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Fr, 10:56 Uhr
06.07.2012

Was war teurer, was billiger?

Was hatte sich im vergangenen Monat verbilligt, was verteuert. Auch diesmal wollen wir den Blick in den ominösen Einkaufswagen wagen. Vom Ergebnis sind Sie nur einen Klick entfernt...

Grafik (Foto: TLS) Grafik (Foto: TLS)

Die Jahresteuerungsrate lag nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik im Juni 2012 genau wie im Mai 2012 um 1,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Im Monatsvergleich blieb der Verbraucherpreisindex mit 111,5 Prozent (Basis 2005=100) unverändert.

Die Jahresteuerung blieb konstant bei 1,7 Prozent. In fast allen Bereichen mussten die Verbraucher höhere Preise bezahlen als vor einem Jahr. Ausnahmen waren wie im Vormonat, die Preisentwicklung im Bereich der Nachrichtenübermittlung (-1,3 Prozent) sowie im Bereich andere Waren und Dienstleistungen (-0,6 Prozent).

Höhere Preise wurden vor allem für alkoholische Getränke und Tabakwaren (3,6 Prozent), Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (3,0 Prozent), darunter besonders für Zucker (21,3 Prozent), Kakao (11,4 Prozent), Bohnenkaffee (8,8 Prozent) sowie Obst (6,7 Prozent) binnen Jahresfrist berechnet.

Beherbergungs- und Gaststättendienstleistungen wurden um 3,6 Prozent teurer als vor einem Jahr angeboten. So musste für Kantinen- bzw. Mensaessen 4,3 Prozent und für den Verzehr von Speisen und Getränken im Restaurant 3,9 Prozent mehr bezahlt werden. Im Vergleich zum Vormonat blieb der Verbraucherpreisindex auf einem Stand von 111,5 Prozent. Preiserhöhungen wurden durch Preissenkungen ausgeglichen.

Deutlich gestiegene Preise mussten die Verbraucher für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke (1,4 Prozent) hinnehmen. Nennenswert sind Obst (9,0 Prozent) und Gemüse (3,1 Prozent) sowie Fleisch und Fleischwaren (1,1 Prozent).Saisonal bedingt erhöhten sich im Monatsvergleich die Miete für Ferienwohnungen (4,8 Prozent) sowie die Preise für Ferien auf dem Lande (3,1 Prozent).

Preissenkungen wurden bei Bekleidung und Schuhe (-1,2 Prozent), im Bereich Verkehr (-0,6 Prozent), hier bedingt durch die günstigeren Preise der Kraftstoffe (-2,2 Prozent) sowie im Bereich Wohnung, Wasser, Strom, Gas und andere Brennstoffe (-0,3 Prozent), hier besonders bei Heizöl (-5,6 Prozent) und festen Brennstoffen (-0,9 Prozent) beobachtet.
Autor: nnz

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