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Fr, 15:28 Uhr
21.09.2012

Neues aus Berlin (116)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagsmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Steffen-Claudio Lemme (SPD), zum Thema Mindestlohn. Seine Forderung: Jetzt endlich gesetzlichen Mindestlohn durchsetzen

Anlässlich der heutigen Bundesratssitzung in Berlin, in der die Thüringer Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht eine Gesetzesinitiative zur Einführung eines gesetzlichen Mindestlohns einbringt, erklärt der SPD-Bundestagsabgeordnete und Gewerkschafter Steffen-Claudio Lemme:

"Ich begrüße die Initiative. Es gibt jetzt endlich eine Chance, den von der SPD schon lange geforderten gesetzlichen Mindestlohn bundesweit einzuführen! Es ist schlichtweg nicht hinnehmbar, wenn sich Menschen trotz acht Stunden Buckelei noch als Bittsteller beim Staat um eine Aufstockung ihres geringen Lohns bemühen müssen.

Auch mit Blick auf die aktuelle Debatte um die drohende Armut im Alter besteht in Sachen gerechte Entlohnung dringender Handlungsbedarf. Frau von der Leyen hat zwar das Problem als solches erkannt, blockiert jedoch weiterhin einen flächendeckenden, gesetzlichen Mindestlohn und verkennt damit eine entscheidende Ursache von Altersarmut: Die zu geringen Löhne im Erwerbsleben. Ein Erfolg der Thüringer Gesetzesinitiative zur Einführung eines bundesweit einheitlichen Mindestlohns wäre eine wichtiges Zwischenziel auf einem guten Weg."

Wahlkreisbüro Steffen-Claudio Lemme
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