Mi, 08:49 Uhr
03.10.2012
Kriegsgräberstätte in Rshew
Seit zehn Jahren ruhen in der russischen Stadt Rshew, etwa 200 Kilometer westlich von Moskau, deutsche und sowjetische Gefallene des Zweiten Weltkrieges in trauter Nachbarschaft. Von Oktober 1941 bis März 1943 war der Ort am Oberlauf der Wolga Schauplatz erbitterter Kämpfe...
Es kam zu erheblichen Menschenverlusten auf beiden Seiten und auch unter der Zivilbevölkerung. Die Einweihung der beiden Friedhöfe in 2002 wurde angesichts dieser bedrückenden Vergangenheit als Meilenstein in der deutsch-russischen Verständigung gewertet.
Zum zehnjährigen Bestehen der Kriegsgräberstätten, die längst als Symbol der Versöhnung gelten, hatte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am 22. September zu einer Gedenkstunde eingeladen.
Deutsche und Russen reichen sich die Hand über den Gräbern ihrer Soldaten. Wir sind dankbar, dass wir seit 20 Jahren auch in Russland nach den gefallenen deutschen Soldaten suchen dürfen, um den Angehörigen endlich Gewissheit über deren Verbleib geben zu können, sagt Volksbund-Präsident Reinhard Führer.
Seit 1992 hat der Volksbund die Gebeine von mehr als 300 000 deutschen Gefallenen geborgen und auf neu errichtete Kriegsgräberstätten überführt. In Rshew sind derzeit etwa 24 000 deutsche Soldaten beigesetzt. Auf dem russischen Friedhof ruhen ungefähr 11 000 Rotarmisten.
Auf beiden Friedhöfen treffen sich seit Jahren deutsche und russische Jugendliche zur gemeinsamen Pflege der Gräber. Den Ort besuchen regelmäßig Familienangehörige. Besonders intensive Kontakte gibt es zur Partnerstadt Gütersloh.
Autor: enEs kam zu erheblichen Menschenverlusten auf beiden Seiten und auch unter der Zivilbevölkerung. Die Einweihung der beiden Friedhöfe in 2002 wurde angesichts dieser bedrückenden Vergangenheit als Meilenstein in der deutsch-russischen Verständigung gewertet.
Zum zehnjährigen Bestehen der Kriegsgräberstätten, die längst als Symbol der Versöhnung gelten, hatte der Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge am 22. September zu einer Gedenkstunde eingeladen.
Deutsche und Russen reichen sich die Hand über den Gräbern ihrer Soldaten. Wir sind dankbar, dass wir seit 20 Jahren auch in Russland nach den gefallenen deutschen Soldaten suchen dürfen, um den Angehörigen endlich Gewissheit über deren Verbleib geben zu können, sagt Volksbund-Präsident Reinhard Führer.
Seit 1992 hat der Volksbund die Gebeine von mehr als 300 000 deutschen Gefallenen geborgen und auf neu errichtete Kriegsgräberstätten überführt. In Rshew sind derzeit etwa 24 000 deutsche Soldaten beigesetzt. Auf dem russischen Friedhof ruhen ungefähr 11 000 Rotarmisten.
Auf beiden Friedhöfen treffen sich seit Jahren deutsche und russische Jugendliche zur gemeinsamen Pflege der Gräber. Den Ort besuchen regelmäßig Familienangehörige. Besonders intensive Kontakte gibt es zur Partnerstadt Gütersloh.
