Sa, 12:20 Uhr
06.04.2013
"Tourismus im Kyffhäuserkreis"
Bei Kreisparteitag stellte der Vorstand der CDU Kyffhäuserkreis einen Antrag mit Vorschlägen zur Entwicklung des Tourismus im Kyffhäuser Kreis. Wie der Antrag aussieht und wie er entschieden wurde, sie hier..
Den Antrag begründete Bundestagsmitglied Johannes Selle vor den Teilnehmern des Kreisparteitages hier der Inhalt und die Begründung in Kürze, wie er den Mitgliedern zu Beginn des Parteitages übergeben wurde.
Antrag:
Der Tourismus im Kyffhäuserkreis muss stärker für die wirtschaftliche Entwicklung genutzt werden. Daher sind alle Mitglieder und Funktionsträger der Union aufgefordert, sich für dieses Ziel einzusetzen. Der Tourismusverband Kyffhäuser e.V., dem die touristische Vermarktung anvertraut wurde, wird zu wenig wahrgenommen. Ihm fehlt die Innovationskraft, da er sich auf die Betreibung und die Einnahmen des Kyffhäuserdenkmals konzentriert.
Deshalb ist auch auf eine neue Vertragsgestaltung mit dem Tourismusverband hinzuwirken. Die Einnahmen aus dem Kyffhäuserdenkmal sind für die touristische Arbeit im ganzen Kreisgebiet einzusetzen. Ein regelmäßiger Austausch im Netzwerk aller Anbieter im Tourismusbereich ist aufzubauen.
Tourismus muss landkreisübergreifende Potentiale nutzen. Wir sind umgeben von touristischen Besonderheiten in unseren Nachbarkreisen, die für unsere Besucher auch interessant sind. Deshalb ist ein Schwerpunkt auf interkommunale Zusammenarbeit zu legen. Die CDU-Kreistagsfraktion möge daher im Kreistag die entsprechenden Vorschläge einbringen.
Begründung:
Das Kyffhäuserdenkmal verzeichnet die zweitstärksten Besucherzahlen in Thüringen. Der Kyffhäuserkreis hat ein reiches Potential an touristischen Anziehungspunkten und zahlreiche Alleinstellungsmerkmale. Das trifft auf Natur, Denkmale und Kultur zu. Diese Potentiale sind selbst im Kyffhäuserkreis weitgehend unbekannt. Das bedeutet, dass Bürger des Kreises nicht zu Botschaftern dieser Attraktionen werden können. Die Angebote im Internet sind zersplittert.
Das touristische Potential z.B. des Landkreises Sömmerda soll gerade in einer Neuausrichtung der institutionellen Arbeit besser genutzt werden. Die Zeit ist daher günstig für das Thema interkommunaler Zusammenarbeit, die deshalb intensiv genutzt werden muss.
In der mündlichen Begründung ging Selle aktuell auf die Problematik "Metropolregion" ein (Papier Machnig). Seine Forderung, keine Metropolregion. Wir stehen in der CDU für wirtschaftsfördernde Politik mit sozialen Komponenten.
Hinsichtlich des Tourismus im Kyffhäuserkreis vermisst Selle eine zentrale Übersicht, welche Höhepunkte es im Kreis wann und wo gibt. Bürger und vor allem Touristen wollen sich langfristig orientieren. Zum Austausch zwischen den Landkreisen hält Selle ein touristische Kombination zwischen der Fundstelle Steinernde Rinne und dem Kyffhäuserdenkmal für sinnvoll.
Zur Thematik Tourismus gab es die meiste Zustimmung und am wenigsten Diskussionen. Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer wünscht sich mehr Beachtung des Freizeit und Erholungsparks Possen. Insbesondere das Abhängen vom öffentlichen Nahverkehr sei nicht akzeptabel, zumal gerade diese Linie mit nur 173 Euro Defizit
Ergebnis
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Bei allen Anträgen die diskutiert wurden, war man sich in den Reihe der CDU klar, dass diese Anträge nicht von heut auf morgen umsetzbar sein, aber nicht trotz dessen angegangen werden müssen.
Autor: khhDen Antrag begründete Bundestagsmitglied Johannes Selle vor den Teilnehmern des Kreisparteitages hier der Inhalt und die Begründung in Kürze, wie er den Mitgliedern zu Beginn des Parteitages übergeben wurde.
Antrag:
Der Tourismus im Kyffhäuserkreis muss stärker für die wirtschaftliche Entwicklung genutzt werden. Daher sind alle Mitglieder und Funktionsträger der Union aufgefordert, sich für dieses Ziel einzusetzen. Der Tourismusverband Kyffhäuser e.V., dem die touristische Vermarktung anvertraut wurde, wird zu wenig wahrgenommen. Ihm fehlt die Innovationskraft, da er sich auf die Betreibung und die Einnahmen des Kyffhäuserdenkmals konzentriert.
Deshalb ist auch auf eine neue Vertragsgestaltung mit dem Tourismusverband hinzuwirken. Die Einnahmen aus dem Kyffhäuserdenkmal sind für die touristische Arbeit im ganzen Kreisgebiet einzusetzen. Ein regelmäßiger Austausch im Netzwerk aller Anbieter im Tourismusbereich ist aufzubauen.
Tourismus muss landkreisübergreifende Potentiale nutzen. Wir sind umgeben von touristischen Besonderheiten in unseren Nachbarkreisen, die für unsere Besucher auch interessant sind. Deshalb ist ein Schwerpunkt auf interkommunale Zusammenarbeit zu legen. Die CDU-Kreistagsfraktion möge daher im Kreistag die entsprechenden Vorschläge einbringen.
Begründung:
Das Kyffhäuserdenkmal verzeichnet die zweitstärksten Besucherzahlen in Thüringen. Der Kyffhäuserkreis hat ein reiches Potential an touristischen Anziehungspunkten und zahlreiche Alleinstellungsmerkmale. Das trifft auf Natur, Denkmale und Kultur zu. Diese Potentiale sind selbst im Kyffhäuserkreis weitgehend unbekannt. Das bedeutet, dass Bürger des Kreises nicht zu Botschaftern dieser Attraktionen werden können. Die Angebote im Internet sind zersplittert.
Das touristische Potential z.B. des Landkreises Sömmerda soll gerade in einer Neuausrichtung der institutionellen Arbeit besser genutzt werden. Die Zeit ist daher günstig für das Thema interkommunaler Zusammenarbeit, die deshalb intensiv genutzt werden muss.
In der mündlichen Begründung ging Selle aktuell auf die Problematik "Metropolregion" ein (Papier Machnig). Seine Forderung, keine Metropolregion. Wir stehen in der CDU für wirtschaftsfördernde Politik mit sozialen Komponenten.
Hinsichtlich des Tourismus im Kyffhäuserkreis vermisst Selle eine zentrale Übersicht, welche Höhepunkte es im Kreis wann und wo gibt. Bürger und vor allem Touristen wollen sich langfristig orientieren. Zum Austausch zwischen den Landkreisen hält Selle ein touristische Kombination zwischen der Fundstelle Steinernde Rinne und dem Kyffhäuserdenkmal für sinnvoll.
Zur Thematik Tourismus gab es die meiste Zustimmung und am wenigsten Diskussionen. Sondershausens Bürgermeister Joachim Kreyer wünscht sich mehr Beachtung des Freizeit und Erholungsparks Possen. Insbesondere das Abhängen vom öffentlichen Nahverkehr sei nicht akzeptabel, zumal gerade diese Linie mit nur 173 Euro Defizit
Ergebnis
Der Antrag wurde einstimmig angenommen.
Bei allen Anträgen die diskutiert wurden, war man sich in den Reihe der CDU klar, dass diese Anträge nicht von heut auf morgen umsetzbar sein, aber nicht trotz dessen angegangen werden müssen.

