So, 11:35 Uhr
01.04.2012
Diese Fliege brauchen wir in der Landespolitik
Die CDU Kyffhäuserkreis verbrachte fröhliche Stunden bei einem Frühlingsfest, aber 22 Tage vor dem Wahltermin 22. April ging es natürlich auch um die Wahlen und man hatte mit Mario Voigt immerhin den Generalsekretär der CDU Thüringens beim Feiern dabei, der einige interessante Aussagen dabei hatte...
Natürlich blieb es bei so einer Konstallation nicht aus, dass bei Kaffee und Kuchen, der Generalsekretär auf die kommenden Wahlen einging und dem Mitgliedern der CDU Kyffhäuserkreis nochmals Unterstützung im Wahlkampf geben wollte.
Mario Voigt informierte, dass man mit 102 CDU Kandidaten für Landräte und hauptamtliche Bürgermeister gut aufgestellt in den Wahlkampf gehen. Die Zahl der Kandidaten sei größer als die der Links-Partei und der SPD zusammen. Davon seien es 63 neue Gesichter, die in den Wahlkampf gehen, mit einer größeren Anzahl weiblicher CDU Kandidaten. In Richtung des neben ihm sitzenden Landrats Kyffhäuserkreis Peter Hengstermann sagte er wörtlich: "Diese Fliege brauchen wir in der Landespolitik". Pech nur, dass das schon legendäre Wahrzeichen des Landrates, die umgebundene Fliege, heute nicht mit dabei war.
Für den Wahlkampf hatte er fünf wichtige Dinge mitgebracht, die den Mitglieder im kommunalen Wahlkampf auch die Landespolitik der CDU nahe legen sollte.
Schon der erste von Voigt genannte Schwerpunkt könnte glatt Unstimmigkeiten in die Thüringer Landespoltik bringen, denn er sagte klar, "wie stehen für bürgernahe Strukturen und nicht für Großkreise". Der Poalitionspartner im Land, die SPD strebt eine Strukturreform an, mit deutlich größeren Kreisen als bisher. Ist das eine Ansage, dass die CDU auf bis zu den nächsten Kommunalwahlen auf eine Gebietsreform verzichten will? Ein interssanter Aspekt nicht nur für diese Kommunalwahl, sondern auch die nächste Landtags- und Kommunalwahl.
Nicht ganz so heftig gingen beim Punkt 2 zu, dem Geld. Hier sagte er, wir stehen für solide Finanzen und keine leeren Versprechungen.
Er forderte den weiteren Auf- und Ausbau einer guten Infrastruktur. Er unterstützte dabei den Landrat, der zuvor den schnellen Lückenschluss der A71 gefordert hat. Die Schönheit Thüringens zeigt sich in allen Landesteilen, so Voigt, nicht nur entlang der A4. Allerdings muss man hier seitens kn mal anmerken, was den Lückenschluss anbetrifft, muss er den eigenen Politikern auf die Füße treten, denn die stellen mit Carius (für Thüringen) und Ramsauer (für den Bund) die entsprechenden Verkehrsminister. Gefordert in diesem Punkt drei auch der Ausbau des schnellen Internets im ländlichen Raum. Die Menschengruppe mit dem "Silberhaar" ist die Gruppe mit dem schnellsten Zuwachs bei den Internetnutzern.
Getan werden muss etwas bei der medizinischen Versorgung. In thüringen gibt es rund 1.500 hausärzte, von denen bald 500 in Rente gehen werden. Hier sollen Medizinbusse Abhilfe schaffen, die vor allem in den ländlichen Raum fahren und dort erste Befunde ermitteln sollen. In schwierigen Fällen erfolgt dann die behandlung in ärztlichen Zentren.
Im 5. und letzten Punkt ging es um die Bildung. Gute Bildung muss sein und wir wollen keine leistungsfeindlichen Strukturen, mit einem Seitenhieb darauf, dass in bestimmten Klassenstufen die Benotungen wegfallen sollen.
Henry Hunger vom gastgebenden Ortsverein Bad Frankenhausen hatte zuerst die vielen Mitglieder in den Räumen des Jugend- und Freizeitzentrums Domizil begrüßt. Alles was im Kyffhäuserkreis in der CDU prominent ist, hatte den Weg nach Bad Frankenhausen gefunden, wie Bundestagsmitglied Johannes Selle, Landtagsmitglied Manfred Scherer und viele aktive und ehemalige Bürgermeister, mit einer Ausnahme. Landtagsmitglied Gudrun Holbe fehlte krankheitsbedingt.
Nicht nur per Wahlplakat waren die Kandidaten für die nächste Kommunalwahl dabei, so Maik Göllert, Sören Schobeß, Peter Hengstermann und Joachim Kreyer. Dagmar Dittmer aus Wiehe und Jörg Steinmetz aus Holzthaleben können sich den "Luxus" erlauben ohne Wahlplakte in den Wahlkampf zu ziehen. Entweder gab es keinen geeigneten Kandidaten oder sah man bei den anderen Parteien keine Chancen? Zumindest sind die beiden die einzigen Kandidaten in ihren Orten.
Natürlich wurde nicht nur Politik gemacht, im Gegenteil. Den größten Zeitraum nahmen Gespräche um Allerweltsthemen, auch beim Glas Bier und einem Brätel oder einer Bratwurst, ein. Auch ein Preisrrätsel gab es. Wie viele Bonbons sind in diesem Glas. Es sollen wohl über 1.000 gewesen sein, aber die Auflösung hat kn nicht mibekommen.
Mitglieder der Jungen Union Kyffhäuserkreis nutzten natürlich die Gesprächsmöglichkeit, um Mario Voigt auszuhorchen, denn von 2005 bis 2010 war er Landesvorsitzender der Jungen Union Thüringen.
Autor: khhNatürlich blieb es bei so einer Konstallation nicht aus, dass bei Kaffee und Kuchen, der Generalsekretär auf die kommenden Wahlen einging und dem Mitgliedern der CDU Kyffhäuserkreis nochmals Unterstützung im Wahlkampf geben wollte.
Mario Voigt informierte, dass man mit 102 CDU Kandidaten für Landräte und hauptamtliche Bürgermeister gut aufgestellt in den Wahlkampf gehen. Die Zahl der Kandidaten sei größer als die der Links-Partei und der SPD zusammen. Davon seien es 63 neue Gesichter, die in den Wahlkampf gehen, mit einer größeren Anzahl weiblicher CDU Kandidaten. In Richtung des neben ihm sitzenden Landrats Kyffhäuserkreis Peter Hengstermann sagte er wörtlich: "Diese Fliege brauchen wir in der Landespolitik". Pech nur, dass das schon legendäre Wahrzeichen des Landrates, die umgebundene Fliege, heute nicht mit dabei war.
Für den Wahlkampf hatte er fünf wichtige Dinge mitgebracht, die den Mitglieder im kommunalen Wahlkampf auch die Landespolitik der CDU nahe legen sollte.
Schon der erste von Voigt genannte Schwerpunkt könnte glatt Unstimmigkeiten in die Thüringer Landespoltik bringen, denn er sagte klar, "wie stehen für bürgernahe Strukturen und nicht für Großkreise". Der Poalitionspartner im Land, die SPD strebt eine Strukturreform an, mit deutlich größeren Kreisen als bisher. Ist das eine Ansage, dass die CDU auf bis zu den nächsten Kommunalwahlen auf eine Gebietsreform verzichten will? Ein interssanter Aspekt nicht nur für diese Kommunalwahl, sondern auch die nächste Landtags- und Kommunalwahl.
Nicht ganz so heftig gingen beim Punkt 2 zu, dem Geld. Hier sagte er, wir stehen für solide Finanzen und keine leeren Versprechungen.
Er forderte den weiteren Auf- und Ausbau einer guten Infrastruktur. Er unterstützte dabei den Landrat, der zuvor den schnellen Lückenschluss der A71 gefordert hat. Die Schönheit Thüringens zeigt sich in allen Landesteilen, so Voigt, nicht nur entlang der A4. Allerdings muss man hier seitens kn mal anmerken, was den Lückenschluss anbetrifft, muss er den eigenen Politikern auf die Füße treten, denn die stellen mit Carius (für Thüringen) und Ramsauer (für den Bund) die entsprechenden Verkehrsminister. Gefordert in diesem Punkt drei auch der Ausbau des schnellen Internets im ländlichen Raum. Die Menschengruppe mit dem "Silberhaar" ist die Gruppe mit dem schnellsten Zuwachs bei den Internetnutzern.
Getan werden muss etwas bei der medizinischen Versorgung. In thüringen gibt es rund 1.500 hausärzte, von denen bald 500 in Rente gehen werden. Hier sollen Medizinbusse Abhilfe schaffen, die vor allem in den ländlichen Raum fahren und dort erste Befunde ermitteln sollen. In schwierigen Fällen erfolgt dann die behandlung in ärztlichen Zentren.
Im 5. und letzten Punkt ging es um die Bildung. Gute Bildung muss sein und wir wollen keine leistungsfeindlichen Strukturen, mit einem Seitenhieb darauf, dass in bestimmten Klassenstufen die Benotungen wegfallen sollen.
Henry Hunger vom gastgebenden Ortsverein Bad Frankenhausen hatte zuerst die vielen Mitglieder in den Räumen des Jugend- und Freizeitzentrums Domizil begrüßt. Alles was im Kyffhäuserkreis in der CDU prominent ist, hatte den Weg nach Bad Frankenhausen gefunden, wie Bundestagsmitglied Johannes Selle, Landtagsmitglied Manfred Scherer und viele aktive und ehemalige Bürgermeister, mit einer Ausnahme. Landtagsmitglied Gudrun Holbe fehlte krankheitsbedingt.
Nicht nur per Wahlplakat waren die Kandidaten für die nächste Kommunalwahl dabei, so Maik Göllert, Sören Schobeß, Peter Hengstermann und Joachim Kreyer. Dagmar Dittmer aus Wiehe und Jörg Steinmetz aus Holzthaleben können sich den "Luxus" erlauben ohne Wahlplakte in den Wahlkampf zu ziehen. Entweder gab es keinen geeigneten Kandidaten oder sah man bei den anderen Parteien keine Chancen? Zumindest sind die beiden die einzigen Kandidaten in ihren Orten.
Natürlich wurde nicht nur Politik gemacht, im Gegenteil. Den größten Zeitraum nahmen Gespräche um Allerweltsthemen, auch beim Glas Bier und einem Brätel oder einer Bratwurst, ein. Auch ein Preisrrätsel gab es. Wie viele Bonbons sind in diesem Glas. Es sollen wohl über 1.000 gewesen sein, aber die Auflösung hat kn nicht mibekommen.
Mitglieder der Jungen Union Kyffhäuserkreis nutzten natürlich die Gesprächsmöglichkeit, um Mario Voigt auszuhorchen, denn von 2005 bis 2010 war er Landesvorsitzender der Jungen Union Thüringen.






























