Fr, 00:53 Uhr
23.12.2011
Ehrenbürger für Ebeleben
Wer in Ebeleben Ehrenbürger werden will, muss schon einiges vorzuweisen haben, denn viele gibt es nicht. Seit gestern gibt es einen Ehrenbürger mehr...
Natürlich hatte es sich vorher rumgesprochen, wer Ehrenbürger werden wird. Um überhaupt genügend Platz zu haben, tagte der Stadtrat von Ebeleben gestern lieber im großen Raum der Feuerwehr, statt wie sonst im Ratssaal.
Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) übergab Sanitätsrat Dr. Günther Abel die Ehrenurkunde als Ehrenbürger der Stadt Ebeleben. Ehrenbürgerschaft ist nicht mit Geld aufzuwägen, sagte Bürgermeister Vogt. Mit der Ehrenbürgerschaft wurde das Lebenswerk von Dr. Günther Abel gewürdigt. Er hat für die Gesundheit der Region Ebeleben und zeitweilig bis Keula und Großenehrich viel getan, so Vogt. Am 25.1.1932 in Guatemala geboren, weil seine Eltern damals dort arbeiteten. Deshalb spricht Dr. Günther Abel auch recht gut spanisch, wie Uwe Vogt verriet, ein Umstand den viele so gar nicht kannten.
Uwe Vogt zeichnete eindrucksvoll und liebevoll das bewegte Leben von Dr. Günther Abel, ob von der deutschen Schule in Guatemala über seine Station als Rennarzt am Sachsenring, bis hin zum Aufbau des Landambulatoriums Ebeleben und nach der Wende nochmals einer eigenen Praxis.
Besonders nach seinem Ruhestand wurde er erst recht unruhig. Natur war schon immer sein Hobby und so brachte er sich voll in den Schlossparkverein u.a. als Vorsitzender ein. Aber und das zeichnet ihn aus, auch manchmal allein mit der Hacke beim Arbeiten in den Rabatten des Schlossparks. Die Mitgliedschaft im Feuerwehrverein und beim DRK runden sein Engagement ab.
In seiner Dankesrede sagte Dr. Günther Abel, ich habe gar nicht mehr gewusst, was ich schon alles getan habe, wenn es der Bürgermeister nicht wieder liebevoll ans Licht gebracht hätte. Er bedankt sich beim Bürgermeister, der Stadt und den Bürgern. Seine Betonung lag auf Bürger, denn die bezahlen die Steuern, nicht der Staat.
Das der Schlosspark erhalten werden konnte und jetzt ständig weiter ausgebaut werden kann, bezeichnete er als großes Glück, denn es ist der einzige seiner Art (Barock) in ganz Thüringen.
Aber auch den Kampf um die Erhaltung von Ebeleben als Grundzentrum bezeichnete er als sehr wichtig. Ebeleben ohne Grundzentrum, dieses Unglück muss abgewendet werden, so Dr. Abel und rief die Bürger auf, sicht für Ebeleben einzusetzen. Ohne dieses Status hätten wir schon lange kein Schwimmbad mehr und nicht so schöne Einkaufmärkte.
Einen Dank hatte Dr. Günther Abel aber noch in anderer Form. Er spendete zwei Bäume für den Schlosspark von Ebeleben. Nach der Ehrung nutzen noch weitere Bürger Dr. Abel zu gratulieren, so auch Lothar Menzel vom Förderverein Schlosspark Ebeleben e.V.
Nun sei zum Abschluss auch das Rätsel um die Zahl der Ehrenbürger verraten, den es sind deren gerade mal zwei, Dr. Günther Abel und Otto Thonhofer, Pfarrer im Ruhestand, die zum Glück kn auch vor die Linse bekam.
Autor: khhNatürlich hatte es sich vorher rumgesprochen, wer Ehrenbürger werden wird. Um überhaupt genügend Platz zu haben, tagte der Stadtrat von Ebeleben gestern lieber im großen Raum der Feuerwehr, statt wie sonst im Ratssaal.
Bürgermeister Uwe Vogt (SPD) übergab Sanitätsrat Dr. Günther Abel die Ehrenurkunde als Ehrenbürger der Stadt Ebeleben. Ehrenbürgerschaft ist nicht mit Geld aufzuwägen, sagte Bürgermeister Vogt. Mit der Ehrenbürgerschaft wurde das Lebenswerk von Dr. Günther Abel gewürdigt. Er hat für die Gesundheit der Region Ebeleben und zeitweilig bis Keula und Großenehrich viel getan, so Vogt. Am 25.1.1932 in Guatemala geboren, weil seine Eltern damals dort arbeiteten. Deshalb spricht Dr. Günther Abel auch recht gut spanisch, wie Uwe Vogt verriet, ein Umstand den viele so gar nicht kannten.
Uwe Vogt zeichnete eindrucksvoll und liebevoll das bewegte Leben von Dr. Günther Abel, ob von der deutschen Schule in Guatemala über seine Station als Rennarzt am Sachsenring, bis hin zum Aufbau des Landambulatoriums Ebeleben und nach der Wende nochmals einer eigenen Praxis.
Besonders nach seinem Ruhestand wurde er erst recht unruhig. Natur war schon immer sein Hobby und so brachte er sich voll in den Schlossparkverein u.a. als Vorsitzender ein. Aber und das zeichnet ihn aus, auch manchmal allein mit der Hacke beim Arbeiten in den Rabatten des Schlossparks. Die Mitgliedschaft im Feuerwehrverein und beim DRK runden sein Engagement ab.
In seiner Dankesrede sagte Dr. Günther Abel, ich habe gar nicht mehr gewusst, was ich schon alles getan habe, wenn es der Bürgermeister nicht wieder liebevoll ans Licht gebracht hätte. Er bedankt sich beim Bürgermeister, der Stadt und den Bürgern. Seine Betonung lag auf Bürger, denn die bezahlen die Steuern, nicht der Staat.
Das der Schlosspark erhalten werden konnte und jetzt ständig weiter ausgebaut werden kann, bezeichnete er als großes Glück, denn es ist der einzige seiner Art (Barock) in ganz Thüringen.
Aber auch den Kampf um die Erhaltung von Ebeleben als Grundzentrum bezeichnete er als sehr wichtig. Ebeleben ohne Grundzentrum, dieses Unglück muss abgewendet werden, so Dr. Abel und rief die Bürger auf, sicht für Ebeleben einzusetzen. Ohne dieses Status hätten wir schon lange kein Schwimmbad mehr und nicht so schöne Einkaufmärkte.
Einen Dank hatte Dr. Günther Abel aber noch in anderer Form. Er spendete zwei Bäume für den Schlosspark von Ebeleben. Nach der Ehrung nutzen noch weitere Bürger Dr. Abel zu gratulieren, so auch Lothar Menzel vom Förderverein Schlosspark Ebeleben e.V.
Nun sei zum Abschluss auch das Rätsel um die Zahl der Ehrenbürger verraten, den es sind deren gerade mal zwei, Dr. Günther Abel und Otto Thonhofer, Pfarrer im Ruhestand, die zum Glück kn auch vor die Linse bekam.















