Sa, 08:04 Uhr
07.01.2012
Grüne Technologien
Thüringens Wirtschaftsminister Matthias Machnig hat eine jetzt vorgestellte Umfrage des Verbands der Wirtschaft Thüringen (VWT) zur Akzeptanz der erneuerbaren Energien in den Thüringer Unternehmen begrüßt und sieht die Strategie der Landesregierung, Thüringen zum grünen Motor zu entwickeln, bestätigt...
Wenn 79 Prozent der Unternehmer im Land die verstärkte Nutzung der regenerativen Energien und den Ausbau von Netzen, Speichern und Flächen befürworten, dann sind sie weiter als viele politisch Verantwortliche, die bei dem Thema immer noch auf der Bremse stehen, sagte Machnig.
Laut Umfrage ist für 82 Prozent der befragten Unternehmen die Steigerung der Material- und Energieeffizienz zudem ein wichtiges Kriterium. Bei den allermeisten Unternehmen ist angekommen, dass Investitionen in Energieeffizienz die wirksamste Stellschraube für mehr Wettbewerbsfähigkeit ist, sagte Machnig. Immerhin seien die Energie- und Ressourcenkosten an einem Industrieprodukt mit 40 Prozent heute etwa doppelt so hoch wie Lohnkosten. Gute Unternehmen drücken deshalb Energie- statt Lohnkosten und tun damit noch etwas für die Fachkräftesicherung, sagte Machnig. Dieses Thema war in der Umfrage ebenfalls als zentrale Herausforderung für die kommenden Jahre genannt worden.
Der ökologische Umbau der Industriegesellschaft bietet enorme Chancen für Wirtschaft, Beschäftigung und regionalen Strukturwandel, die wir nutzen sollten, sagte der Wirtschaftsminister. Das Land fördert Investitionen in Energieeffizienz deshalb u.a. mit verschiedenen Programmen wie dem Programm Thüringen-GreenTech und der im Jahr 2010 gestarteten Thüringer Energieeffizienz-Offensive (ThEO) sowie der Einrichtung der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA).
Zur Kritik an der Wirtschaftspolitik des Landes sagte Machnig, es gehe ihm mit seiner Arbeit um Akzeptanz sowohl in der Wirtschaft wie auch bei Beschäftigten und Arbeitsuchenden. Meine Aufgabe als Wirtschafts- und Arbeitsminister ist es, beide Bereiche zusammenzudenken und zwischen ihnen zu vermitteln. Dass das nicht immer die ungeteilte Unternehmerlinie sein könne, liege auf der Hand – wobei eine angemessene Berücksichtigung auch von Arbeitnehmerinteressen letztlich auch der Fachkräfte- und Standortsicherung für die Unternehmen diene.
Ich bin weder der Lobbyist von Industrie- noch von Gewerkschaftsinteressen, mir geht es um eine zukunftsorientierte Politik für ganz Thüringen. Deshalb: Eine Zustimmung von 40 Prozent der Unternehmer ist akzeptabel, so Machnig – zumal mit 75 Prozent auch die große Mehrheit der Betriebe mit dem Standort zufrieden sei.
Autor: nnzWenn 79 Prozent der Unternehmer im Land die verstärkte Nutzung der regenerativen Energien und den Ausbau von Netzen, Speichern und Flächen befürworten, dann sind sie weiter als viele politisch Verantwortliche, die bei dem Thema immer noch auf der Bremse stehen, sagte Machnig.
Laut Umfrage ist für 82 Prozent der befragten Unternehmen die Steigerung der Material- und Energieeffizienz zudem ein wichtiges Kriterium. Bei den allermeisten Unternehmen ist angekommen, dass Investitionen in Energieeffizienz die wirksamste Stellschraube für mehr Wettbewerbsfähigkeit ist, sagte Machnig. Immerhin seien die Energie- und Ressourcenkosten an einem Industrieprodukt mit 40 Prozent heute etwa doppelt so hoch wie Lohnkosten. Gute Unternehmen drücken deshalb Energie- statt Lohnkosten und tun damit noch etwas für die Fachkräftesicherung, sagte Machnig. Dieses Thema war in der Umfrage ebenfalls als zentrale Herausforderung für die kommenden Jahre genannt worden.
Der ökologische Umbau der Industriegesellschaft bietet enorme Chancen für Wirtschaft, Beschäftigung und regionalen Strukturwandel, die wir nutzen sollten, sagte der Wirtschaftsminister. Das Land fördert Investitionen in Energieeffizienz deshalb u.a. mit verschiedenen Programmen wie dem Programm Thüringen-GreenTech und der im Jahr 2010 gestarteten Thüringer Energieeffizienz-Offensive (ThEO) sowie der Einrichtung der Thüringer Energie- und GreenTech-Agentur (ThEGA).
Zur Kritik an der Wirtschaftspolitik des Landes sagte Machnig, es gehe ihm mit seiner Arbeit um Akzeptanz sowohl in der Wirtschaft wie auch bei Beschäftigten und Arbeitsuchenden. Meine Aufgabe als Wirtschafts- und Arbeitsminister ist es, beide Bereiche zusammenzudenken und zwischen ihnen zu vermitteln. Dass das nicht immer die ungeteilte Unternehmerlinie sein könne, liege auf der Hand – wobei eine angemessene Berücksichtigung auch von Arbeitnehmerinteressen letztlich auch der Fachkräfte- und Standortsicherung für die Unternehmen diene.
Ich bin weder der Lobbyist von Industrie- noch von Gewerkschaftsinteressen, mir geht es um eine zukunftsorientierte Politik für ganz Thüringen. Deshalb: Eine Zustimmung von 40 Prozent der Unternehmer ist akzeptabel, so Machnig – zumal mit 75 Prozent auch die große Mehrheit der Betriebe mit dem Standort zufrieden sei.
Downloads:
- Die Umfrage des Wirtschaftsverbandes (3.389 kByte)
