei ein guter „Deal“ so Bürgermeister Joachim Kreyer. Jetzt müssen die anderen Gesellschafter mit ihren Beschlüssen nachziehen. Nordhausen muss zusätzlich 150.000 Euro bereitstellen und die beiden Landkreise Nordhausen und Kyffhäuser mit je 25.000 Euro mehr.

Mit dem „Deal“ war Gerhard Axt von der Nubi nicht einverstanden. Für ihn sei es unverantwortlich, an eine einzige Gesellschaft so eine Summe auszugeben. Seit Jahren vertritt Axt die Meinung, dass der Bau und die Reparatur von Gehwegen in der Stadt wichtiger sei, als das Lohorchster und legt sich dabei in jeder Stadtratsitzung mit dem Bürgermeister und dem größten Teil der Stadträte an.

Für Axt auch ein „rotes“ Tuch ist, dass sich andere Nordthüringer Städte nicht an der Finanzierung beteiligen. Hier muss ein Kulturrahmengesetz her, wie es in Sachsen der Fall ist, so Axt. Indirekt gab er der SPD in Person von Cornelia Kraffzick die Schuld, dass es so ein Gesetz nicht gäbe. Kraffzick bedauerte, dass es in Erfurt zu diesem Thema noch zu keiner Einigung kam.

Besonderen Gegenwind bekam Axt allerdings von Matthias Deichstetter (CDU). Der verwies auf eine Studie, die darauf verwies, dass in die Kultur investiertes Geld, sich auch in der Wirtschaft der Region niederschlägt. Kraffzick erinnerte daran, wie besonders die Schlossfestspiele viele Besucher in die Region gelockt haben.
Autor: khh

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