Di, 12:28 Uhr
30.10.2012
Attraktive Pflege?
Immer mal wieder ist die Agentur für Arbeit für die Vorstellung aktueller Arbeitsmarktdaten in Unternehmen der Region unterwegs. Und da im kommenden Monat die Pflegeberufe mehr in den Fokus gerückt werden, wurden die aktuellen Zahlen in der K&S Seniorenresidenz in Nordhausen vorgestellt...
Am 17. November veranstaltet die Agentur für Arbeit in Nordhausen einen Aktionstag zu den Gesundheits- und Pflegeberufen. Dabei werden sich im Berufsinformationszentrum der Agentur in Nordhausen zehn Einrichtungen aus Nordthüringen vorstellen, die mit der Pflege alter und kranker Menschen unter anderem Gewinne erzielen wollen.
Die Motive des Werbens für die Berufe in der Pflege liegen einfach in der Tatsache begründet, dass der Fachkräftemangel auch in dieser Branche durchschlägt. In den vergangenen sechs Jahren ist in dieser Branche ein Anstieg der Beschäftigung um 43 Prozent zu verzeichnen. Dieser Fachkräftebedarf ist nicht von einer konjunkturellen Entwicklung abhängig, sondern einfach vom demografischen Aspekt, so Agenturchef Karsten Froböse. Die Beschäftigungsperspektiven in den Pflegeberufen seien außerordentlich gut, die Arbeitslosenquote liegt bei 6,8 Prozent.
Das konkrete Beispiel: K&S beschäftigt in Nordhausen und Sondershausen rund 180 Mitarbeiter im stationären und ambulanten Bereich. Wer sich als junger Mensch für eine Ausbildung im Pflegebereich interessiert, der muss sich auf eine monatliche Vergütung ab 500 Euro einstellen, bei K&S seien es etwa 700 Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr.
Das ist nicht sonderlich viel, bedenkt man die Finanzsituation in anderen Branchen. So starten junge Menschen ihre Ausbildung bei einer Sparkasse jenseits der 900 Euro, ähnlich sieht es bei der Thüringer Polizei aus. Wer hier seine Ausbildung beginnt, der ist mit 945 Euro Grundbesoldung plus Zulagen dabei.
Zur Entlohnung nach der Ausbildung wurde seitens der K&S-Verantwortlichen nichts konkret verlautbart, nur soviel: in den alten Bundesländern wird mehr gezahlt, man müsse sich dem regionalen Markt anpassen.
Stefanie Werner ist bei K&S im dritten Lehrjahr beschäftigt, sie ist Auszubildende des Jahres und darf einen Smart kostenlos privat nutzen. Ihr macht der Umgang mit Menschen richtig Spaß, sie will als examinierte Fachkraft künftig arbeiten. Sie ist zufrieden. Sie kann darüber von einem Prämiensystem profitieren der Unternehmensgruppe profitieren und fleißig Sterne sammeln. Dafür gibt es dann zum Beispiel eine Kaffeemaschine für Stefanie.
Autor: psgAm 17. November veranstaltet die Agentur für Arbeit in Nordhausen einen Aktionstag zu den Gesundheits- und Pflegeberufen. Dabei werden sich im Berufsinformationszentrum der Agentur in Nordhausen zehn Einrichtungen aus Nordthüringen vorstellen, die mit der Pflege alter und kranker Menschen unter anderem Gewinne erzielen wollen.
Die Motive des Werbens für die Berufe in der Pflege liegen einfach in der Tatsache begründet, dass der Fachkräftemangel auch in dieser Branche durchschlägt. In den vergangenen sechs Jahren ist in dieser Branche ein Anstieg der Beschäftigung um 43 Prozent zu verzeichnen. Dieser Fachkräftebedarf ist nicht von einer konjunkturellen Entwicklung abhängig, sondern einfach vom demografischen Aspekt, so Agenturchef Karsten Froböse. Die Beschäftigungsperspektiven in den Pflegeberufen seien außerordentlich gut, die Arbeitslosenquote liegt bei 6,8 Prozent.
Das konkrete Beispiel: K&S beschäftigt in Nordhausen und Sondershausen rund 180 Mitarbeiter im stationären und ambulanten Bereich. Wer sich als junger Mensch für eine Ausbildung im Pflegebereich interessiert, der muss sich auf eine monatliche Vergütung ab 500 Euro einstellen, bei K&S seien es etwa 700 Euro brutto im ersten Ausbildungsjahr.
Das ist nicht sonderlich viel, bedenkt man die Finanzsituation in anderen Branchen. So starten junge Menschen ihre Ausbildung bei einer Sparkasse jenseits der 900 Euro, ähnlich sieht es bei der Thüringer Polizei aus. Wer hier seine Ausbildung beginnt, der ist mit 945 Euro Grundbesoldung plus Zulagen dabei.
Zur Entlohnung nach der Ausbildung wurde seitens der K&S-Verantwortlichen nichts konkret verlautbart, nur soviel: in den alten Bundesländern wird mehr gezahlt, man müsse sich dem regionalen Markt anpassen.
Stefanie Werner ist bei K&S im dritten Lehrjahr beschäftigt, sie ist Auszubildende des Jahres und darf einen Smart kostenlos privat nutzen. Ihr macht der Umgang mit Menschen richtig Spaß, sie will als examinierte Fachkraft künftig arbeiten. Sie ist zufrieden. Sie kann darüber von einem Prämiensystem profitieren der Unternehmensgruppe profitieren und fleißig Sterne sammeln. Dafür gibt es dann zum Beispiel eine Kaffeemaschine für Stefanie.