Mo, 10:15 Uhr
18.02.2013
Weniger Aufträge
Nach zweistelligen Zuwachsraten in den beiden vorangegangenen Jahren registrierten die Thüringer Industriebetriebe im abgelaufenen Kalenderjahr erstmals seit 2009 wieder weniger Aufträge als im jeweiligen Vorjahr...
Nach zweistelligen Zuwachsraten in den beiden
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gingen 2012 durchschnittlich 6,9 Prozent weniger Bestellungen bei den Betrieben ein als im bisherigen Rekordjahr 2011 (Deutschland: - 4,3 Prozent). Während die Binnennachfrage um 6,7 Prozent abnahm, verringerten sich die Aufträge beim Auslandsgeschäft um 7,5 Prozent.
Ein Auftragswachstum im Vergleich zu 2011 hatten lediglich die Hersteller von Gebrauchsgütern zu verzeichnen. Diese Betriebe registrierten im Jahre 2012 eine durchschnittliche Zunahme der eingegangenen Aufträge um 14,7 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Dagegen lag das Auftragsvolumen der Vorleistungsgüterproduzenten (- 10,0 Prozent), der Investitionsgüterproduzenten (- 5,5 Prozent) sowie der Hersteller von Verbrauchsgütern (- 4,7 Prozent) unter dem Niveau von 2011.
Auch die umsatzstarken Branchen innerhalb der Thüringer Industrie blieben von dieser Entwicklung nicht verschont, wobei der Auftragsrückgang bei den Herstellern von Metallerzeugnissen lediglich 0,4 Prozent betrug. Spürbar deutlicher machte sich die nachlassende Nachfrage 2012 in den Auftragsbüchern der Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (- 13,4 Prozent), der Maschinenbaubetriebe (- 9,5 Prozent) sowie der Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (- 7,3 Prozent) bemerkbar.
Autor: nnzNach zweistelligen Zuwachsraten in den beiden
Nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik gingen 2012 durchschnittlich 6,9 Prozent weniger Bestellungen bei den Betrieben ein als im bisherigen Rekordjahr 2011 (Deutschland: - 4,3 Prozent). Während die Binnennachfrage um 6,7 Prozent abnahm, verringerten sich die Aufträge beim Auslandsgeschäft um 7,5 Prozent.
Ein Auftragswachstum im Vergleich zu 2011 hatten lediglich die Hersteller von Gebrauchsgütern zu verzeichnen. Diese Betriebe registrierten im Jahre 2012 eine durchschnittliche Zunahme der eingegangenen Aufträge um 14,7 Prozent gegenüber dem Jahr zuvor. Dagegen lag das Auftragsvolumen der Vorleistungsgüterproduzenten (- 10,0 Prozent), der Investitionsgüterproduzenten (- 5,5 Prozent) sowie der Hersteller von Verbrauchsgütern (- 4,7 Prozent) unter dem Niveau von 2011.
Auch die umsatzstarken Branchen innerhalb der Thüringer Industrie blieben von dieser Entwicklung nicht verschont, wobei der Auftragsrückgang bei den Herstellern von Metallerzeugnissen lediglich 0,4 Prozent betrug. Spürbar deutlicher machte sich die nachlassende Nachfrage 2012 in den Auftragsbüchern der Hersteller von Datenverarbeitungsgeräten, elektronischen und optischen Erzeugnissen (- 13,4 Prozent), der Maschinenbaubetriebe (- 9,5 Prozent) sowie der Hersteller von Kraftwagen und Kraftwagenteilen (- 7,3 Prozent) bemerkbar.
