Do, 09:50 Uhr
19.04.2012
Thema Schweinemastanlage
Gemeinde Oldisleben kämpft für ihre Zukunft – unter dieser Überschrift berichtet Antje Ruppe, Landratskandidatin der FDP, von ihrer Teilnahme an einer Diskussionsrunde zum Thema Schweinemastanlage Oldisleben
Am Montag, den 16.04.2012, besuchte ich das reguläre Treffen der Bürgerinitiative Diamantene Aue, die gegen den Bau der geplanten Schweinemastanlage in Oldisleben kämpft.
Als Landratskandidatin der FDP war ich eingeladen meine Standpunkte zum Thema ökologischer Landbau und artgerechte Tierhaltung mit der Bürgerinitiative zu diskutieren.
Dieser Einladung bin ich aus persönlicher Überzeugung sehr gern gefolgt. Es befremdet mich, wenn Thüringens Agrarminister, Jürgen Reinholz (CDU), sich berufen fühlt, das Image neuzeitlicher Agrarproduktionen aufzupolieren.
"Es ist doch ein Irrglaube, dass ein Stall mit fünf Schweinen wirklich artgerechter ist, als einer mit 5000" so der Minister ( am 06.01.2012 von einer Tageszeitung zitiert).
Derartige Aussage mag im Einzelfall vielleicht zutreffen. In der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle dürfte die Bilanz jedoch nicht nur für das liebe Vieh, sondern auch für die ebenso beschädigte Umwelt schlecht aussehen. Für Oldisleben und seine Bürger wäre diese Anlage jedenfalls alles andere als ein Gewinn.
Ich bin sehr froh, dass die Bürgerinitiative von so engagierten, motivierten und fachkundigen Bürgern profitiert. Es ist ein beschwerlicher Weg und es braucht einen langen Atem und nicht zuletzt auch erhebliche finanzielle Investitionen.
Was mich besonders beeindruckte und auch wieder einmal Demut lehrte war, dass die Bürgerinitiative auch bemerkenswert viele ältere Bürger zählt. Da meint man die Alten würden sich nicht mehr einbringen und hätten an der Zukunft nicht mehr allzu großes Interesse - weit gefehlt. Ich hatte die Ehre Bürger zu treffen, die betagt und sicher mit gesundheitlichen Einschränkungen für die Zukunft ihres Ortes eintreten und somit auch für unsere Kinder und Jugendlichen zukunftsweisende Entscheidungen erkämpfen. Zivilcourage zeigen ist ein Dienst an der Gesellschaft und sollte auch entsprechend gewürdigt werden.
Zumindest steht diesen politisch und gesellschaftlich aktiven Bürgern unseres Kreises die breite Unterstützung der Repräsentanten unseres Kreises zu und das nicht nur im Wahlkampf.
Antje Ruppe
Landratskandidatin der FDP
Autor: khhAm Montag, den 16.04.2012, besuchte ich das reguläre Treffen der Bürgerinitiative Diamantene Aue, die gegen den Bau der geplanten Schweinemastanlage in Oldisleben kämpft.
Als Landratskandidatin der FDP war ich eingeladen meine Standpunkte zum Thema ökologischer Landbau und artgerechte Tierhaltung mit der Bürgerinitiative zu diskutieren.
Dieser Einladung bin ich aus persönlicher Überzeugung sehr gern gefolgt. Es befremdet mich, wenn Thüringens Agrarminister, Jürgen Reinholz (CDU), sich berufen fühlt, das Image neuzeitlicher Agrarproduktionen aufzupolieren.
"Es ist doch ein Irrglaube, dass ein Stall mit fünf Schweinen wirklich artgerechter ist, als einer mit 5000" so der Minister ( am 06.01.2012 von einer Tageszeitung zitiert).
Derartige Aussage mag im Einzelfall vielleicht zutreffen. In der weitaus überwiegenden Zahl der Fälle dürfte die Bilanz jedoch nicht nur für das liebe Vieh, sondern auch für die ebenso beschädigte Umwelt schlecht aussehen. Für Oldisleben und seine Bürger wäre diese Anlage jedenfalls alles andere als ein Gewinn.
Ich bin sehr froh, dass die Bürgerinitiative von so engagierten, motivierten und fachkundigen Bürgern profitiert. Es ist ein beschwerlicher Weg und es braucht einen langen Atem und nicht zuletzt auch erhebliche finanzielle Investitionen.
Was mich besonders beeindruckte und auch wieder einmal Demut lehrte war, dass die Bürgerinitiative auch bemerkenswert viele ältere Bürger zählt. Da meint man die Alten würden sich nicht mehr einbringen und hätten an der Zukunft nicht mehr allzu großes Interesse - weit gefehlt. Ich hatte die Ehre Bürger zu treffen, die betagt und sicher mit gesundheitlichen Einschränkungen für die Zukunft ihres Ortes eintreten und somit auch für unsere Kinder und Jugendlichen zukunftsweisende Entscheidungen erkämpfen. Zivilcourage zeigen ist ein Dienst an der Gesellschaft und sollte auch entsprechend gewürdigt werden.
Zumindest steht diesen politisch und gesellschaftlich aktiven Bürgern unseres Kreises die breite Unterstützung der Repräsentanten unseres Kreises zu und das nicht nur im Wahlkampf.
Antje Ruppe
Landratskandidatin der FDP











