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Di, 14:01 Uhr
30.10.2012

Neues aus Berlin (136)

Im Rahmen unserer Reihe Berichte der Bundestagmitglieder unserer Region äußert sich das Mitglied des Bundestags, Johannes Selle (CDU) zum Thema: Lohn und geht auf die Punkte „Mehr Netto vom Brutto“ und „Lohn der Minijobber kann steigen“ ein.

Mehr Netto vom Brutto

In dieser Woche haben wir die Absenkung des Beitragssatzes in der gesetzlichen Rentenversicherung von 19,6 auf 18,9 Prozent ab dem 1. Januar 2013 beschlossen. Dies wurde möglich, da die Nachhaltigkeitsreserve (Puffer für die Rentenzahlung) bei gleichbleibenden Beitragssatz 150 % übersteigen würde. Wir sorgen deshalb dafür, dass jedem Arbeitnehmer mehr Geld übrigbleibt und entlasten Arbeitgeber. Das ist gut für Wachstum und Konsum. Insgesamt geht es um deutlich mehr als 6 Milliarden Euro jährlich.

Die Opposition wollte die Absenkung nicht und demgegenüber die Nachhaltigkeitsreserve erhöhen. Nach unserer Überzeugung sollen positive wirtschaftliche Entwicklungen auch beim Bürger ankommen.

In unserem umlagefinanzierten Rentensystem sind sinkende Beiträge eine logische Folge von sich aufbauenden Überschüssen.


Lohn der Minijobber kann steigen

Seit 2003 hat sich die Höchstgrenze für Minijobs und Midijobs nicht verändert. Mit der Anhebung der Verdienstgrenzen von 400 auf 450 Euro bei "Minijobs" und entsprechend "in der Gleitzone" zum Vollzeitjob von 800 Euro auf 850 Euro berücksichtigt die christlich-liberale Koalition nun Inflation und Tarifentwicklung. Sie entspricht damit dem Wunsch zahlreicher Menschen, unkompliziert etwas dazuzuverdienen und nicht "schwarz" arbeiten zu müssen. 20 % der geringfügigen Beschäftigungsverhältnisse entfallen auf Rentner und 20 % auf Studenten.

Gleichzeitig zur Lohnerhöhung war es Ziel, dass Arbeitnehmer angehalten werden, auch mit kleinen Beiträgen für das Alter vorzusorgen. Die Arbeitnehmer können dem widersprechen, aber es lohnt sich, über die Details (z. B. Berufsunfähigkeit, Rehabilitation, weitere Förderung der eigenen Vorsorge u. ä.), die damit verbunden sind, vorher Informationen einzuholen.

Wahlkreisbüro Johannes Selle
Autor: khh

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