Mo, 19:59 Uhr
03.10.2011
Im feierlichen Rahmen
Nun schon traditionell beging man heute in der Stadt Sondershausen den Tag der Deutschen Einheit mit einer Feierstunde im Carl-Schroeder-Saal von Sondershausen, bei der sogar eine Kanzlerin dabei war. Mit dabei, Ihre kn...
Als musikalischen Leckerbissen hatte man sich das Landesjugendzupforchester Brandenburg – Berlin eingeladen, die für die musikalisch Umrahmung des Festprogramms verantwortlich zeichneten. Für das Zupforchester, die vorher in der Thüringer Landesmusikakademie geübt hatten, war es so eine Art Generalprobe, denn um 15:00 Uhr stand noch ein Konzert im Achteckhaus auf dem Programm.
Die Festrede hielt Ulrika Hofsaes, Seniorcheffin der Firma Thermik Sondershausen. Sie verdeutlich wohl am besten, wie das mit der deutschen Einheit funktioniert hat. Im Jahre 1956 flüchtete die Familie aus der damaligen DDR und gründete mit eigentlich nicht als ein paar Koffern im Westen in Pforzheim die Firma Thermik.
Schon 1990 als noch nicht feststand, ob es überhaupt eine Förderung geben konnte, gründete man in Großfurra eine Firmenzweigstelle. Auch mit den Umständen in der Region kam man gut zurecht. Das war nicht überall so. Auch die keramischen Werk Hermsdorf sollten gerettet werden, was jedoch verhindert wurde.
Hofsaes bekannte sich klar zur Richtigkeit der Schaffung eines einheitlichen Deutschlands und bezeichnete Sie warnte aber auch, Freiheit nicht als Selbstverständlichkeit hinzunehmen. Der weitere Schritt ist dann konsequent. Am kommenden Freitag, wahrscheinlich im Beisein der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wird die Firmenzentrale endgültig nach Sondershausen verlegt.
Im Einzelnen sagte Ulrika Hofsaes unter anderem auch zur Frage zwischen Ost und West:
Die Begrüßung der zahlreichen Gäste hatte zuvor Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) übernommen. Neben vielen Stadträten und Vorsitzenden von Vereinen waren u.a. Auch Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD) und die Stadtratsvorsitzende Dr. , Christine Kietzer (CDU) waren zu dieser Feierstunde erschienen.
Ist die deutsche Einheit in ihrem 21. Jahr vollendet, diese Frage stellte er und sagte auch, er könne diese Frage nicht endgültig beantworten. Zumindest sind wir weiter, wenn man mal den Blick auf die Geschehnisse zwischen Nord- und Süditalien oder gar in Belgien zwischen Flamen und Wallonen sieht.
Nicht jeder konnte heute zu einer Feierstunde eine Kanzlerin begrüßen. Joachim Kreyer konnte es, aber nur im übertragenen Sinne. Trotzdem bekam er viel Beifall genau wie Madlen Kanzler, die im Begrüßungsmusikstück als Solistin dabei war.
Autor: khhAls musikalischen Leckerbissen hatte man sich das Landesjugendzupforchester Brandenburg – Berlin eingeladen, die für die musikalisch Umrahmung des Festprogramms verantwortlich zeichneten. Für das Zupforchester, die vorher in der Thüringer Landesmusikakademie geübt hatten, war es so eine Art Generalprobe, denn um 15:00 Uhr stand noch ein Konzert im Achteckhaus auf dem Programm.
Die Festrede hielt Ulrika Hofsaes, Seniorcheffin der Firma Thermik Sondershausen. Sie verdeutlich wohl am besten, wie das mit der deutschen Einheit funktioniert hat. Im Jahre 1956 flüchtete die Familie aus der damaligen DDR und gründete mit eigentlich nicht als ein paar Koffern im Westen in Pforzheim die Firma Thermik.
Schon 1990 als noch nicht feststand, ob es überhaupt eine Förderung geben konnte, gründete man in Großfurra eine Firmenzweigstelle. Auch mit den Umständen in der Region kam man gut zurecht. Das war nicht überall so. Auch die keramischen Werk Hermsdorf sollten gerettet werden, was jedoch verhindert wurde.
Hofsaes bekannte sich klar zur Richtigkeit der Schaffung eines einheitlichen Deutschlands und bezeichnete Sie warnte aber auch, Freiheit nicht als Selbstverständlichkeit hinzunehmen. Der weitere Schritt ist dann konsequent. Am kommenden Freitag, wahrscheinlich im Beisein der Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht wird die Firmenzentrale endgültig nach Sondershausen verlegt.
Im Einzelnen sagte Ulrika Hofsaes unter anderem auch zur Frage zwischen Ost und West:
Die Begrüßung der zahlreichen Gäste hatte zuvor Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) übernommen. Neben vielen Stadträten und Vorsitzenden von Vereinen waren u.a. Auch Landtagsmitglied Dorothea Marx (SPD) und die Stadtratsvorsitzende Dr. , Christine Kietzer (CDU) waren zu dieser Feierstunde erschienen.
Ist die deutsche Einheit in ihrem 21. Jahr vollendet, diese Frage stellte er und sagte auch, er könne diese Frage nicht endgültig beantworten. Zumindest sind wir weiter, wenn man mal den Blick auf die Geschehnisse zwischen Nord- und Süditalien oder gar in Belgien zwischen Flamen und Wallonen sieht.
Nicht jeder konnte heute zu einer Feierstunde eine Kanzlerin begrüßen. Joachim Kreyer konnte es, aber nur im übertragenen Sinne. Trotzdem bekam er viel Beifall genau wie Madlen Kanzler, die im Begrüßungsmusikstück als Solistin dabei war.












