Mo, 15:02 Uhr
19.03.2012
Franzberg erhält neue Regelschule!
Auch wenn die Franzbergschule in Sondershausen von Außen gar nicht mal so schlecht auszusehen scheint, Thüringens Bauminister Cariuus über zeugte sich heute vor Ort, dass nur noch zu klären ist, wie die Finanzierung für Abriss und Neubau aussehen wird. Erste Ansätze gibt es schon...
Thüringens Bauminister Christian Carius (Bildmitte) weilte zu einem Kurzbesuch in Sondershausen, Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) drängen auf eine Entscheidung, wie es mit der Franzbergschule weitergehen sollen. Von beide Politiker wollen die Eltern endlich wissen, wie es am Franzberg weitergehen soll. Es vergeht kam eine Sitzung oder Einwohnerversammlung, in der auf Entscheidungen gedrängt wird. CDU-Landtagsmitglied Manfred Scherer (ganz rechts im Bild)hatte es darum in die Hand genommen und den Minister nochmals zu diesem Thema nach Sondershausen geholt
In den Kellerräumen überzeugte sich Thüringens Bauminister Christian Carius (CDU) vom schlechten Bauzustand des Gebäude, als hier Andreas Modl von der Bauverwaltung des Landratsamtes demonstrierte, wie brüchig der Beton, und wie verrostet darunter die Armierungseisen sind. Einzelheiten gibt es im Video hier:
Erläuterung der Bauschäden
Zuvor hatten Hengstermann und Kreyer dem Bauminister erläutert, wie es zu dieser Situation an der Franzbergschule gekommen sei, und dass man erst bei der Sanierung der Heizungsanlage im Zuge des Konjunkturpaketes II erst auf den maroden Zustand der Schule stieß und die ersten Bauuntersuchungen noch schlimmeres erahnen ließen. Nochweitere Bauuntersuchungen würde weitere Hunderttausende Euro kosten, und fast alle tragende Bauteile müsste auf ihre Tragfähigkeit beprobt werden, was nochmals immense Kosten verursachen würde.
Kreyer wies nochmals darauf hin, wie wichtig ihr die Umsetzung der Stadtentwicklungskonzeption sei. Die Regelschulen im Östertal und hier am Franzberg sind ganz wichtig für die Durchsetzung des Schulkonzeptes und beide Schule werden von viele Fahrschülern aus benachbarten Orten genutzt. Kommunalpolitik muss verlässlich sein, so Kreyer, denn viele Bürger hätten gerade deshalb hier am Franzberg und in Jechaburg gebaut, weil es hier auch dies Schulform gab. Hengstermann und Kreyer betonten auch nochmals wie richtig auch die Entscheidung zur Grundschule Franzberg war, einschließlich der gewählten Finanzierung.
So stand auch bald fest, wie die nächste Verfahrensweise sein wird. Carius, Hengstermann und Kreyer einigten sich:
Die bisherige Franzbergschule wird komplett abgerissen, außer der Turnhalle, die noch sanierungsfähig ist. Für den Abriss kann der Bauminister Gelder zur Verfügung stellen.
Geld wird es vom Bauminister auch für einen Architektenwettbewerb geben. Nach Vorstellungen von Hengstermann soll es eine energetisch optimierte Beispielschule werden, welche die nächsten 20 Jahre auch Bestand haben soll.
Gebaut werden soll am vorhandenen Standort eine zweizügige Regelschule mit 12 Klassenzimmern, den entsprechenden Lehrkabinetten und den zugehörigen Lehrerzimmern. Der Neubau ist beschlossene Sache, aber Carius machte auch sofort klar, für einen Neubau hat er kein Geld. Erst mal kein Geld, aber man will sich mit Kreis und besonders Stadt zusammensetzen, um eine wohlwollende Lösung zu finden. Hengstermann denkt an Geld aus der Wachstumsinitiative und Kreyer an Mittel der Städtebauförderung, weil man sich hier in einem Stadtentwicklungsgebiet befindet.
Natürlich stellte man sich nochmals der Kamera von kn, denn der Abriss der Schule im Hintergrund ist nun seit heute wohl beschlossene Sache (v.l. Manfred Scherer, Joachim Kreyer, Christian Carius, Peter Hengstermann und Dr. Heinz-Ulrich Thiele)
Die letzten beiden Bilder der Bildergalerie zeigen aber auch Probleme am Franzberg. Da werden die Bewegungsmelder an der Turnhalle runtergerissen und vor der Tür der Halle war gar schon ein Feuer entzündet. Schon wegen dieser ungewissen Lage war wichtig, dass heute die weiteren Weichen am Franzberg gestellt wurden.
Autor: khhThüringens Bauminister Christian Carius (Bildmitte) weilte zu einem Kurzbesuch in Sondershausen, Landrat Peter Hengstermann (CDU) und Bürgermeister Joachim Kreyer (CDU) drängen auf eine Entscheidung, wie es mit der Franzbergschule weitergehen sollen. Von beide Politiker wollen die Eltern endlich wissen, wie es am Franzberg weitergehen soll. Es vergeht kam eine Sitzung oder Einwohnerversammlung, in der auf Entscheidungen gedrängt wird. CDU-Landtagsmitglied Manfred Scherer (ganz rechts im Bild)hatte es darum in die Hand genommen und den Minister nochmals zu diesem Thema nach Sondershausen geholt
In den Kellerräumen überzeugte sich Thüringens Bauminister Christian Carius (CDU) vom schlechten Bauzustand des Gebäude, als hier Andreas Modl von der Bauverwaltung des Landratsamtes demonstrierte, wie brüchig der Beton, und wie verrostet darunter die Armierungseisen sind. Einzelheiten gibt es im Video hier:
Erläuterung der Bauschäden
Zuvor hatten Hengstermann und Kreyer dem Bauminister erläutert, wie es zu dieser Situation an der Franzbergschule gekommen sei, und dass man erst bei der Sanierung der Heizungsanlage im Zuge des Konjunkturpaketes II erst auf den maroden Zustand der Schule stieß und die ersten Bauuntersuchungen noch schlimmeres erahnen ließen. Nochweitere Bauuntersuchungen würde weitere Hunderttausende Euro kosten, und fast alle tragende Bauteile müsste auf ihre Tragfähigkeit beprobt werden, was nochmals immense Kosten verursachen würde.
Kreyer wies nochmals darauf hin, wie wichtig ihr die Umsetzung der Stadtentwicklungskonzeption sei. Die Regelschulen im Östertal und hier am Franzberg sind ganz wichtig für die Durchsetzung des Schulkonzeptes und beide Schule werden von viele Fahrschülern aus benachbarten Orten genutzt. Kommunalpolitik muss verlässlich sein, so Kreyer, denn viele Bürger hätten gerade deshalb hier am Franzberg und in Jechaburg gebaut, weil es hier auch dies Schulform gab. Hengstermann und Kreyer betonten auch nochmals wie richtig auch die Entscheidung zur Grundschule Franzberg war, einschließlich der gewählten Finanzierung.
So stand auch bald fest, wie die nächste Verfahrensweise sein wird. Carius, Hengstermann und Kreyer einigten sich:
Die bisherige Franzbergschule wird komplett abgerissen, außer der Turnhalle, die noch sanierungsfähig ist. Für den Abriss kann der Bauminister Gelder zur Verfügung stellen.
Geld wird es vom Bauminister auch für einen Architektenwettbewerb geben. Nach Vorstellungen von Hengstermann soll es eine energetisch optimierte Beispielschule werden, welche die nächsten 20 Jahre auch Bestand haben soll.
Gebaut werden soll am vorhandenen Standort eine zweizügige Regelschule mit 12 Klassenzimmern, den entsprechenden Lehrkabinetten und den zugehörigen Lehrerzimmern. Der Neubau ist beschlossene Sache, aber Carius machte auch sofort klar, für einen Neubau hat er kein Geld. Erst mal kein Geld, aber man will sich mit Kreis und besonders Stadt zusammensetzen, um eine wohlwollende Lösung zu finden. Hengstermann denkt an Geld aus der Wachstumsinitiative und Kreyer an Mittel der Städtebauförderung, weil man sich hier in einem Stadtentwicklungsgebiet befindet.
Natürlich stellte man sich nochmals der Kamera von kn, denn der Abriss der Schule im Hintergrund ist nun seit heute wohl beschlossene Sache (v.l. Manfred Scherer, Joachim Kreyer, Christian Carius, Peter Hengstermann und Dr. Heinz-Ulrich Thiele)
Die letzten beiden Bilder der Bildergalerie zeigen aber auch Probleme am Franzberg. Da werden die Bewegungsmelder an der Turnhalle runtergerissen und vor der Tür der Halle war gar schon ein Feuer entzündet. Schon wegen dieser ungewissen Lage war wichtig, dass heute die weiteren Weichen am Franzberg gestellt wurden.













