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Di, 14:01 Uhr
30.04.2013

Wachstumsinitiative Kyffhäuser

Thüringens Landesentwicklungsminister Cariaus berichtet im Kabinett darüber. Dazu erreichte kn aus Erfurt folgende Meldung.


„Die ‚Wachstumsinitiative Kyffhäuser’ leistet einen wichtigen Beitrag zur strukturellen Weiterentwicklung dieser Region. Ziel der Wachstumsinitiative ist es, ausgewählte Schlüsselprojekte zügig umzusetzen, von denen Wachstumseffekte für die Region zu erwarten sind. Die einzelnen Maßnahmen zielen darauf, zunächst die vorhandenen Potenziale optimal auszuschöpfen.

So trägt die gestrige Verkehrsfreigabe der A 71 zwischen dem Autobahndreieck Südharz (A 38) und der Anschlussstelle Heldrungen zur direkten Verkehrsanbindung der Industriegroßfläche Artern / Unstrut in Mitteldeutschland bei. Und der neue Radweg an der B 4 zwischen Sondershausen und Oberspier ist der Lückenschluss für den Unstrut-Werra-Radweg – ein überregional und touristisch bedeutsames Projekt. Er wird in der kommenden Woche für den Radverkehr freigegeben“, sagte heute Landesentwicklungsminister Christian Carius in Erfurt zur Beratung des jährlichen Berichts über die ‚Wachstumsinitiative Kyffhäuser’ im Thüringer Kabinett.


„Die Wachstumsinitiative Kyffhäuser ist ein Erfolg“, so Carius weiter. „Wir haben seit dem Start im Jahr 2008 über 20 Projekte mit einem Investitionsvolumen von über 35 Millionen Euro auf den Weg gebracht. Die Landesregierung hat ressortübergreifend diese Investitionen mit Fördermitteln von rund 30 Millionen Euro unterstützt. Unsere Projekte setzen konsequent auf nachhaltige Infrastruktur und sichern so Arbeitsplätze in Nordthüringen. Im Ergebnis geht es um die Stärkung von Räumen mit besonderen Entwicklungsaufgaben. Die Wachstumsinitiative Kyffhäuser entfaltet bereits – wie auch die Wachstumsinitiative Altenburger Land - eine positive strukturelle Wirkung.“

Hintergrund:

Im Rahmen der Wachstumsinitiative Kyffhäuser konnte beispielsweise die Sanierung und der Ausbau der Wasserburg Heldrungen zu einem Jugendhotel, die Sanierung der Schlossstraße in Bad Frankenhausen und eines Bürgerhauses im Ortsteil Himmelsberg der Stadt Sondershausen und der Umbau der ehemaligen Grundschule zu einem soziokulturellen Zentrum für die Stadt Roßleben aus Städtebaufördermitteln unterstützt werden.

Für die Revitalisierung des Kurparks in Bad Frankenhausen und die Steigerung der Attraktivität der Kyffhäusertherme wurden Wirtschaftsfördermittel mobilisiert. Mit Mitteln zur integrierten ländlichen Entwicklung aus dem Landwirtschaftsministerium wurden im letzten Jahr allein 14 Vorhaben zur Dorferneuerung, fünf Revitalisierungsprojekte und zwei Maßnahmen im ländlichen Wegebau finanziert.

Momentan überprüft der Landkreis angesichts des bisher Erreichten die zukünftige Ausrichtung der Initiative. Er beabsichtigt diese gemeinsam mit der Landesregierung durch die Aufnahme neuer Wachstumsprojekte fortzusetzen.
Autor: khh

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