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Mo, 13:58 Uhr
06.05.2013

Recyclinginitiative gestartet

Thüringens Umweltminister Jürgen Reinholz hat heute in Erfurt eine Initiative zum verstärkten Einsatz von Recycling-Baustoffen im Hoch- und Tiefbau gestartet. Einzelheiten dazu in Ihren Nordthüringer Online-Zeitungen...


Vor Vertretern von Verbänden, Recycling- und Bauwirtschaft sowie Kommunen warb Reinholz für die Wiederverwendung von Bauschutt, Betonabbruch oder Schlacken aus der Stahlproduktion. „Wer diese Stoffe verwertet, vermindert das Bauschuttaufkommen auf den Deponien, verbraucht weniger Ressourcen und reduziert Eingriffe in unsere Landschaft durch Kies- oder Sandabbau“, sagte der Minister.

Mit Kommunen und Wirtschaftspartnern will der Umweltminister die Chancen für die Verwendung von Recycling-Baustoffen ausloten. „Es bedarf nicht immer neuer gesetzlicher Regelungen, um Umweltziele durchzusetzen. Bei den Baustoffen setze ich auf den Dialog mit den Betroffenen, um gemeinsam mit Selbstverpflichtungen und innerhalb des bestehenden EU-, Bundes- und Landesrechts mehr für die Umwelt zu erreichen.“ so Reinholz. Zur heutigen Auftaktveranstaltung mit Vorträgen und Workshops kamen rund 50 Interessierte.

Jährlich fallen in Thüringen rund 2,5 Millionen Tonnen Bauschutt an. Vielfach landet er auf Deponien oder wird höchstens zur Haldenabdeckung verwendet. Im Straßenbau wird zum Teil schon mit Recyclingmaterial gearbeitet im Hochbau eher weniger.

Der Umweltminister möchte mit der Initiative auch die Vorbildwirkung der öffentlichen Hand stärker einfordern. „Bauausschreibungen müssen umweltgerecht und materialneutral erfolgen so dass Recyclingbaustoffe eine Chance haben, wenn sie die technischen Anforderungen erfüllen.“

Die Initiative zum verstärkten Einsatz von Recyclingbaustoffen im Hoch- und Tiefbau ist eine Aktion innerhalb der umweltpolitischen Schwerpunkte, die Reinholz Anfang 2013 vorgestellt hatte.
Autor: red

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