eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Fr, 09:24 Uhr
03.02.2012

Kirchenkreissozialarbeit geht weiter

Von der Suptur Bad Frankenhausen erreichte kn folgende Information zu dem Thema: Kirchenkreissozialarbeit im Kirchenkreis Bad Frankenhausen – Sondershausen geht weiter. Hier der Wortlaut

Im Kirchenkreis Bad Frankenhausen-Sondershausen wird gegenwärtig ein Trägerwechsel in der Kirchenkreissozialarbeit vollzogen. Der Kreiskirchenrat hat den Dienstleistungsvertrag mit dem Diakonieverein Novalis e.V., dem bisherigen Träger, zum 31. März 2012 gekündigt. Hintergrund dazu ist die Neuausrichtung der Kirchenkreissozialarbeit unter zudem jetzt schlechteren finanziellen Bedingungen. Mit Novalis war nach einem langen Ringen die Basis zur Fortführung der Trägerschaft nicht mehr gegeben. Die Entscheidung des Kreiskirchenrates hat mit der Person des jetzigen Leiters der Kreisdiakoniestelle, dessen Arbeitergeber Novalis ist, nichts zu tun.

Die Kirchenkreissozialarbeit wird voraussichtlich ab 1. Mai 2012 unter einem anderen Träger, der Stiftung Wilhelmstift, fortgeführt. Die diesbezüglichen Vertragsverhandlungen laufen. Die Stiftung wird die Stelle in der Kreisdiakonie ausschreiben, so dass sich jeder, der sich für diese Arbeit interessiert, bewerben kann.

Zur Neuausrichtung durch einen neuen Träger kann derzeit schon folgendes gesagt werden:
Für die Kirchenkreissozialarbeit ist es wichtig, dass sie mit allen Netzwerken im Kirchenkreis eng kooperiert, so dass sie alle Dienste, die im Kirchenkreis vertreten sind, wie zum Beispiel Kinderschutzdienst, Suchtberatung usw., zur Hilfe und Unterstützung der Menschen in Not heranziehen kann.

Neben den vorhandenen Kooperationen werden bei Bedarf auch noch andere Beratungsdienste in den Blick genommen.
Die Kirchenkreissozialarbeit soll zukünftig ein Netzwerk von Hilfen für den gesamten Kirchenkreis in Kooperation mit vorhandenen Netzwerken und auch allen Selbsthilfegruppen erarbeiten, unterstützen und aufbauen. Über die bereits vorhandenen Selbsthilfegruppen unter dem Dach von Kirche sollen auch weitere aufgebaut werden, insbesondere in der Fläche, so dass auch dort Beratung und Hilfe durch die Kirchenkreissozialarbeit zukünftig ermöglicht wird.

Ängste und Nöte von Menschen insbesondere in den Kirchgemeinden sollen wahrgenommen werden und durch eine Beratung auch mit anderen Hilfsdiensten in den Gemeinden möglichst behoben werden. Darüber hinaus soll die ehrenamtliche Tätigkeit in Kirchgemeinden unterstützt werden, wie zum Beispiel der Aufbau von regelmäßigen Besuchsdiensten für Ältere und Kranke.
Der Sitz der Kirchenkreissozialarbeit soll in Sondershausen sein. Eine Präsenzpflicht ist für 3 Tage dort in der Woche vorgesehen. Darüber hinaus soll die Arbeit sich auch dezentral in die einzelnen Regionen des Kirchenkreises ausgliedern.
Diese Hilfe soll auch an nicht kirchengebundene Menschen in Not gerichtet sein.

Als wichtigste Aufgaben ist die allgemeine soziale und Lebensberatung im Kirchenkreis zu nennen, zukünftig auch mit Aussprechstunden und Hausbesuchen im gesamten Kirchenkreis. Soziale Beratung, psychosoziale Entscheidungshilfen und Vermittlung lebenspraktischer und finanzieller Hilfe für einzelne werden ebenfalls möglich sein.
Es wird weiterhin Informationen und Vermittlung geben zum einen über andere Beratungs- und Hilfsangebote, Kurberatung und Kurvermittlung in anerkannte Einrichtungen, zum Beispiel des Müttergenesungswerkes, zum anderen über die Durchführung von Kurnachsorgetreffen einschließlich Einzelberatung. Hierbei werden insbesondere Fachdienste angefragt, die oft selbst auch Selbsthilfegruppen ausgegliedert haben. Hier hat der Kyffhäuserkreis etliche Hilfsangebote, u. a. auch die ambulante Psychiatrie in Bad Frankenhausen (Tagesklinik).

Mit der Kirchenkreissozialarbeit soll Menschen geholfen werden, ihren Alltag zu bewältigen und Notsituationen zu überwinden. Das geschieht u. a. durch Beratung, Information, Vermittlung, Begleitung und Unterstützung.
Die Beratung und Hilfe der Kirchenkreissozialarbeit ist, das zeichnet sie aus, nicht auf bestimmte Problemlagen beschränkt, sondern jeder kann sich mit seinen Fragen und Problemen an sie wenden – ohne Rücksicht auf Alter, Geschlecht, Religion und Nationalität.

Ziel der Kirchenkreissozialarbeit ist es, im Zusammenwirken mit allen dafür zu gewinnenden Kräften die Lebensbedingungen der Menschen im Kirchenkreis zu verbessern.
Autor: khh

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)