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Di, 09:19 Uhr
27.03.2012

Volles Haus

Hinsichtlich der Räumlichkeit stieß man bei der gestrigen 21. Landwirtschaftskonferenz des Kyffhäuserkreises fast an die Grenzen und auch mit Kritik wurde nicht gespart. Prominentester Gast wie bereits im vorigen Jahr, Thüringens Landwirtschaftsminister, der einen Image-Film ankündigte...

Im Vorfeld der Konferenz hatte es bereits eine Flurfahrt im Landwirtschaftlichen Unternehmen e.G. Sondershausen in der Gemarkung Berka gegeben, kn berichtete bereits. Die Ergebnisse waren dann auch ein wichtiger Bestandteil der eigentlichen Konferenz.

Volles Haus (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Volles Haus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Landrat Peter Hengstermann (CDU), Chef des Landwirtschaftsamtes Manfred Pilch, Thüringens Landwirtschaftsminister Jürgen Reinholz (CDU), stellvertretende Vorsitzende des Kreisbauernverbandes, Dr. Wolfgang Peter, (der Vorsitzende des Kreisbauernverbandes Bernd Schlepper war erkrankt). (v.l.n.r.)

Hinsichtlich der öffentlichen Diskussion zum Thema Tierproduktion kündigte Reinholz an, man wolle im Ministerium einen Image-Film produzieren, um der Bevölkerung die Tierproduktion besser nahe zu bringen.

Hauptdiskussionspunkt war, wie eigentlich schon im letzten Jahr das Thema Verbuschung. Dabei ging es sowohl um das Thema Erfassung und Bewertung. Nicht nur bei diesem Thema ein Problem die Bürokratisierung der Landwirtschaft durch die EU. Wenn man dort schon zugibt, sie steige um 18 Prozent, so kann man getrost von 30 Prozent und mehr ausgehen, so Reinholz.

Beim Thema GAP nach 2013 musste Reinholz die Landwirte vertrösten, denn er ist sich sich, vor den Wahlen in Frankreich wird sich da nichts mehr tun. Weitere Themen der Veranstaltung, auf die Reinholz besonders einging waren Modulation, Direktzahlung und das Schmallenberg-Virus. Auch wenn es hier in Berka aufgetreten wir, thüringenweit ist es in seiner Häufigkeit noch kein Problem.

Sowohl Dr. Peter, Hengstermann und auch Reinholz gingen nochmals auf die Grüne Woche in Berlin ein. Einhellig war man der Meinung, dass das ein sehr gelungener Auftritt des Kyffhäuserkreises war.

Gerhard Kleinsteuber, Geschäftsführer des Kreisbauernverbandes, kritisierte das Vorgehen der DEGES im Zusammenhang mit dem vorgesehenen Ausbau der B4 zwischen Erfurt und Sondershausen, insbesondere hinsichtlich der Ortsumfahrung Greußen und dem Bereich um Oberspier. Hier würden zu viele Ackerflächen der landwirtschaftlichen Nutzung entzogen. Teilweise Unterstützung erhielt er hier von Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer. Hengstermann sagte zu dem Thema, die Trassenführung würde noch nicht feststehen und Einwände wurde gegenüber der DEDES bereits geltend gemacht.
Besonders viel Flächen werden wohl die Ortsumfahrung Greußen und die Querung der Bahntrasse nahe des Grass kosten, weil beim letzteren eine Brücke gebaut werden muss, und man die bisherige Trasse deutlich verlassen muss.

Ein breites Thema war auch die Energiewende. Hier riet Reinholz den Bauern, mehr auf die Energiegewinnung aus Biogasanlage zu legen. Die Anlagen seien grundlastfähig und machen auch deshalb volkswirtschaftlich mir Sinn. Windenergie und Solarenergie seien zwar wichtig, bereiten aber Probleme, weil die Energie oft nicht dann zur Verfügung steht, wenn sie gebracht wird, oder vorhanden ist, wenn der Bedarf gering ist.
Volles Haus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Volles Haus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Volles Haus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Volles Haus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Volles Haus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Volles Haus (Foto: Karl-Heinz Herrmann)
Autor: khh

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