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Do, 00:27 Uhr
19.04.2012

Auf Pedelecs einstellen!

Verkehrsteilnehmer müssen sich umstellen, so die Deutsche Verkehrswacht in einer Pressemeldung. Wo das Problem liegt, erfahren Sie hier...

Fahrräder mit elektronischer Antriebsunterstützung, das sind Pedelecs bis 25 km/h, werden in allen Altersgruppen immer beliebter. Gegenwind und Anstiege werden ohne Anstrengung genommen und längere Strecken verlieren ihren Schrecken. Damit der Spaß an Pedelecs nicht getrübt wird, sollten Nutzer sich mit den Fahreigenschaften ihres Flitzers auf zwei Rädern vertraut machen. Zudem gehört ein Helm auf jeden Radler-Kopf.

Da die mit Pedelecs gefahrenen Geschwindigkeiten meist höher sind als die mit normalen Fahrrädern, müssen sich alle Verkehrsteilnehmer umstellen. „Bisher rechnet niemand mit der flotten Omi, die mit Tempo 25 auf die Kreuzung zufährt“, so Kurt Bodewig, Präsident der Deutschen Verkehrswacht und Bundesminister a.D. „Umgekehrt sollten sich Pedelec-Fahrer darauf einstellen, dass ihre Geschwindigkeit von anderen Verkehrsteilnehmern unterschätzt wird.“

Beim Umstieg vom normalen Fahrrad auf ein Pedelec sollten Radfahrer zudem mit einem längeren Bremsweg ihres neuen Velos rechnen. Gute Bremsen und deren regelmäßige Wartung sind daher ein Muss. Um das Risiko von Kopfverletzungen im Falle eines Unfalls zu minimieren, empfiehlt die Deutsche Verkehrswacht zudem nachdrücklich allen Radfahrern das Tragen eines Fahrradhelms.

Autofahrer und Fußgänger müssen sich nicht nur auf die höheren Geschwindigkeiten von Pedelecs einstellen. Bei Pedelecs mit Anfahrhilfe kann der Radfahrer zudem deutlich schneller beschleunigen als mit einem normalen Fahrrad. Gerade an Kreuzungen kann dies gefährlich werden, wenn der Autofahrer rechts abbiegen möchte und damit rechnet, dass der geradeaus fahrende Radler noch eine Weile bis zur Kreuzung braucht.

Auch wenn Pedelecs eingebauten Rückenwind besitzen: In unübersichtlichen Verkehrssituationen und auf kombinierten Rad-und Fußwegen sollten Pedelec-Fahrer besser ihre Geschwindigkeit drosseln und ihr Tempo der Verkehrssituation anpassen. „Nur mit gegenseitiger Rück- und Vorsicht kommt jeder Verkehrsteilnehmer unversehrt ans Ziel“, so Bodewig.

Fahrräder mit Antriebsunterstützung werden im Verkehrsgeschehen künftig eine immer größere Rolle spielen. Nach Angaben des Zweiradindustrieverbandes (ZIV) wurden im Jahr 2011 rund 310.000 E-Bikes verkauft. Über 95 Prozent davon waren Pedelecs in der Klasse bis 25 km/h. Für das Jahr 2012 rechnet der Verband mit bis zu 400.000 verkauften E-Bikes.
Autor: khh

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