Fr, 14:09 Uhr
17.02.2012
kn-Betrachtung: Problematische Rücktritte?
Früher sagte man immer, spaß nicht mit der Eule. Andere sagen, ja nicht unken. Warum der Rücktritt des Herrn Wulff nicht unproblematisch sein könnte, besonders für den Kyffhäuserkreis...
Nun was ist der Hintergrund? Als seiner Zeit der Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg von seinem Amt zurücktrat, kam ein anderer Verteidigungsminister ins Bundesverteidigungsministerium, Thomas de Maizière. Mit Thomas de Maizière ging auch eine Reform der Bundeswehr einher, die nicht unumstritten ist, blickt man mal rüber zum Nachbarn nach Mühlhausen. Der Kyffhäuserkreis musste bei dieser Reform nicht viele Federn lassen, wie man so schön sagt.
Aber hat das Bestand? Bei den ersten Reaktionen zum Rücktritt von Wulff kamen natürlich auch Spekulationen hoch, wer wird der Nachfolger des Bundespräsidenten. Ein Name dabei recht weit vorn genannt: Thomas de Maizière.
Nun, dämmert es? Es wird ja wohl kaum sein, dass Thomas de Maizière dann weiter Verteidigungsminister ist. Und dann kommt eine neue Frage auf, wer würde im Falle des Wechsels von Thomas de Maizière neuer Verteidigungsminister werden?
Noch spannender dann die Frage, hat die Bundeswehrreform weiterhin Bestand? Denn so viele Veränderungen in Folge der Reform dürfte es noch nicht gegeben haben. Droht vielleicht dann gar die Reform der Reform? Kommt der Kyffhäuserkreis besser oder schlechter weg oder ändert sich nichts?
Die Fragen sollte man sich jetzt auch bei den Politikern stellen, wenn ein neuer Bundespräsident vorgeschlagen und von den Wahlfrauen und Wahlmännern gewählt wird. Sie werden sagen, viel Spekulation? Natürlich, aber darüber nachdenken wird wohl mal erlaubt sein, oder?
Karl-Heinz Herrmann
Autor: khhNun was ist der Hintergrund? Als seiner Zeit der Bundesverteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg von seinem Amt zurücktrat, kam ein anderer Verteidigungsminister ins Bundesverteidigungsministerium, Thomas de Maizière. Mit Thomas de Maizière ging auch eine Reform der Bundeswehr einher, die nicht unumstritten ist, blickt man mal rüber zum Nachbarn nach Mühlhausen. Der Kyffhäuserkreis musste bei dieser Reform nicht viele Federn lassen, wie man so schön sagt.
Aber hat das Bestand? Bei den ersten Reaktionen zum Rücktritt von Wulff kamen natürlich auch Spekulationen hoch, wer wird der Nachfolger des Bundespräsidenten. Ein Name dabei recht weit vorn genannt: Thomas de Maizière.
Nun, dämmert es? Es wird ja wohl kaum sein, dass Thomas de Maizière dann weiter Verteidigungsminister ist. Und dann kommt eine neue Frage auf, wer würde im Falle des Wechsels von Thomas de Maizière neuer Verteidigungsminister werden?
Noch spannender dann die Frage, hat die Bundeswehrreform weiterhin Bestand? Denn so viele Veränderungen in Folge der Reform dürfte es noch nicht gegeben haben. Droht vielleicht dann gar die Reform der Reform? Kommt der Kyffhäuserkreis besser oder schlechter weg oder ändert sich nichts?
Die Fragen sollte man sich jetzt auch bei den Politikern stellen, wenn ein neuer Bundespräsident vorgeschlagen und von den Wahlfrauen und Wahlmännern gewählt wird. Sie werden sagen, viel Spekulation? Natürlich, aber darüber nachdenken wird wohl mal erlaubt sein, oder?
Karl-Heinz Herrmann
