Fr, 10:34 Uhr
03.08.2012
Stadtentwicklungskonzept wird aktualisiert
Aktualisiert und vom Stadtrat in seiner Sitzung im Juli beschlossen, präsentiert sich das integrierte Stadtentwicklungskonzept der Stadt Sondershausen nun auch im Internet.
Auf der Seite www.sondershausen.de können sich Interessierte den Gesamttext und die zugehörigen Karten herunterladen.
Mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept 2002 – 2010 beschritt die Musik- und Bergstadt Sondershausen einen konsequenten Weg, den Herausforderungen der für Ostdeutschland typischen Entwicklung der wirtschaftlichen und demografischen Situation durch planmäßige Gestaltung – mit dem Schwerpunkt im Bereich des Wohnungsmarkts - zu begegnen. Obwohl das damals auch bundesweit anerkannte und ausgezeichnete Konzept nahezu alle Felder der städtebaulichen, wirtschaftlichen, infrastrukturellen und kulturellen Entwicklung berücksichtigte, war das Thema des kontrollierten Rückbaus des Wohnungsbestands sicher der augenfälligste Punkt der beschriebenen Vorgehensweise, denn er berührte das Lebensumfeld der Bürger besonders hautnah.
In sehr konstruktiver Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und den örtlichen Wohnungsunternehmen ist es jedoch gelungen, durch aktives Management im Kontakt mit den betroffenen Bewohnern die gesteckten Ziele nahezu punktgenau zu realisieren.
Die auf diese Weise im Konzeptzeitraum erreichten Zielstellungen bestätigen daher einerseits die damals entwickelte Strategie, andererseits verpflichten sie die Stadt Sondershausen, den eingeschlagenen Weg unter Berücksichtigung der aktuellen Situation des Jahres 2011 fortzusetzen.
Als besonders wichtige Gesichtspunkte des aktualisierten Stadtentwicklungskonzepts für den Zeitraum 2011 – 2020 sind neben der sich fortsetzenden Veränderung der Einwohnerzahl die demografische Entwicklung der Stadtbevölkerung im Sinne eines fortschreitenden Anteils älterer Menschen mit den daraus erwachsenden sozialen Aufgaben (demografischer Wandel), die Anpassung der Aktivitäten im Bereich der städtebaulichen und Wohnungsmarktentwicklung sowie die veränderten Bedingungen durch die erhebliche Vergrößerung des städtischen Gemarkungsgebiets als Folge der Eingemeindung der acht Ortsteile Schernberg, Hohenebra, Thalebra, Großberndten, Kleinberndten, Immenrode, Himmelsberg und Straußberg im Jahr 2007.
Auch der Erarbeitung dieses Stadtentwicklungskonzepts gingen intensive Diskussionen zu den Leitbildern der zukünftigen Entwicklung in allen wichtigen Bereichen des kommunalen Handelns voraus. Dabei wurden neben den Akteuren innerhalb des Stadtrats und der Verwaltung auch diesmal wieder aktive Interessengruppen der Bürger, der Wirtschaft und der Sozialverbände einbezogen. Das Gesamtergebnis ist im Dezember 2011 in der Form der Bürgerversammlung, begleitet durch die öffentliche Auslegung des Entwurfs nochmals zur Diskussion gestellt worden. Wie in den vergangenen Jahren wird es auch in der nun vor Sondershausen liegenden Phase der Stadtentwicklung auf die laufende Überprüfung der beschriebenen Teilzielstellungen ankommen, um abzusichern, dass das Konzept nicht als starres Instrument, sondern im Sinne einer stetigen Anpassung an die Lebensrealität der Bürger genutzt wird.
Die aktuelle Fortschreibung des integrierten Stadtentwicklungskonzepts orientiert sich bewusst an der bewährten formalen Gliederung des Konzepts von 2002, um den inhaltlichen Bezug bei der Verfolgung der Zielstellungen zu erleichtern.
Als folgerichtige Ergänzung des Konzepts wurde im Teil B des Konzeptes der Beschluss zur Festlegung des Gebiets August-Bebel-Straße / Talstraße als neues Fördergebiet im Stadtumbau mit seiner stadtplanerischen Begründung vom Mai 2009 mit in die aktualisierte Darstellung aufgenommen.
Nunmehr liegt die komplette Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes auch digital vor. Sowohl Internetnutzer als auch Interessierte ohne Netzzugang können eine Kopie des Konzeptes bei der Stadtverwaltung erhalten. (Telefon: 03632/622164)
Autor: knAuf der Seite www.sondershausen.de können sich Interessierte den Gesamttext und die zugehörigen Karten herunterladen.
Mit dem integrierten Stadtentwicklungskonzept 2002 – 2010 beschritt die Musik- und Bergstadt Sondershausen einen konsequenten Weg, den Herausforderungen der für Ostdeutschland typischen Entwicklung der wirtschaftlichen und demografischen Situation durch planmäßige Gestaltung – mit dem Schwerpunkt im Bereich des Wohnungsmarkts - zu begegnen. Obwohl das damals auch bundesweit anerkannte und ausgezeichnete Konzept nahezu alle Felder der städtebaulichen, wirtschaftlichen, infrastrukturellen und kulturellen Entwicklung berücksichtigte, war das Thema des kontrollierten Rückbaus des Wohnungsbestands sicher der augenfälligste Punkt der beschriebenen Vorgehensweise, denn er berührte das Lebensumfeld der Bürger besonders hautnah.
In sehr konstruktiver Zusammenarbeit zwischen der Stadtverwaltung und den örtlichen Wohnungsunternehmen ist es jedoch gelungen, durch aktives Management im Kontakt mit den betroffenen Bewohnern die gesteckten Ziele nahezu punktgenau zu realisieren.
Die auf diese Weise im Konzeptzeitraum erreichten Zielstellungen bestätigen daher einerseits die damals entwickelte Strategie, andererseits verpflichten sie die Stadt Sondershausen, den eingeschlagenen Weg unter Berücksichtigung der aktuellen Situation des Jahres 2011 fortzusetzen.
Als besonders wichtige Gesichtspunkte des aktualisierten Stadtentwicklungskonzepts für den Zeitraum 2011 – 2020 sind neben der sich fortsetzenden Veränderung der Einwohnerzahl die demografische Entwicklung der Stadtbevölkerung im Sinne eines fortschreitenden Anteils älterer Menschen mit den daraus erwachsenden sozialen Aufgaben (demografischer Wandel), die Anpassung der Aktivitäten im Bereich der städtebaulichen und Wohnungsmarktentwicklung sowie die veränderten Bedingungen durch die erhebliche Vergrößerung des städtischen Gemarkungsgebiets als Folge der Eingemeindung der acht Ortsteile Schernberg, Hohenebra, Thalebra, Großberndten, Kleinberndten, Immenrode, Himmelsberg und Straußberg im Jahr 2007.
Auch der Erarbeitung dieses Stadtentwicklungskonzepts gingen intensive Diskussionen zu den Leitbildern der zukünftigen Entwicklung in allen wichtigen Bereichen des kommunalen Handelns voraus. Dabei wurden neben den Akteuren innerhalb des Stadtrats und der Verwaltung auch diesmal wieder aktive Interessengruppen der Bürger, der Wirtschaft und der Sozialverbände einbezogen. Das Gesamtergebnis ist im Dezember 2011 in der Form der Bürgerversammlung, begleitet durch die öffentliche Auslegung des Entwurfs nochmals zur Diskussion gestellt worden. Wie in den vergangenen Jahren wird es auch in der nun vor Sondershausen liegenden Phase der Stadtentwicklung auf die laufende Überprüfung der beschriebenen Teilzielstellungen ankommen, um abzusichern, dass das Konzept nicht als starres Instrument, sondern im Sinne einer stetigen Anpassung an die Lebensrealität der Bürger genutzt wird.
Die aktuelle Fortschreibung des integrierten Stadtentwicklungskonzepts orientiert sich bewusst an der bewährten formalen Gliederung des Konzepts von 2002, um den inhaltlichen Bezug bei der Verfolgung der Zielstellungen zu erleichtern.
Als folgerichtige Ergänzung des Konzepts wurde im Teil B des Konzeptes der Beschluss zur Festlegung des Gebiets August-Bebel-Straße / Talstraße als neues Fördergebiet im Stadtumbau mit seiner stadtplanerischen Begründung vom Mai 2009 mit in die aktualisierte Darstellung aufgenommen.
Nunmehr liegt die komplette Fortschreibung des Stadtentwicklungskonzeptes auch digital vor. Sowohl Internetnutzer als auch Interessierte ohne Netzzugang können eine Kopie des Konzeptes bei der Stadtverwaltung erhalten. (Telefon: 03632/622164)
