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Sa, 09:04 Uhr
26.11.2011

Männlich, jung, unerfahren

Die Gefahr beim Straßenverkehr lauert in den Morgenstunden, so die Meldung der Deutschen Verkehrswacht zum Thema junge Kraftfahrer...

Seit Jahrzehnten gehören sie zu der am stärksten gefährdeten Altersgruppe im Straßenverkehr: junge Erwachsene zwischen 18 und 24 Jahren. Vor allem am Wochenende - auf nächtlichen Autofahrten von der Disko oder einer Party nach Hause - nimmt die Zahl der oft tödlich verlaufenden Unfälle zu. Die Deutsche Verkehrswacht hat Tipps und Ratschläge zusammengestellt, um diese so genannten "Disko-Unfälle" zu vermeiden.

Bereits vor der Fahrt in die Disko sollte klar sein, wer zurückfährt. Grundsätzlich gilt: Wer Alkohol oder Drogen intus hat, hat am Lenkrad nichts verloren.
Ist ein Fahrer nicht mehr nüchtern, sollten sich die Beifahrer weigern, in den Wagen zu steigen und darauf drängen, das Auto stehen zu lassen. Zudem solltet Ihr niemals bei Leuten mitfahren, die Ihr nicht kennt. Notfalls lieber mit Mehreren ein Taxi nehmen und die Kosten teilen.
Auch Müdigkeit beeinflusst die Fahrtüchtigkeit. Auch in diesem Fall gilt: Lasst besser das Auto stehen und holt es am nächsten Tag ab.
Als Fahrer solltet Ihr Euch niemals provozieren lassen. Die eigene "Fahrkunst" stellt Ihr am besten dadurch unter Beweis, dass Ihr alle sicher nach Hause bringt.
Öffentliche Verkehrsmittel: In manchen Regionen bieten sich Disko-Taxis und Nachtbusse als Alternative für die Heimfahrt an.
Im Herbst und Winter: Auf dem Weg zur Disko sind Straßen häufig noch gut befahrbar. Wenige Stunden später können sie aufgrund überfrierender Nässe jedoch zur Rutschbahn werden. Deshalb: Immer auf die Witterungsbedingungen achten und die Fahrweise anpassen.

Männlich, jung und... unerfahren

Die Gründe, die zu folgenschweren Unfällen führen, sind vielfältig. Oft fehlt jungen Fahrern Übung und Erfahrung im Umgang mit ihren Fahrzeugen. Daher schätzen sie viele Verkehrssituationen falsch ein. Zudem machen Übermut, risikoreiches Fahren mit überhöhter Geschwindigkeit, Übermüdung, Alkohol- und Drogenkonsum eine sichere Heimfahrt zur Glücksache.
Trotz einer positiven Entwicklung in den vergangenen Jahren sind junge Erwachsene im Alter von 18 bis 24 Jahren die mit Abstand am stärksten gefährdete Altersgruppe im Straßenverkehr. Nach Zahlen des Statistischen Bundesamts gehören fast 19 Prozent aller Getöteten (2010: 690) und jeder fünfte Verletzte zu dieser Altersgruppe. Dabei liegt ihr Anteil an der Gesamtbevölkerung lediglich bei acht Prozent. Das Risiko der 18- bis 24-Jährigen, im Straßenverkehr ihr Leben zu verlieren, ist immer noch mehr als doppelt so hoch wie das durchschnittliche Risiko aller Altersgruppen.
Unfallfahrzeug Nummer eins ist der PKW: Dreiviertel der jungen Erwachsenen sterben als Fahrer oder Mitfahrer in einem Auto. Vor allem jungen Männern wird eine Mischung aus fahrpraktischer Unerfahrenheit und jugendlicher Selbstüberschätzung oft zum Verhängnis. Als häufigste Ursache verzeichnen die ermittelnden Polizeibeamten nicht angepasste Geschwindigkeit, gefolgt von Abstandsfehlern und dem Fahren unter Alkohol- oder Drogeneinfluss.
Autor: khh

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