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Mi, 15:45 Uhr
02.11.2011

Der Thüringer Mann

Endlich haben auch die Männer ihren Tag. Morgen ist Welttag des Mannes. Doch wie sieht er aus, der Thüringer. Wir haben - rein statistisch gesehen, den idealen Typ gefunden...


Zum Welttag des Mannes hat das Thüringer Landesamt für Statistik ein paar statistische Durchschnittswerte für die Thüringer Männer zusammengestellt. Ende 2010 lebten in Thüringen 956 Tausend Männer im Alter von 18 und mehr Jahren. Das entsprach einem Anteil von 49,1 Prozent an der Thüringer Bevölkerung in dieser Altersgruppe. Über ein Fünftel der Männer (22,4 Prozent) war bereits 65 Jahre und älter.

Der Thüringer Mann (über 18 Jahre) im statistischen Durchschnitt:
  • Er ist 50,8 Jahre jung,
  • wiegt 83 Kilogramm und
  • ist 1,77 Meter groß.
  • Die Berechnung des Body-Maß-Index ergibt, dass 63 Prozent der Männer übergewichtig sind.
  • Verheiratete Männer neigen eher zu Übergewicht als ledige. So haben 7 von 10 verheirateten Männern Gewichtsprobleme (74 Prozent). Bei ledigen Männern ist das bei 4 von 10 der Fall (42 Prozent). Mit dem Alter nehmen oft auch die Pfunde zu. Während 63 Prozent der Männer im Alter von 18 bis unter 40 Jahren normalgewichtig waren (BMI von 18,5 bis unter 25), trifft das bei den 40 bis unter 65-Jährigen nur noch auf 37 Prozent zu.
  • Er kann sich auch auf ein längeres Lebens freuen. Nach aktuellen Berechnungen liegt die Lebenserwartung für einen neugeborenen Jungen bei 76,4 Jahren. Das sind 3,0 Jahre mehr als vor 10 Jahren und im Vergleich mit dem Zeitraum 1988/1990 sind es sogar 6,5 Jahre mehr. Die neueste Berechnung für Thüringen lässt vor allem bei den älteren Personen einen weiteren Anstieg der Lebenserwartung erkennen. So kann ein 65-jähriger Mann im Durchschnitt mit weiteren 16,6 Lebensjahren (3,9 Jahre mehr als 1988/90) rechnen.
Autor: nnz

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
02.11.2011, 17:21 Uhr
Übergewicht der Gatten: Ist Ehe überhaupt gesund?
Also ich habe da meine Zweifel. Zwei Fragen stellen sich mir: Beruht der verbreitete Speck verheirateter Männer auf den Kochkünsten der jeweiligen Ehefrauen oder aber ist er Kummerspeck?

Wahrscheinlich liegt die Wahrheit in der Mitte: Erwiesen ist, dass verheiratete Männer angeblich ausgeglichener sind und Stress weniger an sich heranlassen: die Folge ist mehr Masse. In dasselbe Horn stößt ja auch der Fakt, dass deutlich mehr Frauen als Männer die Scheidung einreichen: Lieber unglücklich aber dafür wenigstens satt, scheint demzufolge das Lebensmotto vieler verheirateter Männer zu sein.

Zum bei verheirateten Männern erschreckend verbreiteteren Übergewicht trägt auch die im Vergleich zu unverheirateten Männern regelmäßigere Einnahme von Mahlzeiten bei. Das "Sich bekochen zu lassen" gehört offenbar zu den von Alice Schwartzer noch nicht eingenommenen Festungen!

Für die Kummerspeckthese indes sprechen die Ergebnisse des jüngsten Zufriedenheitsatlanten (oder so ähnlich). Dieser nämlich sagt aus, dass nur 39,1 % der Menschen in Ehen zufrieden sind, viel weniger übrigens, als in "wilden" Ehen. Die Lebenserwartung Unverheirateter soll dennoch geringer sein, als jene Verheirateter. Ich vermute mal, dass sich diese mehr dem Alkohol und anderen schädlichen Dingen hingeben.
So recht weiß ich wegen all der Widersprüche nicht, wie ich die hier veröffentlichte Statistik interpretieren soll. Zumindest scheint sich die Ehe teilweise negativ auf die Gesundheit der Männer auszuwirken. Wenn die Ehe zu so verbreitetem Übergewicht führt, sollte sie hinterfragt werden. Produziert sie Übergewicht, ist sie definitiv zu hinterfragen.

Selbst die UNO hat die Mitgliedsstaaten jüngst eindringlich dazu aufgefordert, etwas gegen die die Finanzen der Staaten bedrohende Fettleibigkeit zu tun.

Diabetes, Bluthochdruck, Herzinfarkt, Schlaganfall, metabolisches Syndrom - alles also gefördert durch Übergewicht und damit durch die Ehe, wenn man diese Kette konsequent zu Ende denkt? Die UNO würde sich damit ja indirekt sogar gegen die Ehe aussprechen, wenn sie die Staaten auffordert, aktiv gegen das Übergewicht ihrer Bürger vorzugehen.

Hier hat die alte, gebeutelte Institution Ehe noch viele Aufgaben vor sich, um einem ihrer Grundwerte, Geborgenheit und Sicherheit für ihre Glieder wirklich gerecht zu werden. Denn die größte Sicherheit dürfte gewiss die Gesundheit sein.

Dass die Menschen immer älter werden ist wohl erfreulich. Da bin ich ganz Egoist! Aber angesichts der Zivilisationskrankheiten und deren erschreckenden Zunahme ist dieser Trend wohl in erster Linie auf die Hightech-Medizin zurückzuführen, nicht aber auf eine gesunde Lebensweise. Ein Chefarzt einer "Inneren" in Halle sagte mir mal, viele seiner Patienten hätten sich 40 Jahre um ihren Körper nicht geschert, während sie in derselben Zeit zehn teure Autos gekauft und gehätschelt hätten. "Nun liegen sie schwer krank bei mir und machen uns Vorwürfe, wenn wir die Folgen ihres jahrzehntelangen Raubbaus nicht innerhalb von zehn Tagen kurieren können. Früher wären solche Patienten schnell gestorben. Wir können sie tatsächlich oftmals retten." So ungefähr sprach er.
Quietschferkel
02.11.2011, 23:36 Uhr
Warum sind Ehemänner dicker ???
Warum werden Junggesellen immer dünner und Ehemänner immer dicker ???

Junggesellen schauen in den Kühlschrank - nix besonders drin - gehen ins Bett

Ehemänner schauen ins Bett - nix besonderes drin - gehen an den Kühlschrank

Und somit ist das mit dem Übergewicht gaaaanz einfach geklärt :-D :-D :-D
Herr Taft
03.11.2011, 08:44 Uhr
viele Männer kochen selbst
...und meine Erfahrung sagt, dass die selbst kochenden Männer häufiger zu Übergewicht neigen, als die nicht kochenden. Nun sind die selbst kochenden Männer - jedenfalls die die ich kenne - allesamt verheiratet. Unter uns - was da gekocht wird, ist häufig deutlich einfallsreicher und besser als das was manche Frau hinbekommt - allerdings meistens auch kalorienhaltiger. Wahrscheinlich bedingt ja das Eine, das Andere. Um ein weiteres Klischee zu bedienen: Thüringer Klöße, Rostbrätel und auch die leckere Thüringer Bratwurst sind nunmal keine Schlankmacher...

Was die Zufriedenheitsstudie von Herrn Schwarzberg angeht - habe ich so meine Zweifel. Ich denke, dass viele Singles einfach niemals zugeben würden, dass sie mit dem (un-)freiwillig gewählten Lebensstil zufrieden sind - man müsste dann ja eingestehen, dass man nicht in der Lage war einen Partner zu finden bzw. zu halten. Die Wahrheit werden wir wohl nie erfahren.

@RWE62 - das war jetzt wirklich BlaBla
Ödipussi
03.11.2011, 10:10 Uhr
Statistiken
Glaube keiner Statistik, die du nicht selbst gefälscht hast. Da werden mal 100 Männer gewogen und vermessen und schon werden die Werte auf alle Männer deutschlands angewandt. Wobei es ganz sicher so ist, dass die Menschen immer dicker werden, nicht nur die Männer.

In meinem Bekanntenkreis gibt es einige adipöse Männer und auch Frauen, die alleine leben. Ich selbst glaube nicht, dass das was mit der Ehe zu tun hat. Man sollte lieber mal die Super-Markt-Regale entrümpeln und vielleicht schon mal in der Schule anfangen, den Kindern zu erklären, dass Cola und Chips nicht die ideale Ernährung sind.
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