Mi, 22:51 Uhr
09.05.2012
Festliche Mitgliederversammlung
Seit 20 Jahren Streiter für soziale Gerechtigkeit. Wobei hier nicht eine Einzelperson genannt ist, sondern ein ganzer Ortsverband...
Am 13. Mai 1992 wurde in Bad Frankenhausen ein selbständiger Ortsverband des VdK mit damals 33 Mitgliedern gegründet. Erster Ortsvorsitzender war Gerhard Karlstedt ihm folgte Karl Trojahn. Beide markierten wichtige Etappen der Entwicklung des Ortsverbandes. Gerhard Naab übernahm dann den Vorsitz und begründete wohl den Trend für die weitere inhaltliche Entwicklung der Verbandsarbeit in Bad Frankenhausen und darüber hinaus. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Stadt Bad Frankenhausen sich als erste im Kreisverband mit Ratsbeschluss zur Erklärung von Barcelona "Die Stadt und die Behinderten" bekannte.
Der damalige Bürgermeister Karl-Josef Ringleb (CDU), selbst noch heute Mitglied im Verband, nahm diese Problematik ernst. So legte er auch den Grundstein dafür, dass das Rathaus der Stadt saniert und barrierefrei gestaltet wurde. U. a. für diese Leistung wurde er auch mit der Ehrenplakette des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen ausgezeichnet. Sein Nachfolger Matthias Strejc (SPD) setzte sein Wirken für Barrierefreiheit fort. Dazu verpflichtete sicherlich auch, dass er zu Beginn seiner Amtszeit die Plakette des Sozialverbandes VdK "barrierefrei erbaut" für das Rathaus in Empfang nehmen konnte, die erste Plakette für Thüringen! Barrierefreiheit beim Bauen spielte dann noch öfters in den Ratssitzungen der Stadt einen Diskussionsschwerpunkt, schließlich ist das nicht zum Nulltarif zu haben. So wird es sicherlich auch künftig Diskussionen geben.
Ein wichtiges Datum: 14. Oktober 2006 - Die Stadt Bad Frankenhausen erhielt als erste in Thüringen nach der Sanierung die VdK-Auszeichnung "barrierefrei erbaut. Sie wurde vom Landesvorsitzenden (links) Udo Schlitt und seinem Stellvertreter Dr. Claus-Dieter Junker dem Bürgermeister Matthias Strejc (Mitte) in einer VdK-Veranstaltung überreicht.
Kritische Beobachterin (und natürlich auch Motor) dabei ist die Vorsitzende des Ortsverbandes Goldi Morcinek (seit 2004), welche nun bereits einige Jahre nicht nur Behindertenbeauftragte der Stadt Bad Frankenhausen, sondern auch des Kyffhäuserkreises ist.
Damit sind wir beim eigentlichen Geschehen. Zur festlichen Mitgliederversammlung am 7. Mai 2012 aus Anlass des Jubiläums konnte die Vorsitzende des Ortsverbandes Goldi Morcinek aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, leider. Das ist ungerecht vom Schicksal! Wir wünschen ihr jedenfalls, baldige Genesung.
Ihre Kassenführerin Monika Dalke vergaß an dem Nachmittag offensichtlich mal etwas ihre Bilanz und führte sehr galant durch das Programm. Immerhin waren eine ganze Reihe Gäste gekommen, der souverän wieder gewählte Bürgermeister Matthias Strejc, der stv. Landesvorsitzende des VdK Dr. Claus Dieter Junker, die Bezirksgeschäftsführerin Birgit Zörkler und natürlich der Kreisvorsitzende Bernd Reiber. Aber auch Irene Höhne durfte als Vertreterin des befreundeten Ortsverbandes Artern nicht fehlen. Sie empfing die Vertreter aus der Kurstadt erst im Januar zum Jubiläum in Artern.
Wie eine solche festliche Veranstaltung abläuft, weiß ja fast jeder. Kreisvorsitzender Bernd Reiber hielt die Festrede und erinnerte an einige oben genannte und weitere Höhepunkte im Frankenhäuser Verbandsleben. Vor allem sagte er Dank für das im Ehrenamt geleistete.
Dr. Junker ließ es sich nicht nehmen ebenfalls zu danken, denn ohne das Engagement der Ehrenamtler in den Ortsverbänden könnte sich auch der Landesverband nicht erfolgreich entwickeln. Frau Waltraud Kopf, sie hat den Ortsverband von der Gründung an begleitet und arbeitete viele Jahre maßgeblich im Vorstand mit, sagte er mit einem dicken Blumenstrauß Danke.
Ein Dankeschön mit Urkunde und Abzeichen gab es auch für viele langjährige treue Mitglieder. Damit verbunden ist der Wunsch, dass sie sich noch lange in der VdK-Familie wohl fühlen.
Bernd Reiber und Dr. Claus Dieter Junker (von rechts) zeichnete Mitglieder für ihre Treue zum Verband aus.
Glückwünsche gab es aber auch von den anderen Gästen, voran dem Bürgermeister, selbst Mitglied im VdK, der versicherte, immer ein offenes Ohr für den Verband zu haben und der Sozialpolitik und Barrierefreiheit auch weiterhin großes Augenmerk zu schenken
Den Rahmen der festlichen Veranstaltung gestalteten, der Volkschor der Stadt und Solisten, denen ebenfalls ein herzliches Dankeschön gilt.
VdK-Kreisverband Nordthüringen
Bildtexte
- Blick in die gut besuchte festliche Mitgliederversammlung.
- Der Chor überbrachte musikalische Glückwünsche.
Fotos: VdK/Reiber
Autor: khhAm 13. Mai 1992 wurde in Bad Frankenhausen ein selbständiger Ortsverband des VdK mit damals 33 Mitgliedern gegründet. Erster Ortsvorsitzender war Gerhard Karlstedt ihm folgte Karl Trojahn. Beide markierten wichtige Etappen der Entwicklung des Ortsverbandes. Gerhard Naab übernahm dann den Vorsitz und begründete wohl den Trend für die weitere inhaltliche Entwicklung der Verbandsarbeit in Bad Frankenhausen und darüber hinaus. Er hatte maßgeblichen Anteil daran, dass die Stadt Bad Frankenhausen sich als erste im Kreisverband mit Ratsbeschluss zur Erklärung von Barcelona "Die Stadt und die Behinderten" bekannte.
Der damalige Bürgermeister Karl-Josef Ringleb (CDU), selbst noch heute Mitglied im Verband, nahm diese Problematik ernst. So legte er auch den Grundstein dafür, dass das Rathaus der Stadt saniert und barrierefrei gestaltet wurde. U. a. für diese Leistung wurde er auch mit der Ehrenplakette des Sozialverbandes VdK Hessen-Thüringen ausgezeichnet. Sein Nachfolger Matthias Strejc (SPD) setzte sein Wirken für Barrierefreiheit fort. Dazu verpflichtete sicherlich auch, dass er zu Beginn seiner Amtszeit die Plakette des Sozialverbandes VdK "barrierefrei erbaut" für das Rathaus in Empfang nehmen konnte, die erste Plakette für Thüringen! Barrierefreiheit beim Bauen spielte dann noch öfters in den Ratssitzungen der Stadt einen Diskussionsschwerpunkt, schließlich ist das nicht zum Nulltarif zu haben. So wird es sicherlich auch künftig Diskussionen geben.
Ein wichtiges Datum: 14. Oktober 2006 - Die Stadt Bad Frankenhausen erhielt als erste in Thüringen nach der Sanierung die VdK-Auszeichnung "barrierefrei erbaut. Sie wurde vom Landesvorsitzenden (links) Udo Schlitt und seinem Stellvertreter Dr. Claus-Dieter Junker dem Bürgermeister Matthias Strejc (Mitte) in einer VdK-Veranstaltung überreicht.
Kritische Beobachterin (und natürlich auch Motor) dabei ist die Vorsitzende des Ortsverbandes Goldi Morcinek (seit 2004), welche nun bereits einige Jahre nicht nur Behindertenbeauftragte der Stadt Bad Frankenhausen, sondern auch des Kyffhäuserkreises ist.
Damit sind wir beim eigentlichen Geschehen. Zur festlichen Mitgliederversammlung am 7. Mai 2012 aus Anlass des Jubiläums konnte die Vorsitzende des Ortsverbandes Goldi Morcinek aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, leider. Das ist ungerecht vom Schicksal! Wir wünschen ihr jedenfalls, baldige Genesung.
Ihre Kassenführerin Monika Dalke vergaß an dem Nachmittag offensichtlich mal etwas ihre Bilanz und führte sehr galant durch das Programm. Immerhin waren eine ganze Reihe Gäste gekommen, der souverän wieder gewählte Bürgermeister Matthias Strejc, der stv. Landesvorsitzende des VdK Dr. Claus Dieter Junker, die Bezirksgeschäftsführerin Birgit Zörkler und natürlich der Kreisvorsitzende Bernd Reiber. Aber auch Irene Höhne durfte als Vertreterin des befreundeten Ortsverbandes Artern nicht fehlen. Sie empfing die Vertreter aus der Kurstadt erst im Januar zum Jubiläum in Artern.
Wie eine solche festliche Veranstaltung abläuft, weiß ja fast jeder. Kreisvorsitzender Bernd Reiber hielt die Festrede und erinnerte an einige oben genannte und weitere Höhepunkte im Frankenhäuser Verbandsleben. Vor allem sagte er Dank für das im Ehrenamt geleistete.
Dr. Junker ließ es sich nicht nehmen ebenfalls zu danken, denn ohne das Engagement der Ehrenamtler in den Ortsverbänden könnte sich auch der Landesverband nicht erfolgreich entwickeln. Frau Waltraud Kopf, sie hat den Ortsverband von der Gründung an begleitet und arbeitete viele Jahre maßgeblich im Vorstand mit, sagte er mit einem dicken Blumenstrauß Danke.
Ein Dankeschön mit Urkunde und Abzeichen gab es auch für viele langjährige treue Mitglieder. Damit verbunden ist der Wunsch, dass sie sich noch lange in der VdK-Familie wohl fühlen.
Bernd Reiber und Dr. Claus Dieter Junker (von rechts) zeichnete Mitglieder für ihre Treue zum Verband aus.
Glückwünsche gab es aber auch von den anderen Gästen, voran dem Bürgermeister, selbst Mitglied im VdK, der versicherte, immer ein offenes Ohr für den Verband zu haben und der Sozialpolitik und Barrierefreiheit auch weiterhin großes Augenmerk zu schenken
Den Rahmen der festlichen Veranstaltung gestalteten, der Volkschor der Stadt und Solisten, denen ebenfalls ein herzliches Dankeschön gilt.
VdK-Kreisverband Nordthüringen
Bildtexte
- Blick in die gut besuchte festliche Mitgliederversammlung.
- Der Chor überbrachte musikalische Glückwünsche.
Fotos: VdK/Reiber




