Mi, 16:11 Uhr
14.03.2012
ver.di Truck in der Stadt
Heute Mittag machte der ver.di-Truck Station in Sondershausen. Es geht um die Verhandlungen für einen neuen Tarifvertrag...
Ein Abordnung von Gewerkschaftsvertretern übergaben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) ihre Forderungen.
Passend zum Truck erhielt kn folgende Pressemeldung von ver.di:
Arbeitgeberangebot ein Hütchenspielertrick
Potsdam. Zu Beginn der 2. Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes am 12. März ein Angebot für die Beschäftigten vorgelegt.
Es ist schon trickreich, wenn Arbeitgeber 3,3 Prozent anbieten, auf das Jahr gerechnet aber nur 1,7 Prozent meinen, so Thomas Voß, Leiter des ver.di-Landesbezirkes Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Das bedeutet, den Beschäftigten werden damit weitere Reallohnverluste zugemutet, was inakzeptabel ist. Die angebotene Lohnerhöhung hat auch keine soziale Komponente, kommt also den höheren Entgeltgruppen stärker zugute. Und auf eine Übernahme der Auszubildenden wollen sich die Arbeitgeber keinesfalls verpflichten lassen.
Der Tarifkoordinator Oliver Greie dazu: Die derzeitige Preissteigerung ist schon weit höher als die angebotenen 1,7 Prozent. Selbst die Bundestagsabgeordneten haben bei einer Laufzeit von 12 Monaten eine Lohnerhöhung von sage und schreibe 292 Euro monatlich! Das entspricht einer prozentualen Lohnerhöhung für 2012 von 3,8 Prozent und 2013 von 3,6 Prozent.
Greie weiter: Wir werden nun weitere Aktionen und Warnstreiks planen, um die Arbeitgeber dazu zu bringen, ihr inakzeptables Angebot aufzugeben und ernsthaft mit dem Ziel einer annehmbaren Lösung zu verhandeln.
Autor: khhEin Abordnung von Gewerkschaftsvertretern übergaben Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) ihre Forderungen.
Passend zum Truck erhielt kn folgende Pressemeldung von ver.di:
Arbeitgeberangebot ein Hütchenspielertrick
Potsdam. Zu Beginn der 2. Verhandlungsrunde haben die Arbeitgeber des öffentlichen Dienstes am 12. März ein Angebot für die Beschäftigten vorgelegt.
Es ist schon trickreich, wenn Arbeitgeber 3,3 Prozent anbieten, auf das Jahr gerechnet aber nur 1,7 Prozent meinen, so Thomas Voß, Leiter des ver.di-Landesbezirkes Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen. Das bedeutet, den Beschäftigten werden damit weitere Reallohnverluste zugemutet, was inakzeptabel ist. Die angebotene Lohnerhöhung hat auch keine soziale Komponente, kommt also den höheren Entgeltgruppen stärker zugute. Und auf eine Übernahme der Auszubildenden wollen sich die Arbeitgeber keinesfalls verpflichten lassen.
Der Tarifkoordinator Oliver Greie dazu: Die derzeitige Preissteigerung ist schon weit höher als die angebotenen 1,7 Prozent. Selbst die Bundestagsabgeordneten haben bei einer Laufzeit von 12 Monaten eine Lohnerhöhung von sage und schreibe 292 Euro monatlich! Das entspricht einer prozentualen Lohnerhöhung für 2012 von 3,8 Prozent und 2013 von 3,6 Prozent.
Greie weiter: Wir werden nun weitere Aktionen und Warnstreiks planen, um die Arbeitgeber dazu zu bringen, ihr inakzeptables Angebot aufzugeben und ernsthaft mit dem Ziel einer annehmbaren Lösung zu verhandeln.

