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Mo, 15:53 Uhr
19.03.2012

Sozialministerin besucht Frauenhaus

Thüringens Sozialministerin Heike Taubert war heute auf Tour durch Sondershausen. Start war das Frauenhaus von Sondershausen...

Nach dem Besuch der Beauftragten für die Gleichstellung von Frau und Mann des Landes Thüringens, Johanna Arenhövel, im vorigen Jahr, war es heute Thüringens Sozialministerin Heike Taubert, die sich über die Probleme vor Ort informieren wollte. Das Frauenhaus in Sondershausen, dass einzige Frauenhaus im ganzen Norden Thüringens überhaupt wird in Trägerschaft vom Verein Arche e.V. betrieben (siehe auch Bericht Juli 2011.

Sozialministerin besucht Frauenhaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sozialministerin besucht Frauenhaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Bevor es zu einem Rundgang durch die Einrichtung kam in formierte sich die Ministerin von der Situation. Hier im Bild (v.l.n.r.) die Vorsitzende des Vereins, Veronika Schönfeld, Landratskandidatin Antje Hochwind (SPD), Ministerin Taubert und die Vizebürgermeisterin Cornelia Kraffzick (SPD)

Im Verlauf des Gespräches wurde festgestellt, dass das Frauenhaus eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Behörden verzeichnen kann, so mit dem Jugendamt und auch dem Jobcenter von Sondershausen. Die 2,1 VbE (1,1 werden von Stadt und Kreis, 1,0 durch das Land finanziert9, haben voll auf zu tun. An die Sozialministerin wurde herangetragen, dass die Finanzierung einer weiteren VbE notwendig wäre. Bei zur Zeit 92,5 prozentiger Belegung käme man mit den Zuschüssen gerade so über die Runden. Bleibt in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass das Frauenhaus nach einem Qualitätsmanagement arbeitet.

Sozialministerin besucht Frauenhaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sozialministerin besucht Frauenhaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Ludmilla Krause (li.) gab einen Überblick über die Arbeit des Hauses. Dabei wurde auch nicht mit Kritik gespart. Die Bewilligungsbescheide des Landes Thüringen kämen zu spät. Besser, so Kraus, wenn sie bereits im Januar oder wenigstens Februar kämen. Taubert wurde gebeten, dass, wenn 2013 die neue Richtlinie für Frauenhäuser wirksam wird, wenigstens rechzeitig im Dezember 2012 wenigsten notwendige Informationen vorliegen würden.
Krause sprach aber auch den Dank an Kreis uns Stadt für die Unterstützung des Frauenhauses aus.

Sozialministerin besucht Frauenhaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Sozialministerin besucht Frauenhaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Im Bild von (r.n.l) die Gleichstellungsbeauftragten von Kreisverwaltung (Jana Schulz) und Stadtverwaltung (Angela Böhme), sowie die Jugendamtsleiterin Sabine Bräunicke, die ebenfalls an der Gesprächsrunde teilnahmen.

Hinsichtlich zusätzlichen Geldes konnte die Sozialministerin keine Zusagen machen. Mit einem Augenzwinkern meinte si aber in die Runde, den Finanzminister Voß müsst ihr euch krallen, damit er nicht nur sein Geld sieht, sondern auch von der Sache weiß, was hier wichtiges passiert.

Gute Nachricht brachte Cornelia Kraffzick mit. Zwar traf für den Ortsteil, in dem das Frauenhaus steht, bisher des Dorferneuerungsprogramm nicht zu, aber eine Neuregelung sieht vor, dass frühere Ortsteile die eingemeindet wurden, auch wieder berücksichtigt werden dürfen. Dadurch sei die Stadt in der Lage (Stadt ist Eigentümer der Immobilie), das Dach zu sanieren.

Im weiteren Verlauf des Gespräches wurde festgestellt, dass das Frauenhaus eine sehr gute Zusammenarbeit mit den Behörden verzeichnen kann, so mit dem Jugendamt und auch dem Jobcenter. Allein voriges Jahr gelang es in drei von 10 Fällen, die Ausbildung von Frauen wieder aufzunehmen und erfolgreich abzuschließen. Bleibt in diesem Zusammenhang zu erwähnen, dass das Frauenhaus nach einem Qualitätsmanagement arbeitet.

Im weiteren Verlauf des Gespräches stellte man fest, wie wichtig die Mitarbeit im Netzwerk gegen häusliche Gewalt ist. Hier arbeiten u.a. Polizei, Rechtsanwälte, Weißer Ring und Kinderschutz mit. In diesem Zusammenhang verwies Schäfer auf die jährlich stattfindende Kinderschutzkonferenz hin.

Ludmilla Krause und Jutta Jährling vom Verein führten die Gäste um Sozialministerin Taubert, die Vizebürgermeisterin Cornelia Kraffzick die erst jüngst renovierten Räume. Hier war kn allerdings schon unterwegs zu Thüringens Bauminister Carius, der sich fast zeitgleich am Franzberg zu einer wichtigen Entscheidung befand.
Sozialministerin besucht Frauenhaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialministerin besucht Frauenhaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Sozialministerin besucht Frauenhaus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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