Mi, 22:23 Uhr
25.01.2012
Neues aus Berlin (11)
Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Kersten Steinke (Die Linke) zum Thema: Rente mit 67 und fordert Aufheben statt Aufschieben.
Nach wie vor wenden sich viele Bürgerinnen und Bürger an den Petitionsausschuss mit der Forderung, die Anhebung der Altersgrenze auf das 67. Lebensjahr zurückzunehmen. Darunter auch eine öffentliche Petition mit mehr als 1500 Unterzeichnern – u.a. auch aus Thüringen, die heute keine Unterstützung seitens der schwarz-gelben Koalition im Petitionsausschuss fand.
Tatsächlich ist die Arbeitslosigkeit älterer Erwerbsfähiger höher als die aller übrigen Altersgruppen. Die Hälfte der zukünftig Betroffenen geht bereits vor 65 in Rente.
Kersten Steinke, linke Thüringer Bundestagsabgeordnete, argumentiert: Es kann nur soviel Arbeit verteilt werden, wie es Arbeitsplätze gibt. Wenn Arbeitgeber Arbeitsplätze insbesondere von älteren Beschäftigten abbauen oder ältere gegen jüngere, meist lohnkostengünstigere Arbeitnehmer einstellen, dann sind viele ältere mit längerer Arbeitslosigkeit gezwungen, eher in Rente als mit 67 Jahren zu gehen. Sie werden dafür mit Abschlägen bestraft. Schon heute wird vorausgesagt, dass immer mehr Renten auf Armutsniveau absinken.
Kersten Steinke, weist darauf hin, dass bereits ab diesem Jahr die Menschen mit zusätzlichen Abschlägen bestraft werden, die schon im März bis zu 0,9 Prozent betragen.
Die Fraktion DIE LINKE hat bereits mehrfach Anträge in den Bundestag zur Abschaffung der Rente mit 67 eingebracht und wird auch weiterhin mit den Gewerkschaften dagegen ankämpfen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke
Autor: khhNach wie vor wenden sich viele Bürgerinnen und Bürger an den Petitionsausschuss mit der Forderung, die Anhebung der Altersgrenze auf das 67. Lebensjahr zurückzunehmen. Darunter auch eine öffentliche Petition mit mehr als 1500 Unterzeichnern – u.a. auch aus Thüringen, die heute keine Unterstützung seitens der schwarz-gelben Koalition im Petitionsausschuss fand.
Tatsächlich ist die Arbeitslosigkeit älterer Erwerbsfähiger höher als die aller übrigen Altersgruppen. Die Hälfte der zukünftig Betroffenen geht bereits vor 65 in Rente.
Kersten Steinke, linke Thüringer Bundestagsabgeordnete, argumentiert: Es kann nur soviel Arbeit verteilt werden, wie es Arbeitsplätze gibt. Wenn Arbeitgeber Arbeitsplätze insbesondere von älteren Beschäftigten abbauen oder ältere gegen jüngere, meist lohnkostengünstigere Arbeitnehmer einstellen, dann sind viele ältere mit längerer Arbeitslosigkeit gezwungen, eher in Rente als mit 67 Jahren zu gehen. Sie werden dafür mit Abschlägen bestraft. Schon heute wird vorausgesagt, dass immer mehr Renten auf Armutsniveau absinken.
Kersten Steinke, weist darauf hin, dass bereits ab diesem Jahr die Menschen mit zusätzlichen Abschlägen bestraft werden, die schon im März bis zu 0,9 Prozent betragen.
Die Fraktion DIE LINKE hat bereits mehrfach Anträge in den Bundestag zur Abschaffung der Rente mit 67 eingebracht und wird auch weiterhin mit den Gewerkschaften dagegen ankämpfen.
Wahlkreisbüro Kersten Steinke