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Di, 15:01 Uhr
19.03.2013

Stiftung Finneck plant Gemeinschaftsschule

Neue Impulse für individuelle Förderung ab dem Schuljahr 2014/15. Mal beim Nachbarn nach Rastenberg zu schauen könnte sich für den östlichen Zipfel des Kyffhäuserkreises lohnen.

Rastenberg. Nach wie vor sind die 15 Mädchen und Jungen der Lernstufe I von ihrer Schule, von dem was sie wie lernen und ihren Lehrerinnen begeistert. Auch die Eltern sind des Lobes voll über die Integrativen Ganztagsschule, die die Stiftung Finneck mit Beginn dieses Schuljahres an der Finneck-Schule „Maria Martha“ in Rastenberg „aus der Taufe gehoben hat“. Besonders stellen sie das pädagogische Profil heraus, das angelehnt an den Schweizer Pädagogen Pestalozzi, der Devise „Lernen mit Kopf, Herz und Hand“ folgt und die Balance zwischen „Selbst erproben“ und dem „Nachvollziehen von Vorgegebenem“ hält.

Das motiviert die Verantwortlichen der Stiftung, dieses Schulangebot weiter zu profilieren. Arbeitsgruppen in der Schule beschäftigen sich derzeit damit, ab dem Schuljahr 2014/15 mit der Eröffnung einer 5. Klasse im Sekundarbereich die Integrative Ganztagsschule zu einer Gemeinschaftsschule weiter zu entwickeln. Das entspricht auch dem Wunsch vieler Eltern. Viele von ihnen kennen längeres gemeinsames Lernen noch aus ihrer eigenen Schulzeit.

Stiftung Finneck plant Gemeinschaftsschule (Foto: Stiftung Finneck) Stiftung Finneck plant Gemeinschaftsschule (Foto: Stiftung Finneck)

Ganz vertieft ins Lernen: Pascal, Felix, Niklas und Tommy.

„Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es für Eltern schwierig ist, sich am Ende der Grundschulzeit entscheiden zu müssen, welche weiterführende Schule ihr Kind besuchen soll. Mit unserem geplanten Angebot wollen wir Schülern die Möglichkeit eröffnen, einen weiteren Bildungsgang an unserer Schule zu besuchen. So können sie mindestens bis zur Klasse 8 gemeinsam lernen. Ab Klasse 9 soll dann ein abschlussbezogenes Lernen folgen, welches dem Schüler die Chance gibt, einen Hauptschul- oder qualifizierten Hauptschulabschluss nach Klasse 9, einen Realschulabschluss nach Klasse 10 oder das Abitur abzulegen. Außerdem versprechen wir uns davon, der individuellen Förderung eines jeden Schülers neue Impulse geben zu können. „Natürlich werden wir in diesen Schulentwicklungsprozess die Eltern einbinden“, knüpft Schulleiter Henryk Kolodziej Hoffnungen an diese neue Perspektive der Finneck-Schule.

Wie im Grundschul- so werde auch im Sekundarbereich der handlungsbezogene, ganzheitliche Elementarunterricht mit Anschauung und praktischem Material im Mittelpunkt stehen, erläutert Henryk Kolodziej. Durch das eigene Handeln und Erleben sollen die Kinder zum Denken angeregt werden und lernen, die Welt zu begreifen und zu verstehen.

„Wir freuen uns, dass die Stiftung Finneck mit der Entwicklung eines weiteren Bildungsgangs auch für ältere Schüler Schule, die fördert und fordert, anbieten möchte“, betont der Schulleiter.
Autor: khh

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