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Mo, 10:10 Uhr
18.02.2013

Bürgermeister spielte mit

Zweifeldersporthalle in Bad Frankenhausen: Eine „alte“ -und nach über 10jähriger Unterbrechungszeit fast vergessene- Tradition wird wieder neu zum Leben erweckt; dank der Initiative der Sektion Badminton (Sebastian Heidenreich) und dem auch in Sachen Sport sehr aktiven jungen Bürgermeister Matthias Strejc findet endlich wieder ein Bürgermeister-Pokalturnier der Badminton-SportlerInnen und -Interessierten statt.


Immer am Federball: Der Bürgermeister (Foto: privat) Immer am Federball: Der Bürgermeister (Foto: privat) 27 Kampfeslustige, unter ihnen auch der Stifter und Namensgeber persönlich, sowie mehrere Kurzentschlossene, finden sich ein, und erfreulich viel neugieriges Publikum auch.

In, der sportlichen Fairness wegen, in Aktive (Vereinsmitglieder) und Nichtaktive, getrennten Wettbewerben nimmt ein kurzweiliges, spannendes und in manchen Partien hochdramatisches Event seinen Lauf. Auch in den mit 4 Damen und 6 Herren besetzten Nichtaktiven-Feldern wird sich trotz hohem Spaß-Faktor nichts geschenkt, jeweils enge Finals sehen Katja Franke (2:0 nach Sätzen gegen Sabine Wolff, Dritte Anja Tobien) und Dustin Manz (2:1 gegen Matthias Strejc, Bronzeplatz hier für Mathias Fleischauer) als stolze Sieger. (Selbstredend gab es für die Silbermedaille des Stadtoberhauptes gebührenden Sonderapplaus.)

Die Duelle der „Profi“-Damen führen zum Komplett-Triumph des hoffnungsvollen Badminton-Nachwuchses. In einem von beiden Seiten auf technisch und taktisch beeindruckend hohem Niveau geführten Match geht der Pokal schließlich an Nathalie Wolff, die gegen Juliane Kronberg letztlich die feinere Klinge schlägt. Dritte hier, die noch Jüngere der Kronberg-Schwestern, Isabelle.

Im mit 11 Aktiven am stärksten besetzten Herren-Feld zieht vor allem der erst 11-jährige Florian Wohlgemuth mit klug und geschickt geführtem Spiel viel Aufmerksamkeit auf sich. Er überrascht ein ums andere Mal die „Großen“, zeigt insbesondere im Halbfinale gegen den als Mitfavoriten gehandelten Sebastian Heidenreich auch eine reife Konditionsleistung (2:1 nach Sätzen). Dieser siegt dann im sehr engen Spiel um Bronze seinerseits mit 2:1 gegen Andreas Reich. Florian kann erst im Generationen- und Linkshänder-Final-Duell durch Tilman Kochanek gestoppt werden, dem dafür bis zum letzten Punkt eine hochkonzentrierte Leistung abverlangt wird. Respekt, „Floh“.

Dem Turnier sei, auch und vor allem mit dieser rundherum gelungenen „Wiederbelebung“, eine lange Erfolgsgeschichte gewünscht. Kleiner Hinweis zum Schluss: Demnächst wird in diesem Theater Speed-Badminton gespielt. Und zwar am 09.03. ab 19.00 Uhr in einem Nachtturnier bei Schwarzlicht-Illumination. Neugierige sind herzlichst willkommen.
Tilman Kochanek
Autor: kn

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