Do, 10:46 Uhr
29.12.2011
Grünes Licht für Lückenschluss
Die durchgängige Befahrbarkeit der Bundesautobahn A 71 soll noch im Jahr 2014 möglich sein. Die Ausschreibungen für den Lückenschluss zwischen der Anschlussstelle Sömmerda Ost und der B 85 sind auf den Weg gebracht. Weitere Einzelheiten mit dem bekannten Klick...
"Damit sind wir der Gesamtfertigstellung der neuen Nord-Süd-Trasse zwischen den Bundesautobahnen A 38 und A 4 ein gutes Stück näher gerückt sagte heute Verkehrsminister Christian Carius (CDU) anlässlich des jetzt erfolgten Ausschreibungsverfahrens für die 11,3 Kilometer lange Teilstrecke durch die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH).
In dem DEGES-Schreiben vom 20. Dezember 2011 heißt es unter anderem: Die Ausschreibungen für die Bauleistungen des Streckenabschnitts A 71 Sömmerda – prov. AS B 85 wurde mit der Bekanntmachung der Hauptbaulose zur beschleunigten Fertigstellung der A 71 mit einem Gesamtvolumen in Höhe von ca. 60 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Carius erläuterte darüber hinaus: Wir wollen die A 71 als eine laufende Baumaßnahme über zusätzliche Finanzmittel aus dem Infrastrukturbeschleunigungspaket finanzieren. Die Entscheidung des Bundes dazu wird im März 2012 erwartet.
In Thüringen sind seit 1995 über 500 Kilometer Autobahn neu- oder ausgebaut worden. Das ist ein starker Standortvorteil für Wirtschaft und Tourismus, so der Minister. Denn das bedeutet unter anderem, dass alle wichtigen Ballungszentren in Deutschland von Thüringen aus in drei bis vier Stunden erreichbar sind. Um diesen Standard zu sichern und auszubauen, hat die Fertigstellung der A 71 bei mir immer oberste Priorität gehabt. Zudem läuft der Osteuropa-Transit über die Thüringer Ost-West-Autobahnen A 4 und A 38, die künftig durch die A 71 verknüpft werden. Thüringens Mitte wird damit zur Drehscheibe der Nord-Süd- und Ost-West-Verkehre.
Carius hatte sich wiederholt beim Bundesverkehrsministerium für den zügigen Lückenschluss auf der A 71 eingesetzt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte im November 2011 für eine Aufstockung der Finanzmittel für Verkehrsinfrastrukturinvestitionen votiert. Dabei wurde ein Infrastrukturbeschleunigungsprogramm für die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße beschlossen. Für Bundesfernstraßen sind Ausgaben in Höhe von rund 400 Millionen Euro für das nächste Jahr vorgesehen.
Autor: nnz"Damit sind wir der Gesamtfertigstellung der neuen Nord-Süd-Trasse zwischen den Bundesautobahnen A 38 und A 4 ein gutes Stück näher gerückt sagte heute Verkehrsminister Christian Carius (CDU) anlässlich des jetzt erfolgten Ausschreibungsverfahrens für die 11,3 Kilometer lange Teilstrecke durch die DEGES (Deutsche Einheit Fernstraßenplanungs- und –bau GmbH).
In dem DEGES-Schreiben vom 20. Dezember 2011 heißt es unter anderem: Die Ausschreibungen für die Bauleistungen des Streckenabschnitts A 71 Sömmerda – prov. AS B 85 wurde mit der Bekanntmachung der Hauptbaulose zur beschleunigten Fertigstellung der A 71 mit einem Gesamtvolumen in Höhe von ca. 60 Millionen Euro erfolgreich abgeschlossen. Carius erläuterte darüber hinaus: Wir wollen die A 71 als eine laufende Baumaßnahme über zusätzliche Finanzmittel aus dem Infrastrukturbeschleunigungspaket finanzieren. Die Entscheidung des Bundes dazu wird im März 2012 erwartet.
In Thüringen sind seit 1995 über 500 Kilometer Autobahn neu- oder ausgebaut worden. Das ist ein starker Standortvorteil für Wirtschaft und Tourismus, so der Minister. Denn das bedeutet unter anderem, dass alle wichtigen Ballungszentren in Deutschland von Thüringen aus in drei bis vier Stunden erreichbar sind. Um diesen Standard zu sichern und auszubauen, hat die Fertigstellung der A 71 bei mir immer oberste Priorität gehabt. Zudem läuft der Osteuropa-Transit über die Thüringer Ost-West-Autobahnen A 4 und A 38, die künftig durch die A 71 verknüpft werden. Thüringens Mitte wird damit zur Drehscheibe der Nord-Süd- und Ost-West-Verkehre.
Carius hatte sich wiederholt beim Bundesverkehrsministerium für den zügigen Lückenschluss auf der A 71 eingesetzt. Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hatte im November 2011 für eine Aufstockung der Finanzmittel für Verkehrsinfrastrukturinvestitionen votiert. Dabei wurde ein Infrastrukturbeschleunigungsprogramm für die Verkehrsträger Straße, Schiene und Wasserstraße beschlossen. Für Bundesfernstraßen sind Ausgaben in Höhe von rund 400 Millionen Euro für das nächste Jahr vorgesehen.