Do, 06:14 Uhr
19.04.2012
Streiks bei Telekom werden fortgesetzt
Aufrufe für Sachsen und Thüringen. Nach Informationen von ver.di, Landesbezirk Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, werden ab heute morgen auch Mitglieder im Naroden Thüringens an Warnstreiks teilnehmen...
Nachdem am 18.04.2012 mehr als 1.000 Beschäftigte der Telekom in Magdeburg, Chemnitz, Zwickau und Suhl ihre Arbeit niedergelegt haben, folgen am 19.04.2012 die Kolleginnen und Kollegen aus Leipzig, Holzhausen, Grimma und aus der Region Nord- und Westthüringen dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).
Zentrale Kundgebungen in Leipzig, wo ca. 800 Teilnehmer erwartet werden, und in Erfurt mit ca. 150 Teilnehmern, setzen die Streikwelle in Mitteldeutschland fort. Darüber hinaus werden ca. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Nord- und Westthüringen ihre Arbeit niederlegen.
Eckdaten Leipzig: ab ca. 8.00 Uhr - Treffen am Volkshaus, Karl-Liebknecht-Str. 30ab ca. 9.30 Uhr - Demonstration zum Augustusplatz über Wilhelm-Leuschner-Platz/Roßplatzab ca. 10.15 Uhr - Kundgebungab ca. 11.00 Uhr - Demonstration durch die Innenstadt zum Volkshaus
Eckdaten Erfurt: ab 10.00 Uhr Kundgebung vor dem Telekom-Ausbildungscenter in der Halleschen Str. 20"Die Hinhaltetaktik der Telekom muss ein Ende haben. Die Beschäftigten erwarten ein akzeptables Angebot der Arbeitgeberseite", begründete ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm die Ausweitung der Aktionen.ver.di fordert für die insgesamt 85.000 Beschäftigten aller drei von den Tarifverhandlungen betroffenen Telekom-Sparten 6,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine tabellenwirksame Mindestanhebung zur Stärkung der unteren Einkommensgruppen. Auszubildende sollen 70 Euro monatlich mehr erhalten, zudem sollen schlechter bezahlte Ausbildungsberufe auf ein höheres Bezahlungsniveau angehoben werden.
Darüber hinaus soll der Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bei den T-Systems-Gesellschaften verlängert werden.Am morgigen Donnerstag trifft sich die große Tarifkommission in Berlin, um über die Tarifrunde zu beraten. Dabei soll auch das weitere Vorgehen bei der DTAG (Deutsche Telekom AG) besprochen werden. Für diesen Teilbereich hatte die Telekom noch vor der bevorstehenden vierten Verhandlungsrunde das Scheitern erklärt und die Schlichtung angerufen.
Autor: khhNachdem am 18.04.2012 mehr als 1.000 Beschäftigte der Telekom in Magdeburg, Chemnitz, Zwickau und Suhl ihre Arbeit niedergelegt haben, folgen am 19.04.2012 die Kolleginnen und Kollegen aus Leipzig, Holzhausen, Grimma und aus der Region Nord- und Westthüringen dem Streikaufruf der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).
Zentrale Kundgebungen in Leipzig, wo ca. 800 Teilnehmer erwartet werden, und in Erfurt mit ca. 150 Teilnehmern, setzen die Streikwelle in Mitteldeutschland fort. Darüber hinaus werden ca. 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Nord- und Westthüringen ihre Arbeit niederlegen.
Eckdaten Leipzig: ab ca. 8.00 Uhr - Treffen am Volkshaus, Karl-Liebknecht-Str. 30ab ca. 9.30 Uhr - Demonstration zum Augustusplatz über Wilhelm-Leuschner-Platz/Roßplatzab ca. 10.15 Uhr - Kundgebungab ca. 11.00 Uhr - Demonstration durch die Innenstadt zum Volkshaus
Eckdaten Erfurt: ab 10.00 Uhr Kundgebung vor dem Telekom-Ausbildungscenter in der Halleschen Str. 20"Die Hinhaltetaktik der Telekom muss ein Ende haben. Die Beschäftigten erwarten ein akzeptables Angebot der Arbeitgeberseite", begründete ver.di-Streikleiter Ado Wilhelm die Ausweitung der Aktionen.ver.di fordert für die insgesamt 85.000 Beschäftigten aller drei von den Tarifverhandlungen betroffenen Telekom-Sparten 6,5 Prozent mehr Gehalt bei einer Laufzeit von zwölf Monaten sowie eine tabellenwirksame Mindestanhebung zur Stärkung der unteren Einkommensgruppen. Auszubildende sollen 70 Euro monatlich mehr erhalten, zudem sollen schlechter bezahlte Ausbildungsberufe auf ein höheres Bezahlungsniveau angehoben werden.
Darüber hinaus soll der Ausschluss betriebsbedingter Beendigungskündigungen bei den T-Systems-Gesellschaften verlängert werden.Am morgigen Donnerstag trifft sich die große Tarifkommission in Berlin, um über die Tarifrunde zu beraten. Dabei soll auch das weitere Vorgehen bei der DTAG (Deutsche Telekom AG) besprochen werden. Für diesen Teilbereich hatte die Telekom noch vor der bevorstehenden vierten Verhandlungsrunde das Scheitern erklärt und die Schlichtung angerufen.
