Di, 11:24 Uhr
16.10.2012
kn-Forum: Strompreise:Sparen und Selbstversorgen?
2013 kostet uns die Energiewende 5,277 Cent pro Kilowattstunde, so die Verkündung der 4 Energieriesen. So also werden die Kosten der EEG-Umlage auf die Verbraucher um verteilt. So beginnt ein Leserbrief, der kn erreichte.
Im Klartext bedeutet das,, dass die anfallenden Gesamtkosten für 2013 in Höhe von rund 20 Milliarden den Verbrauchern angelastet werden. Das diese Summe etwa den Gewinnmargen der Konzerne entspricht, sei nicht nur am Rande vermerkt. Die vollmundigen Versprechungen der Kanzlerin aus dem Jahr 2012, dass es zu keinen Preissteigerungen kommen wird, sind so schnell verweht, wie sie gegeben wurden.
Die im Streubereich der Wahrheit liegenden Reden von Herrn Altmeier, Minister von von der Kanzlerin Gnaden verdunkeln eher den Horizont, als das sie Licht ins Dunkel bringen. Eine Regierung, die nicht nur in dieser Frage Konzeptionslos und wahlkämpferisch rumwabbert und sich noch obendrein von den Konzernen treiben läßt, sieht nicht gerade glanzvoll aus. An der Leipziger Strombörse wird der Strom weit unter den Preisen verkauft, die wir berappen sollen. Uns wird von der Kanzlerin Merkel, ihrem Umweltminister Altmeier und Wirtschaftsminister Rösler erklärt, die Energiewende sei nicht billig zu haben.
"Starke Leistung" kann man da nur sagen. Die Wahrheit ist doch, dass die Strompreise schon immer gestiegen sind, die Konzerne riesige Gewinne machen, wir den ganzen Rummel bezahlen und die Regierung über die Wirkungen der Energiewende recht hilflos staunt, weil sie die soziale Komponente nicht bedenkt.. Die am meißten Strom verbrauchen, wie die Industrie, sind von der Umlage befreit. Fazit: Sie, die Regierung machte wieder einmal eine Reform, bediente die Stromkonzerne und die Industrie und die Menschen in diesem Lande sollen zahlen. Sparen und Selbstversorgung ist der "schlaue" Ratschlag. Bleibt nur noch die Frage, wann das Licht ausgeht?. Zur Zeit bezahlen wir 25 Cent pro Kilowattstunde. Daran verdient der Staat 14 Cent. Das erklärt wohl einiges, denn alle Preissteigerungen spülen kräftig Geld in die Staatskasse.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Autor: khhIm Klartext bedeutet das,, dass die anfallenden Gesamtkosten für 2013 in Höhe von rund 20 Milliarden den Verbrauchern angelastet werden. Das diese Summe etwa den Gewinnmargen der Konzerne entspricht, sei nicht nur am Rande vermerkt. Die vollmundigen Versprechungen der Kanzlerin aus dem Jahr 2012, dass es zu keinen Preissteigerungen kommen wird, sind so schnell verweht, wie sie gegeben wurden.
Die im Streubereich der Wahrheit liegenden Reden von Herrn Altmeier, Minister von von der Kanzlerin Gnaden verdunkeln eher den Horizont, als das sie Licht ins Dunkel bringen. Eine Regierung, die nicht nur in dieser Frage Konzeptionslos und wahlkämpferisch rumwabbert und sich noch obendrein von den Konzernen treiben läßt, sieht nicht gerade glanzvoll aus. An der Leipziger Strombörse wird der Strom weit unter den Preisen verkauft, die wir berappen sollen. Uns wird von der Kanzlerin Merkel, ihrem Umweltminister Altmeier und Wirtschaftsminister Rösler erklärt, die Energiewende sei nicht billig zu haben.
"Starke Leistung" kann man da nur sagen. Die Wahrheit ist doch, dass die Strompreise schon immer gestiegen sind, die Konzerne riesige Gewinne machen, wir den ganzen Rummel bezahlen und die Regierung über die Wirkungen der Energiewende recht hilflos staunt, weil sie die soziale Komponente nicht bedenkt.. Die am meißten Strom verbrauchen, wie die Industrie, sind von der Umlage befreit. Fazit: Sie, die Regierung machte wieder einmal eine Reform, bediente die Stromkonzerne und die Industrie und die Menschen in diesem Lande sollen zahlen. Sparen und Selbstversorgung ist der "schlaue" Ratschlag. Bleibt nur noch die Frage, wann das Licht ausgeht?. Zur Zeit bezahlen wir 25 Cent pro Kilowattstunde. Daran verdient der Staat 14 Cent. Das erklärt wohl einiges, denn alle Preissteigerungen spülen kräftig Geld in die Staatskasse.
Rolf-Dieter Reiber
Ichstedt
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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