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Di, 11:35 Uhr
16.10.2012

31 jeden Tag

Herz-Kreislauferkrankungen bleiben im grünen Herzen Deutschlands weiterhin Todesursache Nummer eins. Täglich starben im vergangenen Jahr 31 Einwohner des Freistaates Thüringen an einer Herz-Kreislauferkrankung. Hier die exakten Zahlen...


Im Jahr 2011 starben 26 720 Thüringer Bürger, davon 12 749 Männer und 13 971 Frauen. Das waren 19 Personen bzw. 0,1 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik betrug das durchschnittliche Sterbealter 76,7 Jahre (2010: 76,3 Jahre). Die Männer verstarben im Durchschnitt mit 72,5 Jahren, die Frauen 8,0 Jahre später (2010: 72,2 bzw. 80,1 Jahre).

Die Herz-Kreislauferkrankungen stehen nach wie vor an erster Stelle der Todesursachen. In 11 328 Fällen bzw. 42,4 Prozent war eine Krankheit des Kreislaufsystems Ursache für den Tod. Damit erlagen täglich 31,0 Einwohner Thüringens dieser Todesursache. Die Frauen waren von dieser Todesursache viel häufiger betroffen als Männer. Ihr Anteil lag bei 47,2 Prozent, der der Männer dagegen betrug 37,1 Prozent. Infolge von Kreislauferkrankungen starben insbesondere ältere Menschen.

9 869 Personen bzw. 87,1 Prozent waren über 70 Jahre alt. Das durchschnittliche Sterbealter bei diesem Krankheitsbild betrug 80,7 Jahre. Auch hier war ein deutlicher Unterschied zwischen den Geschlechtern zu verzeichnen. Während die Männer an einer der Kreislauferkrankungen im Alter von 76,1 Jahren starben, erreichten die Frauen mit derselben Todesursache durchschnittlich 83,9 Jahre.

Die zweithäufigste Todesursache war im Jahr 2011 mit 6 682 Fällen bzw. einem Anteil von 25,0 Prozent eine Neubildung, darunter erlagen 6 532 Thüringer, 24,4 Prozent aller Gestorbenen, einem bösartigen Tumorleiden. Ein Jahr zuvor betrug der Anteil der an Neubildungen Gestorbenen an den Sterbefällen insgesamt 25,2 Prozent, der an bösartigen Neubildungen 24,5 Prozent. Von den Personen, die einer Neubildung erlagen, waren 5 680 Personen bzw. 85,0 Prozent 60 Jahre und älter. Das mittlere Sterbealter betrug im Durchschnitt 72,4 Jahre, das der Männer 71,1 und das der Frauen 73,9 Jahre.

An dritter Stelle der Todesursachen standen im Jahr 2011 mit 1 816 Fällen bzw. 6,8 Prozent Krankheiten des Atmungssystems. Das mittlere Sterbealter betrug 78,8 Jahre. Mit 76,4 Jahren verstarben die Männer durchschnittlich 5,3 Jahre eher als die Frauen.

In weiteren 1 283 Fällen bzw. 4,8 Prozent führten Verletzungen, Vergiftungen und bestimmte andere Folgen äußerer Ursachen (nichtnatürlicher Tod) im Jahr 2011 zum Tode. Damit standen diese hinter den Krankheiten des Verdauungssystems (1 326 Fälle) und den Endokrinen, Ernährungs- und Stoffwechselkrankheiten (1 303 Fälle) an sechster Stelle der Todesursachen. Im Jahr 2010 betrug der Anteil der nichtnatürlichen Todesursachen an allen Verstorbenen 4,7 Prozent (1 247 Fälle). Frauen waren hier nur halb so oft betroffen wie Männer. Bei ihnen betrug der Anteil an allen Todesursachen 3,6 Prozent, gegenüber 6,1 Prozent bei den Männern. Das mittlere Sterbealter betrug 66,4 Jahre, das der Männer nur 60,7 Jahre und das der Frauen 75,2 Jahre.
Autor: red

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Kommentare
Bodo Schwarzberg
16.10.2012, 11:52 Uhr
Tod ist unausweichlich
An irgend etwas muss der Mensch sterben. Allerdings wissen wir alle, dass sich die Todesursachen oder die Wahrscheinlichkeit, dass sie schon sehr früh zum Ableben führen, stark durch die Lebensweise beeinflussen lassen. So lässt sich die steigende Lebenserwartung in Deutschland trotz verbreiteter Zunahme von Übergewicht, fehlender Bewegung mit der Folge des "Metabilischem Syndroms" meiner Meinung nach in erster Linie auf unser High-Tec-Gesundheitssystem zurückführen. Was wäre erst möglich, wenn sich die Bevölkerung z.B. täglich 15-30 Minuten (schwitzend!) bewegen würde!
Wolfi65
16.10.2012, 12:59 Uhr
Jetzt schon
Wenn ich einmal quer bei Nacht durch den Harz laufen müßte, wäre der Tod bei mir bestimmt zeitnah schon eingetreten.

Frauen,lange Nächte und viel Alkohol sind die Zauberworte für ein langes Leben.
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