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Mi, 15:28 Uhr
23.01.2013

Therme steigert Attraktivität

In einer Pressekonferenz präsentierte die Kyffhäusertherme Bad Frankenhausen nicht nur Klasse Zahlen für 2012, sondern will durch neue Maßnahmen die Attraktivität nutzen und Alleinstellungsmerkmale für den Großraum noch erweitern.

Therme steigert Attraktivität (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Therme steigert Attraktivität (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Der Geschäftsführer der Kurgesellschaft Bad Frankenhausen, Thomas Knorr, zu der auch die Kyffhäusertherme gehört, konnte zufrieden sein. Was da 2012 und in den letzten Jahren insgesamt erreicht wurde, kann sich mehr als sehen lassen.

Mit 131.000 Besuchern konnte die Kyffhäusertherme die zweithöchste Besucherzahl überhaupt in der Geschichte einfahren. Im Mai 1998 eingeweht, hatte es mit 2004 nur einmal ein Jahr gegeben, wo mit 132.000 Besuchern leicht besser war. Bedenkt man, dass das Jahr 2012 nicht mal optimal lief, kann man hoch zufrieden sein. Der Juli /Agust war recht warm, so Knorr, da musste man Anstrengungen unternehmen um die Leute in die Therme zu bekommen und der Schnee schon im Dezember hielt auch manchen potentiellen Besucher ab.

Therme steigert Attraktivität (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Therme steigert Attraktivität (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

In den letzten drei Jahren gab es einen stetigen Anstieg der Besucherzahlen. Damit kam man wieder aus dem Tief raus, der durch die Baumaßnahmen des drietten Bauabschnitts verursacht worden war.

Aber nicht nur die Besucherzahlen stiegen. Der Umsatz der Kurgesellschaft insgesamt konnte um rund 10 Prozent gesteigert werden. Überdurchschnittlich stiegen die Umsätze bei den Therapien (12 Prozent) und beim Gutschein und Shop-Umsatz mit gar 20 Prozent.

Allerdings, so Knorr etwas einschränkend, es gibt keinen Grund zur Euphorie, denn es mussten auch Kostensteigerungen von 5,8 Prozent (Jan.- Nov- 2012) hingenommen werden. Das gesamte Jahr liegt noch nicht vor, da noch nicht alle Rechnungen vom Dezember vorliegen. Verschönerungsarbeiten wurden auch durchgeführt, so der Eingangsbereich zur Sauna optisch besser gelöst, um nur einiges zu nennen.

Die Betriebsbereitschaft muss stehen, so Betriebsleiter Dieter Blumentritt und so wurden notwendige Reparaturen schonend ausgeführt. Höhepunkt war sicher am 2.3.2012, als der 1,5 Millionste Besucher der Therme begrüßt wurde.
Stolz konnte Knorr berichten, dass man beim Marketing gewaltige Fortschritte erreicht hat. Durch gezielte Werbung in fast allen Medien wurde die Darstellung verbessert, ohne große Anstiege von Werbekosten hinnehmen zu müssen.
Es gab 12 Sonderveranstaltungen die zusätzlich Gäste anlockte, wie die Halloween-Party, die Party 50+ oder die Valentinsparty. Aber auch innerhalb der Monate gab es zusätzliche Aktionen wie Mitternachtssauna oder Wellnessabend. Leser werden sich erinnern, kn hat öfter auch mal Karten verlost.

Der Wohnmobilstellplatz (2011 gebaut) mit seiner attraktiven Lage an der Therme und den Einkaufsmöglichkeiten der Stadt wurde gut genutzt, denn es gab 276 Übernachtungen. Übrigens haben sich die Übernachtungszahlen der Stadt um 10 Prozent erhöht. Das resultiert auch aus den Kooperation mit den Hotels und soll 2013 weiter ausgebaut werden.

Ausblick
Im Jahre 2013 beginnt der 4. Bauabschnitt (1,4 Millionen Euro Netto, sollen investiert werden, wobei noch einige Probleme bei der Förderung geklärt werden müssen.
Gebaut werden soll eine Großwasserrutsche, welche die jetzt rostansetzende kleine Rutsche ersetzen soll. Im Badbereich sind immerhin 25 Prozent Familien, die jetzt schon auf die Rutsche "scharf" sind (Bauende voraussichtlich 2014). Der Saunagarten mit mehr Ruhemöglichkeiten sol um 200 Quadratmeter erweitert werden.

Mit dem Bau einer Salzgrotte (Basis Meersalz) wird ein Alleinstellungsmerkmal erreicht, denn die nächste Salzgrotte liegt wohl in der Nähe von Leipzig.
Das alles soll ohne Schließung der Therme über die Bühne gehen.

Zu weiteren Maßnahmen äußerte sich Bürgermeister Matthias Strejc (SPD). Er dankte den Mitarbeitern der Therme und dem Geschäftsführer für die Guten Ergebnisse. Es sei richtig gewesen, mit Thomas Knorr einen Marketingexperten ins Boot zu holen.

Zwei weitere Punkten müssen hervorgehoben werden. Die Eintrittpreis für die Therme werden auch 2013 nicht erhöht. Leicht erhöht wird der Zuschuss der Stadt für die Therme, was aber einen positiven Hintergrund hat, die Mitarbeiter werden 2013 mehr Geld in der sogenannten Lohntüte haben.

Zuschüsse der Stadt zur Therme:
20110 - 370.000 Euro
2011 - 210.000 Euro
2012 - 180.000 Euro
2013 - 195.00 Euro
Damit dürfte die Kyffhäusertherme eine der Einrichtungen dieser Art in Thüringen sein, die mit vergleichsweise am wenigsten Zuschuss auskommt.

Abschließend gab Stejc bekannt, dass auch die Schilderwerbung verbessert werden soll. Bei den braunen Richtungswegweisern war die Therme nicht berücksichtigt worden.
Im Nachhinein betrachte ein Unding, ist doch die Kyffhäusertherme im Kreis das am meisten besuchte Touristische Event.
Autor: khh

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