Mi, 18:49 Uhr
23.01.2013
kn-Forum: 257 Jahre Mozart
130 Jahre Musiktradition einer Sondershäuser Familie. Was sich dahinter verbirgt hat kn aus einem Leserbrief erfahren.
Wenn am 27. Januar ein Diplomand aus Weimar den Taktstock im Sondershäuser Achteckhaus hebt (Ein Geburtstagsständchen für Mozart), eilen ihm 130 Jahre Musiktradition seiner Familie voraus. Johannes Köhler studiert in Weimar Orchesterdirigieren, für sein Diplom leitet er das Akademische Orchester Halle.
1882 kam der Chordirektor Alexander Kellner aus Geschwenda an das hiesige Gymnasium, gab bis 1924 Musikunterricht und gestaltete mit dem Zeichenlehrer Stade und dem Direktor Dr. Bärwinkel die künstlerischen Darbietungen der 2 Bildungseinrichtungen in Sondershausen über Jahrzehnte.
Dr. Friedrich Lammert schreibt 1930 in seiner Broschüre Das Gymnasium zu Sondershausen, vom 16. Jahrhundert bis 1928: Auf künstlerischem Gebiete fanden sich damals und für die nächsten Jahrzehnte drei besonders dafür geeignete Männer zusammen, deren mannigfaches Wirken wohl jeder Schüler verspürt hat, der Oberlehrer und spätere Professor Dr. Bärwinkel, der Zeichenlehrer
Prof. Stade und der Gesanglehrer Chordirektor Kellner.
Alexander Kellner ist der Ururgroßvater von Johannes Köhler. Die Familie Köhler hat von 1960 bis heute das musikalische Leben in Sondershausen mitgestaltet und auch bestimmt.
Der Enkel Alex Kellners, Dieter Köhler, kam 1945 nach der Bombardierung Nordhausens mit seinen Eltern nach Sondershausen und zog zum Großvater in die Alexander Puschkin Promenade.
Das Haus mit dem hohen Giebel ist noch heute Familienbesitz. Dieter Köhler machte 1952 in Sondershausen Abitur und studierte in Weimar Schulmusik. 1958 begann er mit seiner Frau Ingrid in Sondershausen den Schuldienst. In der Käthe-Kollwitz-Schule beginnend, kam er 1965 an das Gymnasium, wo sein Großvater schon lehrte. Der Sohn Matthias studierte auch in Weimar Chordirigieren und ist heute Chordirektor an der Oper Frankfurt/Main, dem größten Opernchor Deutschlands. Und nun ist schon wieder ein Enkel so weit, dass er einem Orchester vorsteht.
Sowohl Dieter Köhler, als auch Matthias und Johannes haben über Jahre im Albert Fischer Chor gesungen und uns angeleitet.
Wir wünschen Johannes toi toi toi, sein Großvater wäre sehr stolz auf ihn, seine Großmutter ist es.
Gerd Meißner
Autor: khhWenn am 27. Januar ein Diplomand aus Weimar den Taktstock im Sondershäuser Achteckhaus hebt (Ein Geburtstagsständchen für Mozart), eilen ihm 130 Jahre Musiktradition seiner Familie voraus. Johannes Köhler studiert in Weimar Orchesterdirigieren, für sein Diplom leitet er das Akademische Orchester Halle.
1882 kam der Chordirektor Alexander Kellner aus Geschwenda an das hiesige Gymnasium, gab bis 1924 Musikunterricht und gestaltete mit dem Zeichenlehrer Stade und dem Direktor Dr. Bärwinkel die künstlerischen Darbietungen der 2 Bildungseinrichtungen in Sondershausen über Jahrzehnte.
Dr. Friedrich Lammert schreibt 1930 in seiner Broschüre Das Gymnasium zu Sondershausen, vom 16. Jahrhundert bis 1928: Auf künstlerischem Gebiete fanden sich damals und für die nächsten Jahrzehnte drei besonders dafür geeignete Männer zusammen, deren mannigfaches Wirken wohl jeder Schüler verspürt hat, der Oberlehrer und spätere Professor Dr. Bärwinkel, der Zeichenlehrer
Prof. Stade und der Gesanglehrer Chordirektor Kellner.
Alexander Kellner ist der Ururgroßvater von Johannes Köhler. Die Familie Köhler hat von 1960 bis heute das musikalische Leben in Sondershausen mitgestaltet und auch bestimmt.
Der Enkel Alex Kellners, Dieter Köhler, kam 1945 nach der Bombardierung Nordhausens mit seinen Eltern nach Sondershausen und zog zum Großvater in die Alexander Puschkin Promenade.
Das Haus mit dem hohen Giebel ist noch heute Familienbesitz. Dieter Köhler machte 1952 in Sondershausen Abitur und studierte in Weimar Schulmusik. 1958 begann er mit seiner Frau Ingrid in Sondershausen den Schuldienst. In der Käthe-Kollwitz-Schule beginnend, kam er 1965 an das Gymnasium, wo sein Großvater schon lehrte. Der Sohn Matthias studierte auch in Weimar Chordirigieren und ist heute Chordirektor an der Oper Frankfurt/Main, dem größten Opernchor Deutschlands. Und nun ist schon wieder ein Enkel so weit, dass er einem Orchester vorsteht.
Sowohl Dieter Köhler, als auch Matthias und Johannes haben über Jahre im Albert Fischer Chor gesungen und uns angeleitet.
Wir wünschen Johannes toi toi toi, sein Großvater wäre sehr stolz auf ihn, seine Großmutter ist es.
Gerd Meißner
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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