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Mo, 13:50 Uhr
14.11.2011

Kampfgeist und gute Spiele

Am Samstag fanden in Mühlhausen die diesjährigen Landeseinzelmeisterschaften der AK13 im Badminton statt. Dazu erreichte kn folgender Bericht...

Nicht nur die Teilnehmerzahl war erfreulich hoch, auch das Niveau hat im Vergleich zu den letzten Jahren an Qualität gewonnen. Die VSG 70 schickte 5 Mädchen und einen Jungen ins Rennen um Medaillen und Pokale.

Begonnen wurde mit den Doppeln. Florian Wohlgemuth, der mit dem gleichaltrigen Tom Kahlert aus Erfurt seit diesem Herbst ein Doppel bildet, verpasste eine Medaille ganz knapp. Gegen die 2 Jahre ältere Konkurrenz aus Zeulenroda reichte es nicht ganz und die beiden Youngster mussten sich in 3 Sätzen geschlagen geben.

Im Mädchendoppel waren Isabelle Kronberg und Natalie Wolff an EINS gesetzt. Mit einem ungefährdeten, aber kampfbetonten Finaleinzug bestätigten die beiden Kurstädterinnen den Setzplatz. Im Finale ging es dann gegen Hanna Bekele (Jena) und Laura Stuchlik (Neustadt) heiß her. Während die Ostthüringerinnen den 1. Satz klar gewannen, drehten Frankenhäuserinnen im 2. Satz den Spieß um und gewannen ihrerseits deutlich. So musste der Entscheidungssatz her, um auch die Fahrkarten für die Südwestdeutschen Meisterschaften zu lösen. Und dieser Satz war nix für schwache Nerven. Bis zum 11:10 konnte sich keine der Paarungen mehr als 2 Punkte absetzen. Dann gerieten Wolff/ Kronberg etwas in Rückstand, den sie aber nach 16:20 noch aufholen konnten. Leider reichte es nicht ganz und die Mädels aus Ostthüringen konnten schließlich jubeln. So steht der Vizemeistertitel für die Kurstädterinnen zu Buche, verbunden mit der Gewissheit, sie sind absolut gleichwertig und beim nächsten Mal kann das Ergebnis anders herum lauten.

Kampfgeist und gute Spiele (Foto: Andreas Reich)
Kampfgeist und gute Spiele (Foto: Andreas Reich)
Kampfgeist und gute Spiele (Foto: Andreas Reich)


Florentine Kuchenbecker und Lisa Steindorf machten ebenfalls ein gutes Spiel. Gegen die späteren Landesmeisterinnen mussten sie schon früh im Turnierverlauf antreten. Mit 16:21 und 12:21 gelang ihnen hier ein achtbares Ergebnis. Vornehmlich im 1. Satz spielten sie die Favoritinnen ein ums andere Mal aus. Am Ende stand ein 5. Platz zu Buche. Joana Stefan, wegen ihrer guten Leistungen zu den Bezirksmeisterschaften nach nominiert, spielte mit Maria Döll aus Meiningen zusammen. Abstimmungsprobleme verhinderten bei den Beiden ein noch besseres Spiel. Auch sie unterlagen im Match und mussten sich mit dem 9. Rang begnügen.

Im Einzel hatten es die Kurstädter dann alle sehr schwer. So verloren Joana, Florentine, Lisa und Florian ihre Auftaktspiele. Man kann aber allen Vieren Kampfgeist bescheinigen und auch gute Spiele attestieren. Isabelle Kronberg überstand die 1. Runde, wenn auch mit Hängen und Würgen. Die einzig verbliebenen Vertreter der Frankenhäuser in der 2. Runde mussten dann auch noch gegeneinander spielen. Auch dieses Spiel war nichts für schwache Nerven. Am Ende behielt hier Natalie Wolff, die in der 1. Runde ein Freilos hatte, knapp in 3 Sätzen die Oberhand. Isabelle kommt ihrer Vereinskameradin aber Stück für Stück näher und die gesunde Rivalität der beiden bringt dann beiden Fortschritte. Wenn beide auch gegen andere Gegnerinnen mit diesem Siegeswillen und Kampfgeist ins Rennen gehen, sind sie noch eine Nummer besser. Dies musste dann Natalie im Viertelfinale gegen Laura Stuchlik aus Neustadt feststellen. Als Zuschauer hatte man den Eindruck dass die kleine Uderslebenerin gegenüber dem Spiel zuvor mit „angezogener Handbremse“ spielt. Während der 1. Satz total verschlafen wurde, ging es im 2. Satz besser. Leider konnte Natalie 2. Satzbälle nicht verwerten und musste so auch den 2. Satz und damit das Spiel abgeben. Die erhoffte Medaille im Mädcheneinzel blieb den Kurstädtern damit verwehrt.

Nun heißt es: trainieren. Anfang Januar haben die Altersklassen den nächsten Höhepunkt zu bestreiten. Dann steigen in Neuhaus am Rennweg die Landesjugendspiele und damit die Chance der Revanche für die teils sehr knappen Niederlagen.
Text und Foto: Andreas Reich
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