So, 21:41 Uhr
14.04.2013
Spannende Eröffnung
Die neue Sonderausstellung des Regionalmuseums Bad Frankenhausen gibt Einblicke in 480 Jahre Bau- und Nutzungsgeschichte des Schlosses. Heute fand die Vernissage statt.
Nach der Begrüßung durch Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) machten die zahlreichen Besucher ein Interessante Zeitreise durch die Geschichte von Schloss Bad Frankenhausen, spannend vorgetragen von Museumsdirektor Dr. Ulrich Hahnemann. Auch manche nicht so bekannte Sache erfuhr man, wie zum Beispiel, dass der frühere Schlossgarten an 4. Stelle in seiner Schönheit in Thüringen eingestuft wurde.
Wir wollen uns stärker mit der Geschichte von Schloss Bad Frankenhausen befassen, auch bei den Ausstellungsstücken im Regionalmuseum selbst. Denn eines stellte Dr. Hahnemann heute klar, man weiß zwar in welchem Jahr die Grundsteinlegung war, aber der genaue Termin wurde noch nicht entdeckt.
Für die Hofkapelle war heute kein Platz, so dicht gedrängt saß man schon. Die Musik kam heute aus einer besonderen Konserve, bei der man noch von Hand aufziehen musste, wie Sie im abschließenden Video hören und sehen können.
Präsentiert werden Sammlungsobjekte, die, z. B. das fürstliche Wappen, einst in oder am Schloss zu sehen waren. Ausgehend vom Bauherren Graf Heinrich XXXIV. werden ausgewählte Angehörige des Hauses Schwarzburg vorgestellt, deren Leben Spuren in Stadt und Region hinterlassen haben. Natürlich gab es früher auch fesselnde Sachen.
Hintergrund:
Die Baugeschichte des heutigen Schloss Frankenhausen begann 1533. An Stelle eines im Bauernkrieg 1525 geplünderten und baulich in Mitleidenschaft gezogenen Vorgängerbaues ließ Graf Heinrich XXXIV. von Schwarzburg (reg. 1533-1537) ein Renaissanceschloss errichten. Während es im 16. Jh. zwei Grafen des Hauses Schwarzburg als Residenzschloss diente, beschränkte sich seine Verwendung in den kommenden Jahrhunderten auf die Funktion einer Nebenresidenz oder die Unterbringung von Behörden.
Mit der Errichtung des Jagd- und Lustschlosses Rathsfeld 1694 bis 1699 nahmen die schwarzburgisch - rudolstädtischen Landesherren bevorzugt hier ihren Wohnsitz, wenn sie sich in ihren hiesigen Landesteilen aufhielten. Nach dem Ausklang der Monarchie und der Abdankung von Fürst Günther Viktor von Schwarzburg - Rudolstadt (1852-1925) im November 1918 wurde das Residenzschloss Frankenhausen mit Schlossgarten und Nebengebäuden im folgenden Jahr dem Stiftungsvermögen der Günther-Stiftung für die Unterherrschaft des Freistaates Schwarzburg- Rudolstadt zugeeignet.
Auf Vorschlag von Landrat Emil August Reinbrecht (1882-1929) fasste der Stiftungsrat im Mai 1920 den Beschluss zur Gründung eines Museums und bestimmte schließlich zu dessen Heimstatt Schloss Frankenhausen.
Musikalische Beispiele
Autor: khhNach der Begrüßung durch Bürgermeister Matthias Strejc (SPD) machten die zahlreichen Besucher ein Interessante Zeitreise durch die Geschichte von Schloss Bad Frankenhausen, spannend vorgetragen von Museumsdirektor Dr. Ulrich Hahnemann. Auch manche nicht so bekannte Sache erfuhr man, wie zum Beispiel, dass der frühere Schlossgarten an 4. Stelle in seiner Schönheit in Thüringen eingestuft wurde.
Wir wollen uns stärker mit der Geschichte von Schloss Bad Frankenhausen befassen, auch bei den Ausstellungsstücken im Regionalmuseum selbst. Denn eines stellte Dr. Hahnemann heute klar, man weiß zwar in welchem Jahr die Grundsteinlegung war, aber der genaue Termin wurde noch nicht entdeckt.
Für die Hofkapelle war heute kein Platz, so dicht gedrängt saß man schon. Die Musik kam heute aus einer besonderen Konserve, bei der man noch von Hand aufziehen musste, wie Sie im abschließenden Video hören und sehen können.
Präsentiert werden Sammlungsobjekte, die, z. B. das fürstliche Wappen, einst in oder am Schloss zu sehen waren. Ausgehend vom Bauherren Graf Heinrich XXXIV. werden ausgewählte Angehörige des Hauses Schwarzburg vorgestellt, deren Leben Spuren in Stadt und Region hinterlassen haben. Natürlich gab es früher auch fesselnde Sachen.
Hintergrund:
Die Baugeschichte des heutigen Schloss Frankenhausen begann 1533. An Stelle eines im Bauernkrieg 1525 geplünderten und baulich in Mitleidenschaft gezogenen Vorgängerbaues ließ Graf Heinrich XXXIV. von Schwarzburg (reg. 1533-1537) ein Renaissanceschloss errichten. Während es im 16. Jh. zwei Grafen des Hauses Schwarzburg als Residenzschloss diente, beschränkte sich seine Verwendung in den kommenden Jahrhunderten auf die Funktion einer Nebenresidenz oder die Unterbringung von Behörden.
Mit der Errichtung des Jagd- und Lustschlosses Rathsfeld 1694 bis 1699 nahmen die schwarzburgisch - rudolstädtischen Landesherren bevorzugt hier ihren Wohnsitz, wenn sie sich in ihren hiesigen Landesteilen aufhielten. Nach dem Ausklang der Monarchie und der Abdankung von Fürst Günther Viktor von Schwarzburg - Rudolstadt (1852-1925) im November 1918 wurde das Residenzschloss Frankenhausen mit Schlossgarten und Nebengebäuden im folgenden Jahr dem Stiftungsvermögen der Günther-Stiftung für die Unterherrschaft des Freistaates Schwarzburg- Rudolstadt zugeeignet.
Auf Vorschlag von Landrat Emil August Reinbrecht (1882-1929) fasste der Stiftungsrat im Mai 1920 den Beschluss zur Gründung eines Museums und bestimmte schließlich zu dessen Heimstatt Schloss Frankenhausen.
Musikalische Beispiele







