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Sa, 09:38 Uhr
26.05.2012

Weichmacher statt Milchzucker

Die Qualität von lactosefreien Produkten ist meist in Ordnung. Bedauerlich ist allerdings, dass einige Marken Probleme mit Weichmachern, Gen-Technik oder dem richtigen Aroma haben. Das ist das Resümee, das das Verbrauchermagazin ÖKO-TEST aus einer aktuellen Untersuchung von lactosefreien Lebensmitteln, darunter Milch, Joghurt, Butter, Quark, Käse und Eis, zieht...


Menschen, die Milchzucker nicht vertragen, werden mit keinem der getesteten Produkte ein Problem haben. Denn alle enthalten weniger als 0,1 Prozent Lactose. Ihre Qualität ist vergleichbar mit herkömmlichen Milchprodukten. Leider gibt es auch bei den lactosefreien Lebensmitteln einzelne Marken, die kritisch zu sehen sind. So konnte ÖKO-TEST bei einem Soja-Drink gentechnisch veränderten Soja nachweisen.

In einem Joghurtersatz, der auf der Verpackung mit „natürlichem Erdbeer-Aroma“ wirbt, wies das Labor synthetisches Aroma nach – sogar solche Aromenverbindungen, die in der Erdbeere gar nicht vorkommen. Im Hirtenkäse der Marke Minus L wurde der Weichmacher DEHP entdeckt, der als fortpflanzungsgefährdend eingestuft wird.

ÖKO-TEST wertet es zudem ab, wenn wie bei Lidl oder Weihenstephan auf den Produktverpackungen saftige grüne Weiden zu sehen sind, obwohl die Kühe ganz offenbar vor allem im Stall stehen. Anhand von Omega-3-Fettsäuren lässt sich aber nachweisen, ob die Kühe eher Kraftfutter oder eher Gras gefressen haben.

Das ÖKO-TEST-Magazin Juni 2012 gibt es seit heute im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro.
Autor: nnz

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