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Fr, 13:53 Uhr
17.02.2012

Wulff-Rücktritt: Reaktionen (2)

Zum Rücktritt von Bundespräsident Christian Wulff gibt es auch aus Thüringen weitere Reaktionen, die wir Ihnen nicht vorenthalten wollen..


Zum Rücktritt des Bundespräsidenten Christian Wulff erklärt der Landesvorsitzende der FDP-Thüringen, Uwe Barth in einer ersten Stellungnahme:

„Der Rücktritt eines Bundespräsidenten unter dem Hintergrund staatsanwaltschaftlicher Ermittlungen ist ein einmaliger Vorgang in der Geschichte der Bundesrepublik. Ich habe Respekt vor der Entscheidung der Staatsanwaltschaft, die Ermittlungen gegen das Staatsoberhaupt aufzunehmen. Ich habe auch Respekt vor der letztlich konsequenten Entscheidung Christian Wulffs vom Amt des Bundespräsidenten zurückzutreten. Es ist vielleicht die logische Folge und das Ende der Kette der Entwicklungen in den letzten Wochen.

Man sollte jedoch bei aller Kritik berücksichtigen, dass auch ein Bundespräsident nur ein Mensch mit Fehlern ist. Da der Bundespräsident das Staatsoberhaupt aller Deutschen sein sollte, halte ich parteiübergreifende Gespräche bei der Suche nach einem neuen Bundespräsidenten grundsätzlich nicht für schlecht. Allerdings bin ich skeptisch, ob es gelingen kann, Konsens zu einem Kandidaten zu erzielen. An Spekulationen über mögliche Kandidaten beteilige ich mich nicht.“
Autor: nnz

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Kommentare
Paulinchen
18.02.2012, 09:32 Uhr
Wo ist hier das Problem?
Als sich gestern Abend in der Sendung „Günther Jauch“ das Kandidatenkarussel drehte, wurde doch von Herrn N. Blome (Redakteur der BILD-Zeitung) schon ein „guter“ Vorschlag gemacht. Er nannte den Namen seines Kollegen Kai Diekmann (Chefredakteur der BILD-Zeitung).

Dieser sei eine ehrlicher und sehr gute Person, so Blome. Somit lag ich mit meiner Vermutung gestern voll daneben, dass niemand Interesse am Amt des Bundespräsidenten hatte. Na dann wird Deutschland wohl doch von Herrn Diekmann noch ins rechte „BILD“ gesetzt, und alles ist wieder gut.
Hans Dittmar
18.02.2012, 18:57 Uhr
Amt des Bundespräsidenten durch die Presse geschädigt
Man sucht jetzt einen neuen Bundespräsidenten und man wird sich nicht einig. Jetzt will keiner mehr dieses Amt freiwillig antreten, weil die Presse zusammen mit der SPD und Grünen diesem Amt großen Schaden zugefügt haben. Alle Kandidaten winken ab, weil es wohl kaum einen gibt, der sich im nachhinein eine Überprüfung über sich ergehen lassen will. Alle Politiker haben irgendwo mal "Positives" erfahren, Geschenke, Handys und gute Kredite bekommen. Naja, da kommen wohl nur SPD Kandidaten in Frage, die bekommen keine günstigen Kredite (schlechte Schufa), haben ja auch nicht so viele Freunde!
Retupmoc
19.02.2012, 16:59 Uhr
Nicht die Presse
sondern einzig und allein Herr Wulff hat aktuell das Amt beschädigt - ein Amt, das so unnötig ist wie ein Kropf und das dem Steuerzahler viel zu viel kostet. In Zeiten des Sparens gehört dieses Amt weg.

Und wenn sich keiner findet , dann liegt das am Parteienklüngel. Solls doch die Merkel selber machen. FDJ - Wandzeitungen hat sie auch gemacht, also kann sie das Amt bekleiden.

Ich empfehle Mutti!
Bodo Schwarzberg
19.02.2012, 21:33 Uhr
kein Mitleid: Wulff muste weg!
Nicht die Presse hat Herrn Wulff aus dem Amt gejagt, sondern die Macht der sich auftürmenden Fakten, liebe Vorkommentatoren. Die Presse hat lediglich, und das ist ihre Aufgabe, nach Fakten gesucht. Die ermittelnde Staatsanwaltschaft in Hannover stützte sich in ihrer Ermittlugsarbeit bis zur Aufhebung der Immunität bzw. bis zum Rücktritt auf die Angaben der Medien. Wären die von den Medien zusammengetragenen Informationen aber pille palle gewesen, lieber Herr Dittmar, hätte die Staatsanwaltschaft Hannover gewiss kein formelles Ermittlungsverfahren gegen Wulff eingeleitet. Da waren nämlich, wie Sie ja bestimmt gehört haben, nicht nur verschenkte Handys. Dieser Kleinkram wurde erst später verbreitet, nachdem die großen Kungeleien längst auf dem Tisch lagen. Und diese, liebe Vorkommentatoren, haben es in sich. Sie schicken sich nicht für einen Ministerpräsidenten im Amt. Wenn ein Unternehmer vom Land Niedersachsen eine Millionenbürgschaft erhält, und sich später herausstellt, dass der betreffende Unternehmer Herrn Wulff im Vorfeld ein wenig finanziell unter die Arme gegriffen hat, dasnn ist das Korruption. Nicht mehr und nicht weniger. Und solche Leute haben auf dem höchsten Posten, den der Staat zu vergeben hat, nun wirklich nichts zu suchen.
Die Medien leisteten überwiegend sehr gute Arbeit. BILD schließe ich da ausdrücklich ein. Niemand aus den herrschenden Kreisen, und zwar in Stadt, Land und Bund, sollte sich sicher sein, dass krumme Sachen nicht irgendwann an das Tageslicht kommen. Und, lieber Herr Dittmar, mitunter lohnt es sich auch, bei verschenkten Handys tiefer zu schauen. Es könnten sich noch ganz andere Abgründe dahinter auftun.
Vergessen wir auch nicht, liebe Kommentatoren, dass Präsidenten wie Herzog und erst recht von Weizsäcker so gut wie nur positive Schlagzeilen machten - wohl, weil sie, im Gegensatz zu dem jüngst Verflossenen, "sauber" waren,- weil es also nichts Anstößiges zu berichten gab.
Nun hoffe ich, dass ein ingegerer Nachfolger gefunden wird. Herr Gauck sollte es aber möglichst nicht sein: Er nimmt sich regelmäßug das Recht heraus, alles, was es vor 1989 in der DDR gab, mit förmlicher Abscheu zu belegen und alle, außer sich selbst vielleicht, zu verkappten Stasizuträgern und SEdisten herabzuwürdigen. Als Bundespräsidnetn sollte man aber das ganze Volk lieben können. Herr Gauck konnte das bisher nicht.
Mein Top-Kandidat wäre Prof. Dr. Klaus Töpfer. Als ehemaliger UNEP-Chef ist er wohl der einzige, der in der Lage ist, systemisch, das heißt global zu denken und zu urteilen, was die fatalen Auswirkungen menschlichen Handelns betrifft. Er hat, trotz seiner CDU-Mitgliedschaft Denken und Handeln mit stetem Blick über den Tellerrand bewiesen. Er ist bisher auch nicht als Sunnyboy, wie Wulff und der Gott sei Dank aus dem Amt gejagte Guttenberg, in Erscheinung getreten. Gerade wegen dieser ungeöhnlichen Nebeneinander dürfte er für Schwarze und Grüne ebenso wählbar sein, wie für die Roten. Ich befürchte nur, dass er als Folge des engstirnigen und Politikverdrossenheit erheischenden Hick Hacks zwischen den Parteien, gut zu beobachten auch gerade in Nordhausen, nicht in die engere Wahl kommt.
Und abschließend noch ein kleiner Trost für all Jene, die Herrn Wulff Tränen nachweinen: Wollen wir wetten, dass er durch das von ihm schon zu Ministerpräsidentenzeiten geknüpfte "soziale Netz" aufgefangen wird?
Bodo Schwarzberg
19.02.2012, 23:43 Uhr
Update: Gauck - der Polarisierer
Nun, als ich vorhin den Kommentar zu Wulff abschickte, war die Entscheidung noch nicht gefallen: Dabei war es fast klar, dass die Union um des Koalitionsfriedens Willen einknicken würde. 49 % der Deutschen sind nach Umfragen für Gauck. 51 % also nicht.

Die von ihm verfochtene und positiv besetzte Freiheit ist das eine: die Freiheit, die er sich nimmt, die einst 17 Mio Ostdeutschen mit Ausnamhe der Bürgerrechtler selbst gewissermaßen in Sippenhaft zu nehmen, das andere.

Wollen wir hoffen, dass der durch seine einstige Behörde einseitig vorgeschädigte Gauck trotz oder gerade wegen seines Alters in der Lage ist, die selbst errichtete Mauer in seinem Kopf niederzureißen und dies auch innerlich zu begrüßen - und zwar genauso, wie er das Ende der DDR und den Fall des Eisernen Vorhanges begrüßt hat.

Wenn er es jedoch nicht schafft, die DDR-Vergangenheit von 17 Mio. Menschen als etwas nicht Wertloses und nicht per se Diktatorisches zu sehen, kann er kein guter Bundespräsident sein.
NDHler
20.02.2012, 07:24 Uhr
Der richtige Präsident!
Der richtige Präsident!
Ein ehemaliger DDR Bürgerrechtler noch dazu parteilos, ich finde Gauck ist ein würdiger Präsident! Sein Thema könnte es werden die alte Mauer endgültig aus den Köpfen der Deutschen verschwinden zu lassen. Es würde mich freuen, wenn er da etwas in den Köpfen der Deutschen bewegen könnte!

Die LINKEN haben jetzt noch einmal die Chance mit ihrer DDR Vergangenheit abzuschließen. Wählen sie Herrn Gauck mit, es täte ihnen sehr gut!
Glückwunsch Herr Gauck!
Retupmoc
20.02.2012, 07:57 Uhr
Gratulation und Hurra
Ein neuer Präsi ist da. Diesmal von einer breiten Masse der Regierung getragen, damit es im Wahljahr schön mit der großen Koalition klappt. Mutti ist eingeknickt, weil Sie die Felle der CDU/FDP wegschwimmen sieht. Hurra Deutschland! Parteipolitisch regiert!

Ah ja, Herr Gauck - sie fabulieren doch immer über Unrechtsstaaten. Ich würde als Erstes auf meine Pensionen verzichten, bevor Sie das Amt antreten. Hier wird bei Bildung gekürzt, die Kita - Gebühren steigen ins Unermeßliche und Sie und Ihre Vorgänger scheffeln Hundertausende für nichts. Herzlichen Glückwunsch!
NDHler
20.02.2012, 11:12 Uhr
@Retupmoc
Selten so einen Schwachsinn gelesen. Glauben sie wirklich, dass die Welt gerechter wird wenn alle Länder ihre Präsidenten abschaffen bzw. diese auf ihre Pensionen verzichten. Das Geld für vernünftige Kita – Gebühren ist übrigens vorhanden es wurde nur von der Thüringer Landesregierung in eine Herdprämie umgewandelt.

Da muss man bei der nächsten Wahl halt etwas genauer hinschauen bevor man sein Kreuzchen macht! Aber das ist ein anderes Thema und gehört nicht hierher!

Ich persönlich freue mich, dass der Gauck jetzt Bundespräsident wird. Seit langem mal wieder einer, der nicht in halbgeduckter Haltung durchs Land läuft und permanent weichgespülte Reden hält. Der sagt was er denkt, das wird bestimmt noch lustig. Die Merkel könnte ihr „Umfallen“ bald schon bereuen.
TeeEff
20.02.2012, 11:53 Uhr
Second Place = First Loser
Das dieser eitle, selbstgefällige Typ trotz seiner Niederlage beim letzten Mal die Chance annimmt, war ja so klar.

Das sein Ex-Nazi-Vater wegen dem er so großer Kommunistenhasser wurde eigentlich für Beteiligung an der Ermordung politischer Gegner und später noch Spionage für die Briten, bei denen er kurz in Kriegsgefangenschaft war, verurteilt wurde und deswegen für 2x25 Jahre in den Knast ging, bevor er nach kaum 4 freigekauft wurde, vergisst er nur zu gern zu erzählen. Ebenso die Geschichte seines tollen Onkels der ihn beider Kirche unterbrachte.

Auch das er selbst Begünstigter der Stasi und Reisekader war, wie auch das er später, mindestens für Gefälligkeiten, gezielt Munition für seine "Freunde" gegen deren politische Gegner im Archiv "fand" und andere verschwinden lies, wird zu gern ignoriert.

Für ihn ist die massive Vorratsdatenspeicherung und der damit verbundene Generallverdacht gegen alle Bürger ja auch NICHT der Beginn eines Überwachungsstaates...

Naja jedes Volk kriegt das Staatsoberhaupt das es verdient bzw. die BILD will...
Retupmoc
20.02.2012, 12:43 Uhr
Ich weiß ja, kein Chat @ Ndhler
aber vielleicht erlaubt man mir KURZ darauf zu antworten.

Nein ich glaube nicht das die Welt gerechter wird, wenn man alle Präsidenten abschafft. Das DEUTSCHE Problem dabei ist jedoch, das der deutsche Präsident im Volksmund als "Grüßaugust" verspottet wird. Aber eigentlich ist er nichts anderes. Er hat eigentlich nichts zu sagen. In vielen anderen Staaten hat der Präsident die Staatsmacht. Erkennen Sie feinen Unterschied? Wir lieben Deutschen (mit ein paar Billiönchen Schulden) leisten uns für 5! solcher Personen pro Person im Jahr knapp 440000 Euro Unkosten (durch den Steuerzahler finanziert). Das sind im Jahr ... 2, 22 Millionen Euro ...in zehn Jahren 24 Millionen Euro. Können Sie sich im Entferntesten vorstellen, wieviele Kinder davon ein warmes Essen bekommen könnten? Brauchen wir einen Präsidenten und vor allem müssen die einen solchen Ehrensold bekommen? Tut es nicht die Rente entsprechend dem Einkommen, das ja auch schon so üppig war. Oder glauben Sie das Köhler, Wulff und Gauck bevor Sie Präsident wurden, am Hungertuch genagt haben.

PS: Den Rest zu Herrn Gauck hat @ TeeEff so gut beschrieben, besser geht es nicht. Deshalb konnte sich Angela M. sicher auch mit ihm engagieren. Denn die Ex - FDJlerin war ja schon früher in der DDR gegen die Kommunisten.
Wolfi65
20.02.2012, 13:15 Uhr
Och, immer dieser Neid...
und die Missgunst gegenüber Andersdenkenden! Es ist in einer bestimmten Generation in Deutschland schon mal vorgekommen, dass ein "Nazi" in der Familie war.

Genauso wie es in meiner Generation üblich war, dass einige Klassenkameraden und Kameradinnen SED Genossen als Eltern hatten.

Müssen die Kinder der Volks- und SED Genossen, kollektiv für die Taten und Nichtaten der Eltern sich rechtfertigen und vielleicht noch Buße tun?

Man sollte den Herrn Gauck mal eine Chance geben. Andere Parteien und deren Mitglieder haben bestimmt auch nicht alles im Leben richtig gemacht. Auch nicht die Kommentarschreiber der NNZ-Online und mich eingeschlossen.
Harzer_Wolf
20.02.2012, 14:36 Uhr
Kein Neid
Von mir aus geehrter Wolfi65 kann der Mann soviel Geld bekommen wie er will. Das wäre nicht mein Argument, allerdings ein anderes. Ich zitiere Sie mal:

"Müssen die Kinder der Volks- und SED Genossen, kollektiv für die Taten und Nichtaten der Eltern sich rechtfertigen und vielleicht noch Buße tun?"

Herr Gauck steht genau für diese "Hexenjagd" gegenüber den SED - Genossen. Obwohl er selbst Vorteile ohne Ende hatte.
NDHler
20.02.2012, 16:41 Uhr
Komisch
Ja man hat doch bei manchen Kommentaren den Eindruck, der Gauck könnte dem einen oder anderen mal gewaltig auf die Füße getreten sein, vielleicht in seiner Funktion als „Stasijäger“???!!! Das hat sicher nicht jedem ehemaligen DDR Bürger behagt. Wer weiß, wer weiß....
Retupmoc
21.02.2012, 08:03 Uhr
Klassisches Eigentor
Also, ich zum Beispiel lieber NDHler, durfte trotz 1,6 nicht an die EOS (wegen Westverwandter), wurde in den 80zigern gekündigt, weil ich nicht in die Partei eintreten wollte. Von Westreisen schon gar keine Rede.

Herr Gauck durfte studieren, in den Westen reisen usw.

Verstehen Sie das Eigentor, das Sie grad geschossen haben. Wenn ich sage, das ich gegen das DDR - Regime gekämpft habe, dann stimmt das.
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