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Fr, 10:51 Uhr
06.07.2012

Negativ - mit positivem Trend

Die schlechte Nachricht zuerst: Wir Thüringer werden immer weniger. Die gute Nachricht: Der jährliche Rückgang geht zurück. Die Einzelheiten wie immer mit einem einzigen Klick...


Am 31. Dezember 2011 hatte Thüringen 2 221 222 Einwohner, davon 1 097 304 Personen männlichen und 1 123 918 weiblichen Geschlechts. Damit verringerte sich nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik die Bevölkerungszahl im Jahr 2011 um 13 803 Personen bzw. 0,6 Prozent. Das entspricht einem um 1 054 Personen geringeren Bevölkerungsverlust als im Jahr 2010. Es ist der absolut geringste Rückgang seit dem Jahr 2000.

Der Einwohnerrückgang resultierte im vergangenen Jahr aus einem Wanderungsverlust von 4.200 Personen und einem Sterbefallüberschuss von 9.600 Personen. Im Jahr zuvor betrug der Wanderungsverlust noch 5.700 Personen und der Sterbefallüberschuss 9.200 Personen.

Gegenüber 2010 verringerte sich somit die Nettoabwanderung um 26,7 Prozent, wobei der Sterbefallüberschuss um 5,2 Prozent zunahm. Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 kamen 17 073 Kinder zur Welt und 26 720 Thüringer starben. Da 454 Thüringer Babys weniger zur Welt kamen und 19 Personen mehr starben, fiel der Gestorbenenüberschuss um 473 Personen höher aus als im Jahr 2010. Im Laufe des Jahres 2011 standen 38 968 Zuzügen nach Thüringen 43 177 Fortzüge über die Landesgrenze (einschließlich Ausland) gegenüber (2010: 35 469 Zuzüge, 41 210 Fortzüge).

Hinsichtlich der Wanderungsbilanz Thüringens gegenüber dem Ausland ist im Vergleich zum Vorjahr ein deutlicher Anstieg um 924 Personen (bzw. 51 Prozent) auf 2 727 Personen zu verzeichnen. Damit beruht die Reduzierung des Gesamtwanderungsverlustes zu 60 Prozent auf dem Wanderungsgewinn gegenüber dem Ausland und zu 40 Prozent auf den rückläufigen Wanderungsverlusten gegenüber den anderen Bundesländern.
Autor: nnz

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