Fr, 11:05 Uhr
03.08.2012
Fußball liegt mir im Blut
Es ist der bisherige Höhepunkt der sportlichen Karriere von Carolin Schwartze: Mit gerade 22 Jahren ist sie militärische Fußballweltmeisterin. Soldatin Caroline Schwartze aus Sondershausen musste sich ihn hart erkämpfen...
Mit fünf Jahren habe ich mit dem Fußballspielen angefangen, erinnert sich die junge Frau. Die ersten zehn Jahre im Verein habe ich nur mit Jungs gespielt und trainiert, eine Mädelsmannschaft gab es nicht.
Mit gerade einmal sechzehn Jahren klopfte der FC Bayern München an die Türe. Ein Angebot, welches Carolin Schwartze schweren Herzens ablehnen musste. Die Entfernung und der finanzielle Aufwand waren viel zu hoch, erinnert sie sich. Geschadet hat es ihrer sportlichen Karriere aber nicht. Nach dem Abitur hat sie bei der Bundeswehr als Soldatin auf Zeit unterschrieben. Heute wird sie im Raketenartilleriebataillon 132 in Sondershausen zum Raketenfeldwebel ausgebildet.
Bei der Bundeswehr wurde das Fußballtalent schnell erkannt. Meine beste Freundin hat mich ermutigt, ein Probetraining zu absolvieren, danach ging alles ganz schnell, erinnert sich Mittelfeldspielerin Schwartze. Seit zwei Jahren spielt sie jetzt erfolgreich in der Bundeswehrnationalmannschaft der Frauen.
Die fußballaffine Soldatin fiel auch ihren Kameraden in der zweiten Batterie auf. Ich habe mich gewundert als sie bei uns Männern mitspielen wollte, berichtet ihr Chef, Hauptmann Marcel Wünsch. Ihre Technik und die Präsenz auf dem Platz hat uns beeindruckt. Körperlich kann die zierliche Frau allerdings nicht mit den kräftigen Männern der Artillerie mithalten. Muss ich auch nicht, lacht die 22-Jährige. Ich trickse sie mit meiner Technik aus.
Der bisherige Höhepunkt: Die Weltmeisterschaft 2012 im eigenen Land. Die Vorbereitung hierfür war sehr anspruchsvoll. Das hat der Mannschaft gut getan, da wir während der WM fünf Spiele in zehn Tagen hatten. Das schlaucht ganz schön. Das Training hat sich gelohnt.
Im Endspiel stand die deutsche Mannschaft Südkorea gegenüber. Ein harter Gegner der mit eins zu null besiegt wurde. Das Siegtor zum Weltmeistertitel schoss aber jemand anders. Macht nix, sagt Caroline Schwartz keck. Dabei sein sei schließlich alles. Bis zur Titelverteidigung müssen die Bundeswehr-Fußballerinnen nicht lange warten. Anders als bei den Fifa Wettkämpfen werden die militärischen Meisterschaften jährlich ausgetragen.
Autor: redMit fünf Jahren habe ich mit dem Fußballspielen angefangen, erinnert sich die junge Frau. Die ersten zehn Jahre im Verein habe ich nur mit Jungs gespielt und trainiert, eine Mädelsmannschaft gab es nicht.
Mit gerade einmal sechzehn Jahren klopfte der FC Bayern München an die Türe. Ein Angebot, welches Carolin Schwartze schweren Herzens ablehnen musste. Die Entfernung und der finanzielle Aufwand waren viel zu hoch, erinnert sie sich. Geschadet hat es ihrer sportlichen Karriere aber nicht. Nach dem Abitur hat sie bei der Bundeswehr als Soldatin auf Zeit unterschrieben. Heute wird sie im Raketenartilleriebataillon 132 in Sondershausen zum Raketenfeldwebel ausgebildet.
Bei der Bundeswehr wurde das Fußballtalent schnell erkannt. Meine beste Freundin hat mich ermutigt, ein Probetraining zu absolvieren, danach ging alles ganz schnell, erinnert sich Mittelfeldspielerin Schwartze. Seit zwei Jahren spielt sie jetzt erfolgreich in der Bundeswehrnationalmannschaft der Frauen.
Die fußballaffine Soldatin fiel auch ihren Kameraden in der zweiten Batterie auf. Ich habe mich gewundert als sie bei uns Männern mitspielen wollte, berichtet ihr Chef, Hauptmann Marcel Wünsch. Ihre Technik und die Präsenz auf dem Platz hat uns beeindruckt. Körperlich kann die zierliche Frau allerdings nicht mit den kräftigen Männern der Artillerie mithalten. Muss ich auch nicht, lacht die 22-Jährige. Ich trickse sie mit meiner Technik aus.
Der bisherige Höhepunkt: Die Weltmeisterschaft 2012 im eigenen Land. Die Vorbereitung hierfür war sehr anspruchsvoll. Das hat der Mannschaft gut getan, da wir während der WM fünf Spiele in zehn Tagen hatten. Das schlaucht ganz schön. Das Training hat sich gelohnt.
Im Endspiel stand die deutsche Mannschaft Südkorea gegenüber. Ein harter Gegner der mit eins zu null besiegt wurde. Das Siegtor zum Weltmeistertitel schoss aber jemand anders. Macht nix, sagt Caroline Schwartz keck. Dabei sein sei schließlich alles. Bis zur Titelverteidigung müssen die Bundeswehr-Fußballerinnen nicht lange warten. Anders als bei den Fifa Wettkämpfen werden die militärischen Meisterschaften jährlich ausgetragen.

