Do, 19:40 Uhr
29.11.2012
Bataillonsappell zum Jahresende
Zum letzten Bataillonsappell 2012 begrüßte Oberstleutnant Armin Schaus, Kommandeur des Raketenartilleriebataillons 132 in Sondershausen, nicht nur seine Soldatinnen und Soldaten, sondern auch viele Gäste. Auch kn hatte sich darunter gemischt und erfuhr wann sich das Bataillon offiziell von der Stadt verabschiedet.
Nach dem Übungsplatzaufenthalt in Baumholder und der Abstellung zur Artillerieschule sind wieder fast alle Angehörigen des Bataillons im Standort Sondershausen zurück, sieht man von zwei Kameraden ab, die noch im Einsatz in Afghanistan sind. Auch Sie grüße ich ganz herzlich in die Ferne und freue mich, wenn Beide Anfang nächsten Jahres wieder wohlbehalten zurück im Standort sind, so Schaus.
Beim letzten Bataillonsappell warf Schaus einen Blick ins Jahr 2012 zurück. 2011 gab es den ORF-Einsatz im Kosovo und 2012 war im Wesentlichen geprägt durch die Nachbereitung des ORF-Einsatzes und die Wiedererlangung der artilleristischen Kernfähigkeiten, also die Ausbildung am Hauptwaffensystem und stellte fest, die Aufträge der artilleristischen Reprofessionalisierung wurde erfüllt. Dazu gratuliere ich Ihnen und danke für Ihr Engagement, so Schaus zu den angetretenen Einheiten.
Das absehbare Jahresende nutze Schaus um einen Blick über den Jahreswechsel hinaus zu wagen. In 2013 wird die Neuausrichtung der Bundeswehr das Bataillon und den Standort voll treffen. Ab dem 1. April 2013 werden die 2., 3. und 4. Batterie nicht mehr zum Bataillon gehören sondern den Artilleriebataillonen in Idar-Oberstein, Mühlhausen bzw. Weiden und Munster angehören und dann in absehbarer Zeit verlegt werden. Dies bedeutet de facto die Auflösung des Bataillons, da wesentliches Personal und alle Hauptwaffensysteme mit verlegt werden.
Gebührend wollen wir uns auch verabschieden, so Schaus. Anfang März 2013 werden wir uns ordentlich als letztes Raketenartilleriebataillon auf dem Truppenübungsplatz Baumholder verabschieden. Am 23. März 2013 soll dies hier am Standort sein, wenn wir uns als Bataillon von den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Standort abmelden und auch die zu verlegenden Batterien öffentlichkeitswirkam den neuen Verbänden übergeben in formierte Oberstleutnant Schaus.
Den Appell nutzte Schaus um einige Auszeichnungen für einzelne Angehörige des Bataillons und des Standortes vorzunehmen die geleistete Arbeit eine Würdigung erfahren. Begonnen wure mit einer eher ungewöhnlichen Auszeichnung und Schaus danke der Leiterin des BwDLZ Weißenfels für die Initiative. Gisela Nördler wurde ausgezeichnet. Frau Nördler kümmert sich um unsere Außenanlagen, so Schaus, die zusammen mit der herrlichen Infrastruktur, die Kaserne zu einem Schmuckstück inmitten unserer Garnisonsstadt macht und das bereits seit 20 Jahren.
Danach wurden weitere Kameradinnen und Kameraden ausgezeichnet. Es gab die Vergabe einer Förmlichen Anerkennung, wie es Sprachgebrauch der Bundeswehr heißt, so für OFw Harnisch, OFw Langer, OFw Rothensee, SU Umbreit, StGefr Pfeistlinger und die Beförderung HptFw Schulz zum StFw.
Die Verleihung Kommandeurmünze ist eine besondere Auszeichnung, bisher gerade neun Mal an ausgewählte Persönlichkeiten, die sich um das Bataillon verdient gemacht haben, verliehen wurde. Besonders und langjährig verdient gemacht hat sich auch ein Kamerad aus meiner unmittelbaren Umgebung, so Schaus. Durch hohen persönlichen Einsatz, Engagement, Kreativität, viel Erfahrung und viel Geschick und Beharrungsvermögen zeigte er dauerhaft überdurchschnittliche Leistungen, und so erhielt Major Drewelies die Kommandeursmünze, kommentiert mit einem donnerndem ZU GLEICH von den angetretenen Einheiten, dass man bestimmt bis in die Stadt gehört hat.
Nicht das Jahresende war der eigentliche Anlass für den Appell. Heute wurde ein langjähriger Angehöriger des Bataillons und ein Kamerad, der sich um die Bundeswehr verdient gemacht hat, und seinen letzten Tag als aktiver Soldat verbrachte in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Übergeben wurde die Zurruhesetzungsurkunde an Oberstabsfeldwebel Karl-Heinz Lepp. Nach 34 Jahren aktiver Dienstzeit in der Bundeswehr, davon 20 Jahre hier in Sondershausen wurde Lepp mit einem ebenfalls donnernden Zu Gleich verabschiedet und wurde zur Verabschiedung der Einheiten gefahren.
Dazu erhielt Lepp ebenfalls die Kommandeursmünze überreicht. Erscheinen zur Verabschiedung waren auch die Vorgänger von Schaus im Amt, Obertleutnant Rudolph und Oberstleutnant Glaab, sowie der erster Chef in der Batterie der jetzige Oberstleutnant Osan, damals noch Hauptmann.
Leider spielt das Wetter bei diesem Appell nicht so mit. Auch wenn es nicht frostig war, der Nieselregen und der Wind waren leider nicht die schönsten Begleiter dieses Appells, wie mancher Spritzer auf dem Objektiv der Kamera verriet.
Autor: khhNach dem Übungsplatzaufenthalt in Baumholder und der Abstellung zur Artillerieschule sind wieder fast alle Angehörigen des Bataillons im Standort Sondershausen zurück, sieht man von zwei Kameraden ab, die noch im Einsatz in Afghanistan sind. Auch Sie grüße ich ganz herzlich in die Ferne und freue mich, wenn Beide Anfang nächsten Jahres wieder wohlbehalten zurück im Standort sind, so Schaus.
Beim letzten Bataillonsappell warf Schaus einen Blick ins Jahr 2012 zurück. 2011 gab es den ORF-Einsatz im Kosovo und 2012 war im Wesentlichen geprägt durch die Nachbereitung des ORF-Einsatzes und die Wiedererlangung der artilleristischen Kernfähigkeiten, also die Ausbildung am Hauptwaffensystem und stellte fest, die Aufträge der artilleristischen Reprofessionalisierung wurde erfüllt. Dazu gratuliere ich Ihnen und danke für Ihr Engagement, so Schaus zu den angetretenen Einheiten.
Das absehbare Jahresende nutze Schaus um einen Blick über den Jahreswechsel hinaus zu wagen. In 2013 wird die Neuausrichtung der Bundeswehr das Bataillon und den Standort voll treffen. Ab dem 1. April 2013 werden die 2., 3. und 4. Batterie nicht mehr zum Bataillon gehören sondern den Artilleriebataillonen in Idar-Oberstein, Mühlhausen bzw. Weiden und Munster angehören und dann in absehbarer Zeit verlegt werden. Dies bedeutet de facto die Auflösung des Bataillons, da wesentliches Personal und alle Hauptwaffensysteme mit verlegt werden.
Gebührend wollen wir uns auch verabschieden, so Schaus. Anfang März 2013 werden wir uns ordentlich als letztes Raketenartilleriebataillon auf dem Truppenübungsplatz Baumholder verabschieden. Am 23. März 2013 soll dies hier am Standort sein, wenn wir uns als Bataillon von den Bürgerinnen und Bürgern aus dem Standort abmelden und auch die zu verlegenden Batterien öffentlichkeitswirkam den neuen Verbänden übergeben in formierte Oberstleutnant Schaus.
Den Appell nutzte Schaus um einige Auszeichnungen für einzelne Angehörige des Bataillons und des Standortes vorzunehmen die geleistete Arbeit eine Würdigung erfahren. Begonnen wure mit einer eher ungewöhnlichen Auszeichnung und Schaus danke der Leiterin des BwDLZ Weißenfels für die Initiative. Gisela Nördler wurde ausgezeichnet. Frau Nördler kümmert sich um unsere Außenanlagen, so Schaus, die zusammen mit der herrlichen Infrastruktur, die Kaserne zu einem Schmuckstück inmitten unserer Garnisonsstadt macht und das bereits seit 20 Jahren.
Danach wurden weitere Kameradinnen und Kameraden ausgezeichnet. Es gab die Vergabe einer Förmlichen Anerkennung, wie es Sprachgebrauch der Bundeswehr heißt, so für OFw Harnisch, OFw Langer, OFw Rothensee, SU Umbreit, StGefr Pfeistlinger und die Beförderung HptFw Schulz zum StFw.
Die Verleihung Kommandeurmünze ist eine besondere Auszeichnung, bisher gerade neun Mal an ausgewählte Persönlichkeiten, die sich um das Bataillon verdient gemacht haben, verliehen wurde. Besonders und langjährig verdient gemacht hat sich auch ein Kamerad aus meiner unmittelbaren Umgebung, so Schaus. Durch hohen persönlichen Einsatz, Engagement, Kreativität, viel Erfahrung und viel Geschick und Beharrungsvermögen zeigte er dauerhaft überdurchschnittliche Leistungen, und so erhielt Major Drewelies die Kommandeursmünze, kommentiert mit einem donnerndem ZU GLEICH von den angetretenen Einheiten, dass man bestimmt bis in die Stadt gehört hat.
Nicht das Jahresende war der eigentliche Anlass für den Appell. Heute wurde ein langjähriger Angehöriger des Bataillons und ein Kamerad, der sich um die Bundeswehr verdient gemacht hat, und seinen letzten Tag als aktiver Soldat verbrachte in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. Übergeben wurde die Zurruhesetzungsurkunde an Oberstabsfeldwebel Karl-Heinz Lepp. Nach 34 Jahren aktiver Dienstzeit in der Bundeswehr, davon 20 Jahre hier in Sondershausen wurde Lepp mit einem ebenfalls donnernden Zu Gleich verabschiedet und wurde zur Verabschiedung der Einheiten gefahren.
Dazu erhielt Lepp ebenfalls die Kommandeursmünze überreicht. Erscheinen zur Verabschiedung waren auch die Vorgänger von Schaus im Amt, Obertleutnant Rudolph und Oberstleutnant Glaab, sowie der erster Chef in der Batterie der jetzige Oberstleutnant Osan, damals noch Hauptmann.
Leider spielt das Wetter bei diesem Appell nicht so mit. Auch wenn es nicht frostig war, der Nieselregen und der Wind waren leider nicht die schönsten Begleiter dieses Appells, wie mancher Spritzer auf dem Objektiv der Kamera verriet.
















































