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Mo, 20:25 Uhr
04.03.2013

Kn-Forum: Älter werden

Erarbeitung einer Broschüre „Älter werden im Kyffhäuserkreis“ durch Sozialamtsleiterin Sabine Bräunicke verkündet.

Älter werden bedeutet aber nicht nur unterstützen, betreuen, sondern auch fördern und fordern

Unterstützung , Betreuung:

Eine weit verbreitete und landläufige Meinung zum älter werden ist, dass die körperliche Fitness nachlässt, Geh- und Laufhilfen benutzt werden und man eventuell, wenn keine Angehörigen da sind oder die Betreuung zu Hause im Kreise der Familie nicht möglich ist, dann wird in ein (betreutes) Wohnheim oder gar ins Pflegeheim gewechselt.

Nun soll mit der Broschüre quasi eine Hilfe und ein Leitfaden für die ältere Generation erarbeitet werden. Ab wann beginnt aber diese „älter werden“? Erst mit dem Eintritt in die Altersrente? Ich gebe zu bedenken, dass es bereits etliche Menschen, auch im Kyffhäuserkreis gibt, die eigentlich erst in der Mitte, also der so genannten Blüte des Lebens stehen, aber trotzdem bereits gesundheitliche Einschränkungen haben bzw. ähnliche oder auch gleichgelagerte Unterstützung und Hilfe bräuchten. Ich bin selbst erst etwas über Fünfzig, schwerbehindert und erlebe auch so schon etliche Tücken im öffentlichen Bereich und auch in Ämtern. Bitte denken Sie bei behinderten oder benachteiligten Gruppen nicht nur an Rollstuhlfahrer und die sprichwörtliche Oma mit einer Brille.

Nein es gibt auch andere hochgradige und schwerwiegende Einschränkungen, Nachteile und Behinderungen, und diese nicht erst mit dem Rentenalter 65 +. Hier sollte man die verschienen Interessenverbände, also nicht nur zum Beispiel den VdK, Blinden- und Sehbehindertenverband einbinden. Leider wird bei Planungs- und Bauarbeiten meist nur an den Rollstuhlfahrer als behinderten Menschen gedacht, aber wie schon gesagt, die Bandbreite an Nachteilen und Einschränkungen ist viel größer. Für viele Problemchen gibt es auch hier einfache und sehr preisgünstige Lösungen und Hilfsangebote. Veranstalten Sie doch einen runden Tisch, gemeinsam mit den vielen unterschiedlichen Interessenvertretungen und Verbänden. Auch hier wird man merken, dass es vielleicht Dinge gibt, an die man als junger und gesunder Mensch überhaupt nicht denkt, die aber für die ältere Generation hilfreich und nützlich sein könnten.

Fördern und fordern

Wer ins Rentenalter eintritt gehört aber nicht zum sprichwörtlichen „alten Eisen“.
Nein, hier sollte man die vielen Fähigkeiten, Fertigkeiten und vor allem auch Erfahrungen und Lebenserfahrung besser ausnutzen. Aber sicher hat auch das Sprichwort: „Wer rastet, der rostet“ sein Berechtigung. Für viele ältere Menschen ist es ganz wichtig eine Aufgabe zu haben, sei es zum Beispiel in der eigenen Familie, mit den Enkeln. Aber auch das gesellschaftliche Engagement sollte man nicht vergessen, sei es mit der Übernahme einer Tätigkeit oder Aufgabe in einem Ehrenamt.

Wer noch rüstig ist, der möchte auch was erleben, auch hierzu sollte der Ratgeber Tipps und Hinweise geben. Es muss ja nicht nur das Kaffekränzchen oder ein Wanderverein, oder das Handarbeitsstübchen sein. Nein, auch in einem kleinen Gärtchen, z. B. über den Kreisverband Kyffhäuserkreis der Gartenfreunde kann man sich eine kleine Oase oder Idylle schaffen, direkt in der Natur und natürlich mit eigenem Obst- und Gemüseanbau – ohne Pferdefleisch- Chemie- oder andere Skandale. In einem Gärtchen kann es wirklich echt Bio pur geben, mehr Bio geht eigentlich fast gar nicht mehr.

Also müssen auch hier möglichst viele Tipps und Angebote gegeben werden um auch diese Altersgruppe in einem möglichst breiten Spektrum zu fördern und zu fordern.

Thomas Leipold
Sondershausen
Autor: khh

Anmerkung der Redaktion:
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