Mo, 10:38 Uhr
18.02.2013
Nachrüstung erforderlich?
Der Kyffhäuserkreis nimmt viel Geld in die Hand um die Radwege im Kreis auszubauen. Aber stimmt die Infrastruktur? In einem Punkt wohl kaum und das wohl sogar im ganzen Norden Thüringens. Wir haben nachgehakt.
Zu einem guten Radewegnetz im touristischen Sinne gehört auch die notwendig Infrastruktur, damit diese auch zu Segen der Region genutzt werden kann. Über das leidliche Thema völlig unzureichender Abstellmöglichkeiten für Fahrräder hat kn schon öfter berichtet, da tut sich auch in absehbarer Zeit nichts, wie kn erfahren hat.
Im heuten Bericht geht es aber um ein anderes Thema, die Übernachtungsmöglichkeiten für Radwanderer. Wenn bald zwei Radfernwege durch den Kyffhäuserkreis führen werden will man ja eigentlich, dass da nicht nur durchgerollt wird. Und da sieht es nicht gerade hell im Kyffhäuserkreis aus.
Der bekannte Gastroführer Bett+Bike hat für den Unstrutradweg insgesamt 41 Betriebe zertifiziert. Mit dem Unstrut-Gut Schönewerda (Stadt Roßleben) ist nur ein Betrieb aus dem Kyffhäuserkreis dabei.
Für den ganzen Norden Thüringens (Landkreis Kyffhäuser, Nordhausen und Unstrut-Hainich) gibt es gar nur zwei zertifizierte Betriebe. Neben besagten Unstrut-Gut nur noch die Pension Schönblick in Bad Frankenhausen. Man muss feststellen, keine gute Voraussetzungen um Radfahrer in die Region zu locken.
Wenn jetzt der Kyffhäuserkreis Millionen Euro in die Hand nimmt, um den Unstrut-Werra-Radweg zu bauen, dann sind die fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten sicher nicht helfend. Es wird wohl höchste Zeit, dass die Gastbetriebe über eine Zertifizierung nachdenken, denn das geht nicht von heute auf morgen.
Nun wird mancher sagen, man muss sich ja nicht unbedingt bei Bett+Bike zertifizieren lassen. Deshalb hat kn auch mal einen Blick in ein sehr stark besuchtes Portal gewagt, den Radroutenplaner der Thüringer Landesregierung. Für Bad Frankenhausen ist nur ein Übernachtungsbetrieb dabei.
Auch bei Sondershausen ist nur ein Übernachtungsbetrieb dabei. Für Städte wie Artern, Ebeleben, Roßleben (leider ist Schönewerda mit dem Untrut-Gut nicht unter Roßleben eingetragen) und Wiehe, die an bestehenden oder künftigen Fernradwegen liegen, ist überhaupt kein Betrieb gelistet.
Einzig positive Ausnahme ist die Stadt Heldrungen, die mit gleich zwei empfohlenen Übernachtungsbetrieben im Radroutenplaner enthalten sind. Bleibt nur zu fragen, haben wir so wenige radfahrerfreundliche Übernachtungsbetriebe oder liegt es nur am Marketing, dass man sich besser präsentieren muss?
Es ist noch Zeit, bis der Unstrut-Werra-Radweg fertig ist, sich besser in den Medien, besonders im Internet, darzustellen. Es bedarf eine Menge Vorlaufzeit. Denn solche Kataloge wie Bett+Bike die auch gedruckt werden, befinden sich jetzt für den Druck 2014 bald in der Endfertigung! Hier sind die Übernachtungsbetriebe gefordert, nicht die Behörden, denn es geht um deren Umsatz.
Autor: khhZu einem guten Radewegnetz im touristischen Sinne gehört auch die notwendig Infrastruktur, damit diese auch zu Segen der Region genutzt werden kann. Über das leidliche Thema völlig unzureichender Abstellmöglichkeiten für Fahrräder hat kn schon öfter berichtet, da tut sich auch in absehbarer Zeit nichts, wie kn erfahren hat.
Im heuten Bericht geht es aber um ein anderes Thema, die Übernachtungsmöglichkeiten für Radwanderer. Wenn bald zwei Radfernwege durch den Kyffhäuserkreis führen werden will man ja eigentlich, dass da nicht nur durchgerollt wird. Und da sieht es nicht gerade hell im Kyffhäuserkreis aus.
Der bekannte Gastroführer Bett+Bike hat für den Unstrutradweg insgesamt 41 Betriebe zertifiziert. Mit dem Unstrut-Gut Schönewerda (Stadt Roßleben) ist nur ein Betrieb aus dem Kyffhäuserkreis dabei.
Für den ganzen Norden Thüringens (Landkreis Kyffhäuser, Nordhausen und Unstrut-Hainich) gibt es gar nur zwei zertifizierte Betriebe. Neben besagten Unstrut-Gut nur noch die Pension Schönblick in Bad Frankenhausen. Man muss feststellen, keine gute Voraussetzungen um Radfahrer in die Region zu locken.
Wenn jetzt der Kyffhäuserkreis Millionen Euro in die Hand nimmt, um den Unstrut-Werra-Radweg zu bauen, dann sind die fehlenden Übernachtungsmöglichkeiten sicher nicht helfend. Es wird wohl höchste Zeit, dass die Gastbetriebe über eine Zertifizierung nachdenken, denn das geht nicht von heute auf morgen.
Nun wird mancher sagen, man muss sich ja nicht unbedingt bei Bett+Bike zertifizieren lassen. Deshalb hat kn auch mal einen Blick in ein sehr stark besuchtes Portal gewagt, den Radroutenplaner der Thüringer Landesregierung. Für Bad Frankenhausen ist nur ein Übernachtungsbetrieb dabei.
Auch bei Sondershausen ist nur ein Übernachtungsbetrieb dabei. Für Städte wie Artern, Ebeleben, Roßleben (leider ist Schönewerda mit dem Untrut-Gut nicht unter Roßleben eingetragen) und Wiehe, die an bestehenden oder künftigen Fernradwegen liegen, ist überhaupt kein Betrieb gelistet.
Einzig positive Ausnahme ist die Stadt Heldrungen, die mit gleich zwei empfohlenen Übernachtungsbetrieben im Radroutenplaner enthalten sind. Bleibt nur zu fragen, haben wir so wenige radfahrerfreundliche Übernachtungsbetriebe oder liegt es nur am Marketing, dass man sich besser präsentieren muss?
Es ist noch Zeit, bis der Unstrut-Werra-Radweg fertig ist, sich besser in den Medien, besonders im Internet, darzustellen. Es bedarf eine Menge Vorlaufzeit. Denn solche Kataloge wie Bett+Bike die auch gedruckt werden, befinden sich jetzt für den Druck 2014 bald in der Endfertigung! Hier sind die Übernachtungsbetriebe gefordert, nicht die Behörden, denn es geht um deren Umsatz.



