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Mo, 11:32 Uhr
29.04.2013

Irritationen um Radwege

In der letzten Einwohnerversammlung in Sondershausen Stockhausen gab es auch Unklarheiten über den Wegverlauf des Unstrut-Werra-Radweges. Für Sie hat sich kn mal auf die Räder gemacht.

Eines muss man allerdings gleich voraus schicken. Auch wenn einige Teilstücke des Unstrut-Werrra-Radweges (UWR) bereits als fertiggebaut und mit Straßenverkehrszeichen versehen sind und für die Nutzung freigegeben wurden, heißt das noch lange nicht, dass sie vollständig in der Nutzung sind. Bemerkt und teilweise bemängelt wurde, dass einige Ausschilderungen fehlen, nämlich die der touristischen Art. Das hat seinen Grund.

Der UWR wird immer noch mit der "heißen" Nadel gestrickt. Erst seit kurzem steht fest, dass die Bahntrasse Sondershausen - Bad Frankenhausen genutzt werden darf. Unklar ist zum Beispiel noch, ob zwischen Hachelbich und Göllingen auch die Bahntrasse genutzt wird, oder der schon seit über einen halben Jahr fertiggestellte Landwirtschaftsweg (Asphaltrennbahn für Traktoren) auf der ehemaligen Ortsverbindungsstraße zwischen beiden Orten als UWR genutzt wird (bis jetzt so von den Verkehrszeichen). Auch im Bereich Bad Frankenhausen scheint die Trassenführung noch nicht hundertprozentig zu stehen.

Das hat natürlich Auswirkungen auf die tatsächliche Länge des UWR. Davon hängen dann aber die touristischen Informationen ab, die an den Wegweisern anzubringen sind. Es bringt nichts, wenn jetzt am Wegweiser dran steht
Artern 40 km
und es sind in Wirklichkeit 42 km, um nur ein mögliches Beispiel zu nennen. Vielleicht ist der Unterschied sogar noch größer. Aber aus Kostengründen sollte man diese Auszeichnung tatsächlich erst durchführen, wenn die Wegestrecke wirklich exakt steht.


Unabhängig davon hat sich kn am Samstag bei strömenden Regen mal auf den Weg gemacht (die Linse wurde teils bekleckst), um das bei der Einwohnerversammlung bemängelte Wegstück zwischen Oberspier und Hohenebra zu befahren. Ausgangspunkt war die B4 in Oberspier wo der Radweg die B4 in Richtung Siedlungsstraße abbiegt und die B4 quert (Nahe Autohaus).

Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Zuerst geht es auf rund 200 m über die Siedlungsstraße in einigen Teilen am Anfang auch nicht gerade berauschend. Erster Knackpunkt die nächste Kreuzung. Hier muss man (die Radwegweiser zeigen es) nach rechts in die Ziehstraße abbiegen. Dass irritiert einige Radfahrer, weil der Weg nicht gerade gut befestigt ist. Erst rund 200 m weiter setzt dann der asphaltierte Radweg am Ortseingang ein.

Hier wurde kn bereits gefragt, warum wurde das Stück in der Ziehstraße nicht auch asphaltiert und die Siedlungsstraße nicht mit saniert? Für diese innerstädtischen Straßen gibt es keine Fördermittel aus dem Topf des UWR-Bau. Hier hätte die Stadt eigene Mittel aufbringen müssen und die Anwohner hätten mit Sicherheit sogar Straßenausbaubeiträge zahlen müssen!!!!

Ab Ortsausgang geht es dann ein längeres Stück durch die Felder auf asphaltiertem Radweg. Bei der Fahrt hat man das Gefühl man hält direkt auf den Schornstein der alten Ziegelei Hohenebra zu. Nach einer leichte Krümmung kommt man dann an nachfolgende Stelle.

Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann)


Auch wenn kein Wegweiser steht, natürlich bleibt man auf dem Asphaltweg und fährt nicht geradeaus in den unbefestigten Feldweg, auch wenn hier ein Wegweiser fehlt. Der hängt gut 50 m weiter in dem Strommast, siehe Kreuz.

Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Gleich ein kurzes Stück weiter macht der Radweg wieder eine 90 Grad Wendung nach rechts und man bleibt natürlich auf dem Asphaltweg und fährt nicht geradeaus in den unbefestigten Feldweg. Hier hätte man am Lichtmast einen Wegweiser nach rechts anbringen können, der für die Gegenrichtung ja sogar zu sehen ist.

Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Jetzt sind es noch gut 200 m und man erreicht schon die K519 am Ortseingang von Hohenebra. Hier weist noch das große Baustellenschild darauf hin, dass hier der UWR rauskommt.

Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann) Irritationen um Radwege (Foto: Karl-Heinz Herrmann)

Auf der K519 geht es jetzt Richtung Ortsmitte, hier ein Bild aber aus der Gegenrichtung geschossen.

Von der Hauptstraße geht es jetzt nach rechts in die Schernbergerstraße und gleich 50 m weiter nach links in die Thalebraer Straße. Hier heißt es Vorsicht und gegenseitige Rücksicht walten zu lassen. Die Thalebraer Straße ist Einbahnstraße und darf aber von den Radfahrern in der gesperrten Gegenrichtung benutzt werden! Die Verkehrszeichen sehen das so vor.

Seit Frühjahr ist der so eben beschriebene Radweg UWR identisch mit dem Radweg RuS Rund um Sondershausen in diesem Teil. Der RuS wurde im Frühjahr von der ehemaligen Route Oberspier - Hohenebra über die K9 auf die jetzige Radroute umgestellt. Von Hohenebra bis Gundersleben verlaufen RuS und UWR auf der gleichen Trasse. Siehe auch folgende Beschreibung:
Radweg RuS.

Bei Gelegenheit beschreibt kn auch mal den weiteren Weg von Gundersleben nach Ebeleben über den UWR. Am Samstag wurde es dann doch etwas nass.
Autor: khh

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