Di, 07:05 Uhr
27.03.2012
Es ist normal, verschieden zu sein
Die Lebenshilfe für Menschen mit geistiger Behinderung Artern e. V. hatte Bundestagsmitglied Johannes Selle (CDU) zum parlamentarischen Abend eingeladen. Dieser Abend wurde zu einem Gewinn, so Selle gegenüber kn...
Und das begann mit dem musikalischen Auftakt. Angela Hein spielte auf ihrer Querflöte einen Ungarischen Tanz und berichtete anschließend, wie es zu dem Entschluss für dieses Instrument kam und sie jeden Tag eine Stunde übt. Die Musik mit ihrer Kraft und die Hinwendung zum Menschen können erheblich die Lebensqualität von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen positiv beeinflussen.
In der Diskussion berichteten Seniorenalltagshelfer davon, wie erfolgreich Menschen ausgebildet wurden, um in der Pflege zu assistieren. Das in sie gesetzte Vertrauen motiviert und bietet Leistungsanreize. Mit Bewunderung wurde berichtet, mit welcher kaum nachzuahmenden Geduld die Essenseinnahme von den Ausgebildeten begleitet und durchgeführt wird.
Im Februar war Annemarie Griesinger verstorben, die als Bundespolitikerin bis 1996 Vorsitzende der Lebenshilfe war. Ihrem Engagement ist es wesentlich zu verdanken, dass das Grundgesetz ergänzt wurde um den Satz, dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf ( Art.3 Abs. 3 GG).
Ebenfalls wurde am Vorabend des Weltdownsyndromtages an Altbundespräsident Richard v. Weizsäcker erinnert, dessen Satz Es ist normal, verschieden zu sein zum Leitspruch der Lebenshilfe wurde. Insbeson-dere beim Downsyndrom ist die Gesellschaft gefordert. Bundesvorsitzender Antretter verwies auf den Anspruch auch dieser Bürger auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Viel zu oft würde der Satz Eltern unter die Haut gehen, dass durch Untersuchung und Abtreibung ein solches Kind nicht hätte sein müssen.
Johannes Selle
Autor: khhUnd das begann mit dem musikalischen Auftakt. Angela Hein spielte auf ihrer Querflöte einen Ungarischen Tanz und berichtete anschließend, wie es zu dem Entschluss für dieses Instrument kam und sie jeden Tag eine Stunde übt. Die Musik mit ihrer Kraft und die Hinwendung zum Menschen können erheblich die Lebensqualität von Menschen mit geistigen Beeinträchtigungen positiv beeinflussen.
In der Diskussion berichteten Seniorenalltagshelfer davon, wie erfolgreich Menschen ausgebildet wurden, um in der Pflege zu assistieren. Das in sie gesetzte Vertrauen motiviert und bietet Leistungsanreize. Mit Bewunderung wurde berichtet, mit welcher kaum nachzuahmenden Geduld die Essenseinnahme von den Ausgebildeten begleitet und durchgeführt wird.
Im Februar war Annemarie Griesinger verstorben, die als Bundespolitikerin bis 1996 Vorsitzende der Lebenshilfe war. Ihrem Engagement ist es wesentlich zu verdanken, dass das Grundgesetz ergänzt wurde um den Satz, dass niemand wegen seiner Behinderung benachteiligt werden darf ( Art.3 Abs. 3 GG).
Ebenfalls wurde am Vorabend des Weltdownsyndromtages an Altbundespräsident Richard v. Weizsäcker erinnert, dessen Satz Es ist normal, verschieden zu sein zum Leitspruch der Lebenshilfe wurde. Insbeson-dere beim Downsyndrom ist die Gesellschaft gefordert. Bundesvorsitzender Antretter verwies auf den Anspruch auch dieser Bürger auf Teilhabe am gesellschaftlichen Leben. Viel zu oft würde der Satz Eltern unter die Haut gehen, dass durch Untersuchung und Abtreibung ein solches Kind nicht hätte sein müssen.
Johannes Selle


